11,00 Meter Höhe en bloc betoniert

11,00 Meter Höhe en bloc betoniert
Kläranlage mit PASCHAL Stützböcken und -Streben errichtet

Der Umweltschutz wird auch in Frankreich immer wichtiger genommen. In La Ciotat am Mittelmeer wurde unter erschwerten Bedingungen eine Kläranlage errichtet.
La Ciotat:

Der lebhafte Küstenort, der von einem Hang auf das Mittelmeer hinab sieht, bedurfte einer neuen Kläranlage - doch der einzige zur Verfügung stehende Raum lag zwischen Hauptstraße und Küstenlinie. Dieser Aufgabe stellte man sich, indem in den Felshang eingeschnitten und die entstandene Wand gesichert wurde. Gegen diese sollte das zu entstehende Bauwerk gesetzt werden. Keine herkömmliche Lösungsmöglichkeit

Die bauausführende Senec S.A.R.L. - Traveaux du Midi (Toulon) entschied sich, für die Schalung des Betons den bewährten Partner PASCHAL S.A.R.L. zu beauftragen. Die Schalhöhe von 11,00 Metern, die zudem ohne Klettern in einem Guss (!) erstellt werden sollte, schloss herkömmliche Lösungen aus. Da der Horizontaldruck sehr vorsichtig mit etwa 30 kN/m² angesetzt wurde, ergab sich auf die Gesamthöhe ein summarischer Schub von etwa 300 kN - pro Meter Breite!
Die Lösung:

Diesem zu begegnen schlug PASCHAL France folgende Schritte vor, die auch so umgesetzt wurden:

1. Auswahl des passenden Schalungssystems: Die ATHLET von PASCHAL. Diese nimmt bis zu 92 kN/m² auf und hat daher ausreichend Reserven und Stabilität auch bei mehrfachem Umsetzen. Ein Schaltakt war 10,00 Meter breit, 11,20 Meter hoch und bestand aus vier mal vier jeweils 2,50 Meter breiten und 2,80 Meter hohen ATHLET-Elementen.

2. Auswahl der Hinterstützungsmethode: Acht jeweils 6,00 Meter hohe Stützböcke wurden auf 2,00 Meter hohe Stützbock-Gestelle gesetzt. Die restlichen Höhenmeter wurden durch 2,00 Meter hohe Gurtungen gehalten, die durch 10,86 Meter lange Stützstreben gesichert wurden. Die Basis der Schalung wurde mit DW 26,5-Spannstäben in einer Aufweitung der Bodenplatte fixiert. Von Seiten der Technik lieferte diese teils filigran erscheinende Lösung ausreichende Stabilität.

3. Sicherung gegen Auftrieb und Grundbruch: Den immensen Kräften konnte die nur 30 Zentimeter dicke Bodenplatte nicht alleine entgegenwirken. Daher dienten zwischen den Stützböcken sechs übereinander gestapelte jeweils etwa 3 Tonnen schwere Betonblöcke als Gegengewicht - insgesamt 126 Tonnen.
Fazit:

Trotz der beengten örtlichen Verhältnisse verlief der Baustellenablauf reibungslos und mit bestem Ergebnis. Die Kläranlage geht noch 2006 in Betrieb.

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