Wer einen Altbau sanieren möchte, stößt dabei auf verschiedenste Probleme und Hindernisse, die es gewissenhaft zu beseitigen gilt. Ein paar Dinge kann man durchaus selbst beheben, sollte sich aber vorher von einem Fachmann beraten lassen. Nur dann hat man ein dauerhaft gut saniertes Haus geschaffen, bei dem große Gebäudemängel so gut wie möglich ausgeschlossen sind. Neben Problemen wie mangelhafter Dämmung, unzureichenden Installationen oder morschen Materialien ist die Feuchtigkeit in Wänden und Decken ein verbreitetes Problem. Hier ist für DO-it-yourself-Sanierer unbedingt fachliche Hilfe notwendig. Feuchtigkeit kann verschiedene Ursachen haben, die oft selbst für den Fachmann nicht einfach zu ergründen sind. Die Ursache muß mit größtmöglicher Sicherheit gefunden und abgestellt werden, da sonst alle übrigen Sanierungsmaßnahmen durch einen erneuten Feuchtigkeitseinbruch zunichte gemacht werden können, was neben Aufwand auch Kosten mit sich bringt.
Lediglich bei offensichtlichen Ursachen wie fehlender oder schadhafter Fugenversiegelung, schadhafter Abdeckungen oder beschädigten Bauteilen sollten Sie zur Selbsthilfe greifen. Dabei ist es auf jeden Fall ratsam, zwischen einer solchen Reparatur und den übrigen Sanierungsmaßnahmen so viel Zeit zu lassen, dass einmal vorhandene Feuchtigkeit ausgetrocknet und zum anderen sichergestellt ist, dass die Ursache der Durchfeuchtung wirklich behoben ist.
Feuchteprobleme können übrigens auch als Folge durchaus fachmännisch durchgeführter Modernisierungsarbeiten auftreten, weil der verringerte Luftaustausch zu einer Überfeuchtung der Raumluft führt. Wird zugleich der Raum nicht regelmäßig beheizt und ist gleichzeitig eine Innendämmung angebracht, so dass de Wandoberflächen mangels Speicherwirkung relativ rasch abkühlen, kann es zu Schwitzwasser und Pilzbildung kommen.