30cm Sand als Sauberkeitsschicht unter Bodenplatte?

Die Bodenplatte für unser Einfamilienhaus wurde von einem Fertigbauunternehmen hergestellt. Dabei wurde wie folgt vorgegangen: Zuerst wurde ein Teil vom Mutterboden abgetragen und danach eine Sandschicht aufgetragen, die ungefähr 30 Zentimeter dick ist. Dann erfolgte eine Verdichtung mittels einer Rüttelplatte, damit die Bodenplatte die geplante Höhe erreichte. Leider gab es danach einen Sturm und viel Regen und die Frostschürzengräben füllten sich zur Hälfte mit Wasser. Dabei wurde auch ein Teil des Sands weggeschwemmt. Danach kam die Betonierung der Frostschürzen, der Sand wurde mit einer Folie bedeckt und auf Abstandblöcken wurde eine Bewehrung gegen Risse aufgebaut. Nun gab es aber wieder Nachtfröste und die Betonierungsarbeiten wurden bei Minus 7 Grad durchgeführt. Müssen wir nun befürchten, dass es Setzungen gibt, wenn der Boden wieder taut?

Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Gast
    Fr, 2008-11-28 13:42
    Wenn es keine Frostabdeckung gab, ist wohl leider mit Betonschäden zu rechnen. Bei Temperaturen ab Minus 5 Grad oder kälter müssen Betonarbeiten mit sehr viel Vorsicht und Fachwissen ausgeführt werden. Es ist schon so, dass der Beton Hydratationswärme entwickelt, also eigene Wärme während des Abbindeprozesses, doch selbst dann muss er noch nachbehandelt werden. Angebracht wären zum Beispiel eine Abdeckung mit Folien oder bei starkem Frost sogar Wärmedecken. Beobachten Sie bitte, ob sich in den nächsten Tagen oder Wochen auf der Oberfläche des Betons Schuppen bilden. Wenn dem so ist, wissen Sie, dass Frostschäden entstanden sind. Wenn Wasser, das gefroren war, taut verliert es sein Volumen. Deshalb richtet sich das Ausmaß des Schadens nach der Menge an Wasser, die der Sand absorbiert hat.
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