Artikel 1 - 85 zum Thema " Bauen "

1. Elektroschweißgerät

Im Grunde benötigt man ein Elektroschweißgerät dann, wenn man
zwei harte Metalle miteinander verbinden möchte. In diesem Fall wird das
Metall kurz an der Stelle, die mit einem anderen Stahl verbunden werden soll,
geschmolzen und unter Druck des anderen Metalls auf eben diese Stelle wieder
gefestigt.

Für diese Arbeit hat man früher noch andere Ausführungsvarianten
genutzt, heutzutage braucht man hierfür Elektroschweißgeräte.
Bei Schweißgeräten wird unter verschiedenen Maschinen unterschieden.
Zum einen benötigt man im Hobbybereich, das heißt, um Eisen und Stahl
ab 3 mm zu schweißen, lediglich ein Elektrodenschweißgerät.
Diese Geräte sind in der Regel einfach zu bedienen, sicher in der Handhabung
und zuletzt auch noch günstig in der Anschaffung.

Zum zweiten werden für diese Zwecke im Kfz-Bereich, in der Baubranche sowie
auch in der Industrie das Gerät MIG/MAG genutzt. Dieses Gerät kann
man besonders gut für dünne Bleche verwenden, welche aus Alu, Stahl
und auch Edelstahl bestehen. Zuletzt gibt es noch WIG. Hier handelt es sich
um ein Gerät zur Bearbeitung von Edelstahl, Alu und auch Nichteisen, welche
zudem exakte Nähte versprechen. Was man in keinem Fall vergessen sollte,
egal ob man im Hobbybereich mit einem Elektroschweißgerät oder auch
aus beruflichen Gründen mit solchen Geräten arbeiten muss, ist, dass
man entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu beachten hat.

Elektroschneidgerät

Auch wenn Elektroschneidgeräte im Grunde nichts Besonderes darstellen,
sondern lediglich ein Messer mit elektrischer Funktion und Bedienung ist, kann
man sich kaum vorstellen, dass ein solches Elektroschneidgerät auch sehr
teuer sein kann. Ein Elektroschneidgerät hat im Grunde die Länge eines
normalen Messers und zum anderen die normale Schnittlänge und -breite.
Lediglich der Handgriff ist in der Regel etwas breiter und weist ebenfalls einen
Bedienknopf auf. Selbstverständlich gibt es auch bereits Geräte ab
einem Preis von 15,00 €, ob diese jedoch nur annähernd so sicher und
gut sind, wie die etwas teureren Geräte, bleibt dahingestellt. In diesem
Fall würde ich einmal von dem Zitat "was günstig ist, muss nicht
immer schlecht sein" abweichen und vielleicht doch eher ein teureres Gerät
kaufen.

In der Regel ist es bei Haushaltsgeräten so geregelt, dass hier die teureren
Geräte zunächst einmal mehr Extras enthalten und zum anderen stabiler
gebaut sind. Ein günstiges klappriges Elektroschneidgerät könnte
zu gefährlich werden, wenn es einmal aus der Hand rutscht oder gar etwaige
Fehler aufweist. Neben der Tatsache, dass man im Grunde von Anfang bis zum Ende
die Augen beim Gebrauch eines Elektroschneidgerätes auch an diesem belassen
sollte, kann man zusätzlichen Schutz "kaufen", indem man sich
ein qualitatives Gerät kauft und hier nicht nur auf den Preis schaut.

3. Gartenschlauch

Das eifrige Hin- und Herlaufen bei der Gartenbewässerung z. B. im Hochsommer
geht bei höheren Temperaturen nicht nur "auf die Knochen", sondern
wird auf die Dauer wirklich nervenaufreibend…. Aber was nützt es -
die Botanik "lechzt" nach Wasser. Und wenn es heiß ist, ist
es erforderlich, die Pflanzen im Garten gar mehrmals pro Tag zu wässern.


Was liegt da also näher, als die umgehende Anschaffung eines Gartenschlauchs?
Wenn dieser dann auch die richtige Länge und die richtige Power aufweist,
ist die Welt des Hobbygärtners im Sommer rasch wieder in Ordnung - auch
die Kinder werden damit auf jeden Fall ihren Spaß haben - garantiert.


Ist der Schlauch aber zu lang und zu dick, kann beim Auf- und Abrollen u. U.
der "Kampf mit dem Wasserschlauch" vorprogrammiert sein, lästige
Knicke bilden sich und das Wasser tröpfelt oft nur noch "kraftlos"
heraus. Dieses leidige Thema könnte aber bald der Vergangenheit angehören,
denn der aktuelle "Renner" in den Gartencentern und Baumärkten
ist der so genannte - etwa nur 7 mm hohe - "Flach-Schlauch". Er hat
trotz der geringen Höhe dieselbe Spritzkraft wie sein "großer
Verwandter". Eine geschätzte Eigenschaft ist hierbei auch, dass selbst
in aufgerolltem Zustand die volle "Wasserpower" heraussprudelt, also
besonders interessant auch für kleine Gartenflächen oder den Balkonbereich.

4. Gartentor

Man möchte seinen Garten in der Regel gern als eine "Oase der Ruhe"
nutzen können, in gewisser Hinsicht quasi als eine Art Rückzugsmöglichkeit.
Klar, dass es da nicht immer wünschenswert ist, urplötzlich Besucher
neben dem Liegestuhl oder vor den Beeten zu erblicken. Wer mag, zieht daher
die Anschaffung eines Gartentores in Betracht, wobei die Auswahl in diesem Zusammenhang
außerordentlich vielfältig ist.

Diesbezüglich wird man einerseits im Gartenfachhandel oder im Baumarkt
von qualifiziertem Personal beraten - und wer vorab bereits hilfreiche Informationen
wünscht, wird im world wide web ebenfalls sehr schnell fündig.

Das Installieren eines Gartentores ist natürlich abhängig von einigen
unterschiedlichen Faktoren, wie beispielsweise die Beschaffenheit der Hofeinfahrt.
Passt das gewünschte Gartentor überhaupt ins "(Straßen-)Bild"?
Eine weitere Frage wäre zudem, ob das Gartentor einem gewissen Sicherheitspotential
entsprechen soll oder ob dies lediglich der Abgrenzung, bzw. dem Sichtschutz
dienlich sein soll, frei nach dem Motto: "My home is my Castle"? Ist
eventuell ja sogar ein Gittertor gewünscht? Eintürig oder zweiflügelig?


Darüber hinaus werden Gartentore mit oder ohne Pfosten angeboten, wobei
auch dieses von den bereits vorhandenen (baulichen) Gegebenheiten abhängig
ist. Der Phantasie und der Kreativität des Hauseigentümers sind jedenfalls
keinerlei Grenzen gesetzt und wie auch immer die Vorstellungen auch sind: auf
witterungsbeständiges und kratzfestes Material sollte Wert gelegt werden.

5. Gäste-WC

Wie lautet schon ein uraltes Sprichwort: "Platz ist in der kleinsten Hütte…"
- daher ist es selbst bei kleinsten Räumen realisierbar, etwas Schönes
daraus zu "erschaffen". Allerdings müssen im Vorfeld viele Faktoren
geplant und durchdacht, Materialien und vorhandene Raumgegebenheiten berücksichtigt
werden.

Sind jedoch die Fliesen erst einmal ausgesucht, bzw. ist die Gestaltung des
Bodens abgeschlossen, geht es an die Inneneinrichtung. Das Schöne ist,
dass eine Menge gestalterischer Möglichkeiten vorhanden sind, denn hinsichtlich
Farbe und Formgebung der Sanitäranlagen und Badmöbel sowie deren Funktionalität
stehen dem Interessierten unzählige Variationen zur Verfügung.

Tipp: im Gegensatz zu Standarmaturen wären - in kleineren Räumen -
Wandarmaturen übrigens vorteilhafter, denn diese wirken weniger "klobig"
und daher ggf. "erdrückend". Auch hat das Anbringen eines großen,
beleuchteten Spiegels oder die Einrichtung mit Glaselementen hätte eine
optisch vergrößernde Wirkung. In der Regel ist es darüber hinaus
sinnvoll, Wert auf ein möglichst zeitloses Design zu legen, denn die optische
Beschaffenheit eines Gäste-WC's soll ja normalerweise über Jahre hinweg
erhalten bleiben. Wer baut schon gern regelmäßig sein Bad um? Daher
könnten beispielsweise eine zu grelle Farbgebung oder eine allzu auffällige
Musterung etc. schon nach kurzer Zeit ein "Dorn im Auge" des Betrachters
sein. Dabei müssen ein gutes Design und eine hochwertige Qualität
nicht teuer sein!

6. Gegensprechanlage

Hightech und mehr - im heutigen, mobilen Zeitalter ist nahezu so gut wie alles
möglich. Waren beispielsweise Gegensprechanlagen noch vor einigen Jahren
recht unausgereift und zudem verhältnismäßig einfach konzipiert,
so sind sie heute schon aus unterschiedlichsten Gebieten einfach nicht mehr
wegzudenken. Sei es z. B. natürlich im mobilen (Handy-) Bereich, im Straßenverkehr
(u. a. beim Motorradfahren, also zum Austausch zwischen Fahrer und Sozius),
innerhalb von Gebäuden oder aber auch an der Haustür.

Sprechanlagen bestanden seinerzeit üblicherweise aus einer Telefonanlage
sowie einem (oder mehrerer) Endgeräte und dienten lediglich der Übermittlung
von Tönen und Geräuschen, also schlicht und einfach zum Informationsaustausch
zwischen mehreren Personen. Heutzutage ist oft nicht einmal mehr eine "zentrale
Einheit" notwendig, sondern die Einrichtungen sind nunmehr eher kompakt
und platzsparend ausgestattet.

Gegensprechanlagen können zum Teil auch gekoppelt sein mit Videoanlagen,
so dass die Möglichkeit besteht, sich nicht "nur" verbal, sondern
gleichermaßen auf visueller Ebene austauschen zu können - egal, ob
in schwarz-weiß oder in Farbe. Dementsprechend spielen Gegensprechanlagen
eine große Rolle auf sicherheitstechnischem Gebiet: denn bereits im Vorfeld
kann somit abgecheckt werden, ob ein Besucher willkommen ist, oder u. U. gar
ein Sicherheitsrisiko darstellt. Wer mag, entscheidet sich für eine Variante,
mit der es möglich ist, per Knopfdruck gar die Jalousien oder die Beleuchtung
zu aktivieren….

7. Gehörschutz

Es ist nicht immer leicht zu ertragen, wenn des Nachts der Partner wieder einmal
schnarchend und in tiefsten Träumen selig schlummernd neben einem liegt
und man vor lauter störenden Nebengeräuschen einfach nicht in den
Schlaf kommen kann. Ohrenstöpsel sind in diesem Zusammenhang eine hilfreiche
Maßnahme, den "nervigen Sägewerksgeräuschen" - zumindest
teilweise - zu "entkommen".

Anders sieht es da mit der Lärmbelästigung im beruflichen Bereich
aus, denn hier kann eine übermäßige Schallbelastung gar bleibende
Schäden am Innenohr hinterlassen. Letzteres ist beim Schnarchen natürlich
nicht der Fall…. Maschinen, Motoren usw. arbeiten häufig nur unter
ohrenbetäubendem Getöse und die ständig ratternden, brummenden,
quietschenden und knallenden Geräusche sind auf Dauer in der Tat für
das empfindsame Trommelfell nur schwer zu verarbeiten.

Auch in der Musikbranche ist der stete Lärmpegel auf Dauer nicht unbedingt
vorteilhaft für das menschliche Gehör. Der eine mag da allerdings
sensibler sein, als der andere. Wie auch immer: Kopfhörer, Schaumstoff-Stöpsel
und andere Gehörschutzvarianten sind in jedem Falle unabdingbar! Da sich
die so genannten "Micky Mäuse" nicht immer optimal der Kopfform
anpassen und dementsprechend gegen einen übermäßigen Lautstärkepegel
ggf. nur bedingt hilfreich sind, bieten sich moderne "High Tech-Plug-in's"
an, denn sie passen sich optimal den Gehörgängen an, garantieren einen
überdurchschnittlich guten Schutz und sind darüber hinaus leicht zu
reinigen.

8. Gießkanne

Wenn die Pflanzen auf der Terrasse, dem Balkon oder im (kleinen) Garten bewässert
werden müssen, ist die Benutzung eines Wasserschlauchs oft denkbar überflüssig.
Denn mit derartig sperrigen Geräten kann man auf kleinem Raum nun wirklich
nichts anfangen. Also muss eine Gießkanne her. Ein solches Behältnis
dient allerdings längst nicht immer nur der "einfachen" Bewässerung,
sondern so mancher Hobbygärtner legt besonderen Wert darauf - gerade, wenn
eine Gießkanne innerhalb der Wohnräume eingesetzt wird - dass sie
auch in optischer Hinsicht etwas her macht. Soll heißen, dass in gewisser
Weise das Äußere einer Gießkanne auch mit der farblichen und
förmlichen Gestaltung der Fensterbänke bzw. der übrigen Dekoration
harmoniert. Denn es wirkt nicht unbedingt "ansprechend", wenn eine
quietschgrüne, "überdimensional" große Gießkanne
neben zierlichen terrakotta-farbenen Blumentöpfen, Kübeln und Behältern
platziert wird.

Besonders edel wirkt ein solcher Wasserspender, wenn er gar aus einem Edelstahl-Material
hergestellt ist. Darüber hinaus ist es eine recht nette Idee, eine Gießkanne
aus Zink mit etwas Blumenerde zu bestücken, das Ganze mit einer hübschen
Blumenpracht zu bepflanzen oder mit witzigen Deko-Elementen zu versehen. Ob
als kleines Arrangement auf der Fensterbank oder - sofern ein etwas größeres
Volumen gegeben ist - neben der Haustür oder im Vorgarten aufgestellt,
kann eine "simple" Gießkanne einen tollen Blickfang darstellen!

9. Gitterzaun

Objektschutz, Grundstücksabgrenzung oder einfach als dekoratives Element?
Gitterzäune bieten offensichtlich vielseitige Verwendungsmöglichkeiten
- im letzten Fall allerdings nur, wenn die gewünschten optischen Voraussetzungen
gegeben sind.

Sollen beispielsweise Firmengelände in Industriegebieten oder andere einbruchgefährdete
Anlagen umzäunt werden, spielt das Aussehen derartiger Zäune oft eine
eher untergeordnete Rolle. Dasselbe gilt für Baustellenzäune und Absperrgitter
- im Vordergrund steht hier natürlich die abgrenzende Funktion.

Anders sieht es hingegen im Bereich "Objektschutz" aus: wichtig ist
in diesem Zusammenhang auf jeden Fall der sicherheitstechnische Faktor, denn
Maschendrahtzäune, Drahtgittertore, Doppelstabmatten, Sichtschutzvorrichtungen
& Co. werden gern auch mit speziellen Alarm-Systemen ausgerüstet, um
ein Eindringen Unbefugter auf die Grundstücke zu vermeiden. Es ist übrigens
darüber hinaus nicht selten der Fall, Gitterzäune mit entsprechenden
Geräten in Elektrozäune umzurüsten. Zusatzanbringungen wie z.
B. Zaunkronen stellen einen weiteren Sicherungsaspekt dar und können notfalls
ohne weiteres zusätzlich an bereits vorhandene Gitterzäune angebracht
werden.

Selbstverständlich werden weitestgehend alle Zaunvarianten auf Wunsch in
den unterschiedlichsten Größen angefertigt, spezielle Maßanfertigungen
sind auch problemlos zu haben. So verschieden die Einsatzmöglichkeiten
sind, so stark variieren auch die preislichen Gegebenheiten. Ist ein bestimmtes
Holzzaunelement schon ab einem Stückpreis von etwa 15 € zu haben,
so kann die Anschaffung eines Drahtgittertores schon mit mehreren tausend Euro
zu Buche schlagen.

10. Grasfangkorb

Die lästigen Rasenmäh-Aktionen sind in den Wintermonaten zwar vorübergehend
vorbei, jedoch lässt der nächste Frühling sicher nicht lange
auf sich warten. Und damit geht auch das Rasenwachstum wieder los. In regelmäßigen
Abständen will eine solche Grünfläche natürlich gehegt und
gepflegt werden - was in der Regel ja auch recht schnell erledigt werden kann.
Das richtige Gartengerät vorausgesetzt, versteht sich.

Bei großen Rasenflächen wäre es sinnvoll, wenn ein fahrbarer
Rasenmäher zur Verfügung stünde, bei kleineren Anlagen leistet
ein Handrasenmäher genauso gute Dienste. In beiden Fällen sollte aus
Gründen der Arbeitserleichterung ein Grasfangkorb enthalten sein, deren
Volumen häufig abhängig ist von der Größe der "Mähmaschine".
Denn was nützt es, wenn die Grashalme, die Kleeblätter, der Löwenzahn
und die Gänseblümchen… zwar mit einem schnellen "ritsch-ratsch"
abgeschnitten werden, jedoch die Reste bei jedem Mal mühsam mit einem Rechen
wieder abgekehrt werden müssen? Eine derartige Arbeitsverzögerung
ist insbesondere in den kommenden, heißen Sommermonaten eine nerven- und
zeitraubende Angelegenheit.

Dabei sind Grasfangkörbe verhältnismäßig günstig zu
haben, einfach anzubringen, sehr effektiv und - sehr zeitsparend! Je größer
die Körbe sind, desto seltener müssen sie während des Mähens
geleert werden. Baumärkte oder Gartenfachhändler führen sie entweder
in der stabilen Hartplastik-Version, aus Metall oder aber in einer zusammenfaltbaren,
nichtsdestoweniger robusten Variante.

11. Gründach anlegen

Auf dem Weg zur Arbeit ins Industriegebiet fällt es einem jeden Tag immer
wieder aufs Neue auf: man fährt oft an hässlichen grauen Gebäuden
vorüber - das eine ist zweistöckig, das andere im Bungalow-Stil errichtet,
das nächste Firmengebäude wiederum zählt gar mehrere Stockwerke
- und leider sieht häufig ein Gebäude "trostloser" aus,
als das andere.

Ebenso verhält es sich ggf. auch mit Wohnhäusern: wie oft erblickt
man graue, lieblos erbaute Gebäude, die eigentlich nur darauf warten, verschönert
zu werden? Gerade bei Flachdachhäusern bieten sich doch so viele Möglichkeiten
der optischen Gestaltung - wie z. B. das Anlegen einer Gartenfläche auf
der Oberfläche eines Hauses. Ein "grüner Fleck" inmitten
der grauen Landschaft ist doch ein Hingucker und sogar recht einfach anzulegen.


Der Neigungswinkel des Daches sollte nicht unbedingt mehr als 4 Prozent betragen,
um im Vorfeld unnötige "Erd-Sicherungsarbeiten" zu vermeiden.
Als nächstes wäre eine wasser- und wurzelundurchlässige Abdeckfolie
an der Reihe, um die Dachoberfläche vor Wasser und Feuchtigkeit zu schützen
und um zu verhindern, dass die Wurzeln der später hier wachsenden Pflanzen
in den Beton, bzw. in die Dachziegel eindringen können. Nachdem das Erdsubstrat
aufgebracht, gleichmäßig verteilt und bewässert worden ist,
kann mit der Bepflanzung begonnen werden. Achtung: auf dem Dach herrschen oft
extreme Windbedingungen, so dass die Aussaat von "windfesten" Wildblumen
und -kräutern Sinn macht!

12. Grundstück kaufen

Zur Miete wohnen? Nein, das ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Ein eigenes
kleines Häuschen ist daher oft der Wunsch vieler Menschen, frei nach dem
Motto: "einen Baum pflanzen, ein Haus bauen… usw." Aber nicht
jedem ist es gegönnt, ein Grundstück "in die Wiege gelegt zu
bekommen", so dass sich die Suche nach einem Bauplatz nicht immer vermeiden
lässt.

Natürlich liegt in diesem Zusammenhang die Beauftragung eines Immobilien-Maklers
nahe, jedoch fallen hierbei meist recht hohe Kosten an. In Zeitungen werden
häufig Bauplätze ausgeschrieben, jedoch wenn man sich mit dem jeweiligen
Anbieter in Verbindung setzt, ist das Gebiet zumeist schon anderweitig verkauft.


Eine weitere Maßnahme, ein relativ günstiges Grundstück zu ergattern,
wären Versteigerungsaktionen. Diese werden ebenfalls in (Lokal-) Zeitungen
ausgeschrieben und so mancher hat hier schon ein "Schnäppchen"
erwerben können. Leider ist es so, dass - ganz im Gegensatz zu früheren
Zeiten - recht selten auch große Bauplätze offeriert werden, so dass
in dieser Hinsicht schon ein kleines "Quäntchen Glück" gefragt
ist.

Das derzeit gefragteste Medium überhaupt ist das world wide web, denn unterschiedlichste
Anbieter (egal, ob geschäftlicher oder privater Natur) bieten in Foren
und bei diversen Online-Marktplätzen entsprechende Nutzflächen in
nahezu allen Variationen und Größen an. Einfach die gewünschten
Wohnorte, Preis- und Größenvorstellungen nennen und möglicherweise
wird der eine oder andere Suchende schon recht bald fündig.

13. Fertighaus

Fertighäuser bzw. deren Teile werden überwiegend in der Halle hergestellt.
Die großen Bauteile werden mit computergesteuerten Maschinen vorgefertigt,
und binnen einer Woche auf der Baustelle wird die gesamte Außenhülle
komplett montiert. Für den Innenausbau wird eine Zeit zwischen zwei Wochen
bis höchstens zwei Monate benötigt. Danach wird ein trockenes, sofort
bewohnbares Haus übergeben. In einem Fertighaus sind Fliesen, Bodenbeläge,
Bad, WC und Heizung bereits fertig eingebaut, deshalb sind Fertighäuser
nicht

nur schlüsselfertig sondern bezugsfertig.

Fertighäuser gehören zur Kategorie preiswerte Häuser. Dabei
wird aber nicht an der Qualität gespart. Von den regulären Fertigbauhäusern
gibt es sogar noch eine "Sparversion", nämlich das Ausbauhaus.
Bei dieser Variante nimmt man den Innenausbau teilweise oder ganz selbst vor.
Ausbauhäuser werden ab 60.000 EURO angeboten, ab 120.000 EURO gibt es Fertighäuser.
Selbst ein extravagantes Haus wie beispielsweise eine Villa ist als Fertighaus
erhältlich und dabei natürlich noch preiswerter als eine Villa in
Massivbauweise.

Das Fertighaus hat sich mittlerweile bewährt: es ist erschwinglich, schnell
beziehbar, die Lebensdauer beträgt über hundert Jahre, dabei ist es
sogar erdbebensicher und es ist ein echter Energiesparer. Die Finanzierung eines
Fertighauses wird genauso vorgenommen, wie die Finanzierung eines Massivhauses.
Inzwischen hat das Fertigbauhaus bei den Kreditinstituten den gleichen Wert.



14. Fertigrasen

Fertigrasen ist auch unter dem Begriff Rollrasen bekannt. Sein Vorteil liegt
darin, dass der Fertigrasen einfach nur auf eine vorbereite Fläche verlegt
wird und schon ist die Rasenfläche fertig. Fertigrasen eignet sich sowohl
zur Reparatur von bereits vorhandenem Rasen als auch zur kompletten Anlage einer
neuen Rasenfläche.

Vor dem Verlegen des Fertigrasens muss die Fläche vorbereitet werden,
d. h. sie muss von Unkraut und ähnlichem befreit werden. Bestandteile wie
Wurzeln und Steine werden besser auch entfernt. Danach wird der Boden aufgelockert,
beispielsweise durch Umgraben oder mit einer Bodenfräse. Zuletzt wird die
aufgewühlte Fläche geebnet. Das geht am besten mit einer speziellen
Rasenwalze.

Nach dem nun die Fläche fertig gestellt ist, sollte der Fertigrasen sofort
verlegt werden. Wichtig ist, dass der Fertigrasen innerhalb 24 Stunden nach
Lieferung oder Kauf verlegt wird, da er ein Naturprodukt ist und regelmäßig
Wasser benötigt.

Das Auslegen ist einfach. Der Fertigrasen wird Rolle für Rolle so dicht
wie möglich nebeneinander ausgerollt. Nach dem Ausrollen wird der Rasen
gründlich bewässert. In den ersten Wochen ist das ausreichende Versorgen
mit Wasser wichtig, damit der Rasen richtig anwachsen kann. Während der
Anwachsphase sollte der Fertigrasen noch nicht genutzt werden. Diese richtet
sich nach der Jahreszeit. Ist der Rasen dann gut verwurzelt, steht der Nutzung
nichts mehr im Wege.

Gepflegt wird der Fertigrasen wie jede andere Rasenfläche auch. Regelmäßiges
Mähen und Düngen sorgt dafür, dass der Fertigrasen dicht und
gesund bleibt.

15. Fertigteich

Ein Fertigteich ist die ideale Lösung für einen kleinen Garten. Fertigteiche
werden aus Kunststoff oder glasfaserverstärktem Polyester (GFK) hergestellt
und sind in unterschiedlichen Formen erhältlich. Mehrere Fertigteiche lassen
sich zum Beispiel auch zu einer großen Anlage gestalten.

Fertigteiche bringen große Vorteile mit: sie sind leicht, man kann sie
gut transportieren und auch der Einbau geht schnell und ohne Schwierigkeiten
vonstatten. Ebenso schnell kann man Veränderungen vornehmen oder den Fertigteich
wieder ausbauen. Die verwendeten Materialien sind schlag- und stoßfest,
witterungsbeständig, dauerelastisch, dabei aber stabil, und sie verrotten
nicht. Außer Sand und Kies sind keine weiteren Abstützungen vonnöten.
Außerdem erhält man auf alle Fertigteiche eine Garantie.

Für den Einbau muss erst einmal der Umriss des Teiches markiert werden.
Dafür gibt es einen simplen Trick: einfach das Teichbecken verkehrt herum
auf die Fläche legen und den Umriss ausstechen. Danach wird die Grube ausgehoben.
Diese sollte nach Möglichkeit etwa fünf bis 10 Zentimeter größer
sein als das eigentliche Becken. Dabei handelt es sich um die Überlaufzone.
Der Untergrund wird festgeklopft. Dafür eignet sich am besten eine Schicht
aus Kies oder Sand.

Da der Teich gerade stehen sollte, ist es gut, wenn man den Untergrund eben
macht und mit der Wasserwaage ausrichtet. Sobald das geschehen ist, kann der
Teich eingelassen werden. Die Überlaufzone wird ebenfalls mit Sand oder
Kies aufgefüllt.

Ist die waagrechte Ausrichtung des Teiches geschafft und der Fertigteich steht
ordnungsgemäß an seinem vorgesehenen Platz, dann kann mit der Gestaltung
des Fertigteiches begonnen werden.

16. Feuerstelle

Mit einer Feuerstelle will man sich heute quasi die Vergangenheit zurückholen.
Bereits in der Urzeit nutzten unsere Vorfahren offene Feuerstellen, um ihre
Nahrung leichter verdaulich zu machen und sich daran zu wärmen. In der
letzten Zeit erleben die offenen Feuerstellen eine Renaissance.

Eine Feuerstelle kann man im Garten ganz einfach selbst anlegen. Man sucht
einen nicht brennbaren Untergrund etwa Steinplatten oder Erde und stellt oder
mauert einen Ring aus Ziegelsteinen. Nun muss man nur noch darauf achten, dass
in der Nähe keine brennbaren Pflanzen, Gegenstände etc. vorhanden
sind und schon kann ein Feuerchen entfacht werden.

Es gibt aber auch spezielle Feuerstellen für den Garten und die Terrasse
zu kaufen. Für die Terrasse eignet sich gut ein Feuerkorb, da dieser wenig
Platz wegnimmt. Dabei handelt es sich aus einem geschmiedeten Korb, der oft
zusätzlich mit einem Untersetzer erhältlich ist, welcher herunterfallende
Glut auffängt. So handelt es sich um eine saubere und ungefährliche
Art von Feuerstelle.

Eine Feuerstelle für den Garten kann dagegen größer sein. Wie
bereits erwähnt, kann man diese selber anlegen oder eine geeignete Feuerstelle
kaufen oder bauen lassen. Zu den Feuerstellen für den Garten zählen
auch Grillkamine und Terrassenkamine, die es aus verschiedenen Materialien gibt.
Dann eignen sich ebenfalls Feuerschalen für den Garten. Eine Feuerstelle
sorgt für warme, behagliche Abende auf der Terrasse oder im Garten. Manche
Feuerstellen kann man gleichzeitig als Grill nutzen.

17. Finnische Sauna

Eine finnische Sauna ist ein Raum aus Holz (bevorzugte Materialien sind hier
Fichte oder Tanne), der sich im Haus oder als Blockhaus im Garten befindet und
welcher zum Schwitzen bei Temperaturen von 80°C bis 100°C aufgesucht
wird. Dabei geht es hauptsächlich um den gesundheitlichen Effekt. Regelmäßige
Saunagänge stärken die Abwehrkräfte.

Die Hitze in der Sauna wird mittels eines Ofens erreicht, auf dem in der Regel
Steine liegen, über welche in regelmäßigen Zeitabständen
Wasser gegossen wird, der so genannte Aufguss. Das Wasser steht ganz klassisch
in einem Holzeimer bereit und wird mit einer Holzkelle auf den Steinen verteilt.
In Deutschland ist es üblich, dieses Wasser mit Zusätzen zu versehen.
In einer echten finnischen Sauna wird allerdings nur reines Wasser verwendet.

Der Besuch einer finnischen Sauna besteht im Allgemeinen aus 3 Saunagängen
mit einer Länge von bis zu 15 Minuten. Die Länge hängt davon
ab, wie gewohnt man das Schwitzen ist. Neulinge sollten geruhsam anfangen und
ihren Körper langsam an den Besuch der Sauna gewöhnen.

Nach jedem Saunagang kühlt man sich mit kaltem Wasser ab. Dies kann unter
der Dusche, mit kalten Güssen aus Eimern oder einem Schlauch oder durch
ein Bad in einem kalten Becken oder ganz authentisch in einem kalten (Berg-)See
erfolgen. Nach der Abkühlung gönnt man dem Körper eine Ruhephase,
bevor man den nächsten Saunagang antritt.

In Finnland ist zweimal wöchentlich Saunatag. Dort hat die Sauna eine
lange Tradition und ganze Familien frönen dieser. Wird ein Ausländer
von einem Finnen in die Sauna eingeladen, so ist das ein Zeichen der Ehrerbietung.

18. Flächenregner

Wer einen großen Garten regelmäßig zu bewässern hat,
ist mit einem Flächenregner, umgangssprachlich auch Rasensprenger genannt,
sehr gut bedient. Es gibt verschiedene Ausführungen von Flächenregnern,
die sich meist nach der Gestaltungsform des Rasens richten. Für eine runde
Rasenfläche gibt es demzufolge einen Rundsprenger und für eine viereckige
Rasenfläche gibt es einen so genannten Vierecksprenger. Diese beiden Versionen
gibt es auch als Kombigeräte.

Der Zweck eines Flächenregners ist die gleichmäßige Bewässerung
der Rasenfläche. Für die erforderliche Versorgung mit Wasser wird
der Flächenregner an einen herkömmlichen Gartenschlauch angeschlossen.
Dabei sollte man beim Kauf darauf achten, dass Schlauch und Flächenregner
zusammenpassen. Kauft man beides vom gleichen Hersteller, befindet man sich
auf der sicheren Seite.

Je nach Größe der Rasenfläche kann man sich ebenfalls für
ein transportables Gerät entscheiden oder für eine fest eingebaute
Variante. Flexibel aufstellbare Flächenregner bieten oft nicht nur die
Möglichkeit, den Regner an verschiedenen Stellen aufzustellen, sondern
lassen sich auch gleichzeitig variabel einstellen, also als Kreisregner, Quadratregner,
Rechteckregner usw. nutzen. Sie sind auch recht preiswert im Handel zu erwerben.

Eine fest installierte Variante wird dagegen meistens von einem Fachbetrieb
eingebaut. Auch hier ist die Möglichkeit gegeben, verschiedene Arten der
Beregung auszuwählen. Welche Variante letztendlich die richtige ist, lässt
sich nur individuell entscheiden. Dabei spielt zuallererst die Größe
der Rasenfläche eine Rolle und auch die Größe des Geldbeutels.

19. Flachmeißel

Der Flachmeißel gehört zu den Handwerkzeugen und dient zum Ausführen
von groben Arbeiten an Mauerwerk. Weiterhin wird er gerne zum Öffnen von
Gegenständen wie zum Beispiel Kisten benutzt.

Ein Flachmeißel wird zum Herausstemmen von Steinen oder Flächen
von Putz oder ähnlichem aus einer Mauer benötigt und wird üblicherweise
zusammen mit einem Hammer eingesetzt. Dabei überträgt sich die Schlagenergie
auf die gesamte Vorderfläche des Flachmeißels und nicht nur auf die
Spitze. So ist es möglich, die den betreffenden Stein erst einmal rundherum
einzukerben und dann herauszutrennen.

Will man mit Hilfe eines Flachmeißels eine Fläche von Putz oder
ähnlichem befreien, wird dieser unter ein loses Stück geschoben oder
ein loses Stück wird erst durch Einkerben und anschließendem Heraustrennen
hergestellt und dann wird durch Hebeln, evtl. durch Zuhilfenahme eines Hammers,
der Putz abgeklopft.

Zum Öffnen einer Kiste wird der Flachmeißel als Hebel benutzt. Er
wird mit seiner Vorderfläche in den Spalt zwischen Oberteil und Unterteil
der zu öffnenden Kiste gesetzt und dann wird diese einfach durch Drücken
nach oben oder unten aufgehebelt.

Ein Flachmeißel wird aus Stahl hergestellt. Dieser Werkstoff ist sehr
widerstandsfähig und stabil und wird deshalb sehr gern für derartige
Werkzeuge verwendet. Für die Herstellung eines Flachmeißels wird
der Stahl geschmiedet, um eine dichtere Struktur zu bekommen und so extrem belastbar
zu sein. Die Größe eines Flachmeißels liegt bei etwa 25 Zentimetern.

20. Flachzange

Die Flachzange gehört zu den Greifzangen und ist eine Zange zum Greifen,
Festhalten, Biegen und Pressen von Werkstücken. Eine Flachzange ermöglicht
präzises Arbeiten. Ihre Hebel laufen vorne spitz zu und die Backen derselben
sind meist angeraut, damit ein festgehaltenes Werkstück nicht davon rutschen
kann. Oft verfügt sie außerdem noch über einen extra rutschfesten
Griff. In der Regel werden Flachzangen aus gehärtetem Stahl hergestellt,
der eine lange Lebensdauer garantiert, und von Hand geschmiedet.

Das Wirkprinzip aller Zangen beruht auf dem Hebelprinzip. Im Grunde genommen
besteht eine Zange aus zwei Hebeln, die über ein Drehgelenk zusammengefügt
wurden. Der eine Hebel heißt Griff und der andere Greifer. Durch das Zusammenpressen
der Hebel wird ein großer Druck ausgeübt und so die auszuführende
Arbeit erleichtert oder gerade erst möglich gemacht. Das Biegen und Pressen
erfolgt so mit einem Vielfachen des Drucks, den man lediglich mit seiner Muskelkraft
erzeugen kann. Das Festhalten und Greifen wird punktgenau möglich und unwiderruflich.

Eine Flachzange sollte jeder Handwerker sein Eigen nennen. Sie leistet gute
Dienste beim Greifen und Festhalten von kleinen Werkstücken wie etwa Nägeln.
Beim Einschlagen von Nägeln schützt das Festhalten mit einer Flachzange
vor Verletzungen und garantiert zusätzlich das präzise Festhalten
des Nagels an der richtigen Stelle. Beim Eindrehen von kleinen Schrauben ist
eine Flachzange ebenfalls nicht zu verachten. Sie hält die Schraube sicher
an ihrem Platz, bis sie fest sitzt.

21. Folienschweißgerät

Ein Folienschweißgerät dient, wie der Name schon sagt, dem Verschweißen
und somit Verschließen von Folien. Mit einem Folienschweißgerät
kann man Gegenstände oder auch Lebensmittel in Folienbeuteln einschweißen.
Besonders für Lebensmittel, welche eingefroren werden sollen, ist das Einschweißen
zu empfehlen, denn einerseits werden sie so luftdicht verpackt und andererseits
wird durch das Verwenden von Folien bei der Lagerung viel Platz gespart.

Das Folienschweißgerät gehört eigentlich zu den Haushaltsgeräten,
jedoch kann man mit Hilfe eines Folienschweißgerätes Verschiedenes
sicher verpacken. So zum Beispiel auch

Kleinteile wie Schrauben, Knöpfe und ähnliches.

Es gibt verschiedene Arten von Folienschweißgeräten. Mit einigen
kann man jede Art von Folienbeutel verschließen, für andere ist spezielle
Folie erhältlich und wieder andere vereinigen beide Möglichkeiten
in einem Gerät.

Folienschweißgeräte verschließen die Folien mittels einer
Schweißnaht. Hier gibt es zwei Varianten: zum einen die einfache Schweißnaht
und zum anderen die doppelte. Mehr Schutz bietet die doppelte, da diese nicht
so einfach aufgehen kann.

Weiterhin bieten die meisten Folienschweißgeräte das Bearbeiten von
unterschiedlichen Foliendicken an. Dies ist ein wichtiger Punkt, da man so verschiedene
Folienarten verschließen kann.

Spezielle Folienschweißgeräte für Lebensmittel sind auch unter
dem Namen Vakuumgerät erhältlich. Bei diesen Geräten wird gleichzeitig
die Luft entzogen, um die Lebensmittel luftdicht zu verschließen und dadurch
noch haltbarer zu machen.

22. Freischneider

Bei einem Freischneider handelt es sich um eine Art Motorsense, die zum Kürzen
von Gehölzen und Sträuchern an unübersichtlichen oder schwer
erreichbaren Stellen benutzt wird.

Der Einsatzbereich eines Freischneiders richtet sich hierbei nach der Leistungsfähigkeit
des Schneidegerätes. So findet man hier entweder ein Messer oder einen
Faden vor.

Ein Faden eignet sich hauptsächlich für Gras. Er schneidet es nicht,
sondern schlägt es ab. Bei einem Messer gibt es verschiedene Arten: Das
zweischneidige Doppelmesser ist für leichte Beanspruchung wie das Schneiden
von Gras, das sternförmige Messer ist für Unterholz bzw. Dickichtmesser
und die stärkste Variante ist ein kreissägeblattähnliches Messer
für hohe Beanspruchung. Damit kann man sogar dünne Bäume schneiden.

Freischneider gibt es auch mit verschiedenen Antriebsarten. Die einfachen für
Gras, also die mit einem Faden, sind meist mit einem Stromanschluss ausgestattet.
Somit sind sie auch vom Gewicht her problemlos zu handhaben. Die stärkeren
Modelle besitzen oft einen Benzinmotor. Dieser wird dann meist auf dem Rücken
getragen, da es sich hier um ein ziemliches Gewicht handelt.

Bei der Benutzung von einem Freischneider sollte man immer auf ausreichende
Sicherheitskleidung achten. Dazu gehören auf alle Fälle festes Schuhwerk
und eine Schutzbrille, ebenfalls wird empfohlen, Handschuhe zu tragen. Je nach
Lärmintensität ist auch ein Gehörschutz zu empfehlen.

23. Garage

Eine Garage ist eine Unterbringungsmöglichkeit für das Auto. Sie
soll das Auto vor Witterungseinflüssen schützen und vor Diebstahl.
Eine Garage besteht zumeist aus drei Wänden und einem Tor. Garagen gibt
es in vielfältigen Formen. Als Einzelgaragen, Doppelgaragen, Großgaragen,
Tiefgaragen, selbst Parkhäuser stellen eine Art von Garage dar.

Garagen kann man freistehend errichten oder an ein Haus anbauen. Die Errichtung
einer Garage unterliegt baurechtlichen Bestimmungen, deshalb ist vorher eine
Baugenehmigung bei der zuständigen Stelle einzuholen.

Weitere Unterschiede sind bei den Baumaterialien vorhanden. So kann man sich
für eine massiv gemauerte aus Stein entscheiden oder schon eine fertige
Garage ordern. Im Grunde genommen gibt es hier die gleichen Möglichkeiten
wie bei Häusern. Eine Garage kann Stein auf Stein gemauert werden. Diese
Vorgehensweise dauert natürlich etwas länger. Ferner gibt es inzwischen
auch Fertigteilgaragen, die binnen eines oder eines halben Tages errichtet oder
gar schon komplett auf die dafür vorgesehene Fläche gesetzt werden
und sofort genutzt werden können.

Garagen können aber nicht nur zur Unterbringung des Autos genutzt werden.
Oft werden auch noch diverse Gerätschaften darin gelagert.

Werden sie geschickt in die Umgebung integriert, kann man Garagen beispielsweise
gleichzeitig als Dachterrasse oder Wäscheplatz nutzen oder zumindest eine
schöne Gestaltung mit verschiedenen Pflanzen vornehmen und so auch der
Umwelt etwas Gutes tun.

24. Garagentor

Ein Garagentor ist sicher der wesentlichste Bestandteil einer Garage. Durch
dieses werden das Auto und alle anderen in der Garage gelagerten Gegenstände
sicher aufbewahrt und vor Diebstahl und Witterungseinflüssen geschützt.

Garagentore gibt es mittlerweile in verschiedenen Ausführungen. Früher
gab es nur die Möglichkeit, das Garagentor per Hand zu öffnen. Dazu
musste man erst umständlich aus dem Auto aussteigen, das Garagentor öffnen,
wieder zum Auto zurückkehren und dieses dann in die Garage fahren. Heutzutage
gibt es dafür automatische Garagentore, die sich bereits bei der Näherung
des Autos öffnen, so dass der Autofahrer bequem hineinfahren kann. Besonders
bei schlechtem Wetter ist das sehr vorteilhaft. Gelangt man von der Garage direkt
ins Haus, muss man sogar nicht einmal nach draußen gehen. Das Garagentor
wird einfach wieder per Knopfdruck geschlossen oder schließt sich, falls
es so eingestellt wurde, automatisch.

Die einfache Ausführung eines Garagentores besteht zumeist aus einem Tor,
welches aus Metall hergestellt ist und das über an der Decke angebrachten
Schienen nach oben, parallel zur Decke, geöffnet wird. Solch ein Tor wird
üblicherweise manuell durch einen Griff bedient. Allerdings kann man die
gleiche Ausführung auch mit einem Motor nachrüsten lassen oder mit
einem Motor versehen bereits einbauen lassen, so dass man ein automatisches
Garagentor erhält.

25. Garagentorantrieb

Ein Garagentorantrieb wird zur automatischen Öffnung eines Garagentores
benötigt. Ein Garagentorantrieb besteht aus einem Motor, der mehr oder
weniger leistungsstark ist. Dies hängt vor allem auch davon ab, welches
Gewicht bewegt werden muss.

Weiterhin gehört zu einem Garagentorantrieb noch ein Empfänger, denn
das automatische Öffnen des Garagentores wird im Allgemeinen über
einen Handsender vorgenommen. Bei der Entscheidung für einen Garagentorantrieb
spielt wohl in erster Linie die Bequemlichkeit des Garagenbesitzers eine Rolle.
Andererseits ist ein Garagentorantrieb für ältere Menschen oder Menschen
mit Handicap eine wertvolle Unterstützung im täglichen Leben.

Wichtig bei der Anschaffung eines Garagentorantriebes ist vor allen Dingen
die lange Lebensdauer. Schafft man sich ein neues Garagentor mit dazugehörigem
Antrieb an, so sind das Tor und der Antrieb schon aufeinander eingestellt. Da
geht man in der Regel davon aus, dass Garagentor und Garagentorantrieb eine
gleiche Lebensdauer haben.

Bei der Nachrüstung eines vorhandenen Garagentores mit einem Garagentorantrieb
ist darauf zu achten, dass der Motor für das Garagentor geeignet ist. Für
die leichteren Aluminiumtore ist das in der Regel kein Problem, wer allerdings
ein schweres Holztor vor seiner Garage hat, sollte genau vergleichen und vielleicht
sogar auf einen speziellen Anbieter zurückgreifen.

Außerdem spielt bei der Auswahl eines Garagentorantriebes ebenfalls die
Schnelligkeit, mit welcher das Tor geöffnet wird, eine Rolle und wie oft
das Tor täglich geöffnet und geschlossen werden soll. Dann gibt es
auch noch die Möglichkeit, verschiedene Stufen der Öffnungshöhe
zu programmieren, so dass zum Beispiel ein Lüften bei gering geöffnetem
Tor möglich ist oder zum Betreten nicht das komplette Tor geöffnet
werden muss.

26. Garage mieten

Wer nicht Besitzer einer eigenen Garage ist, hat die Möglichkeit eine
Garage zu mieten. Als Mieter einer Wohnung erhält man beispielsweise im
Bedarfsfall oft eine Garage gegen einen zusätzlichen monatlichen Mietpreis
dazu. Ist für den Erstwagen bereits eine Garage vorhanden und der Zweitwagen
soll ebenfalls in einer Garage untergestellt werden, bietet sich auch hier das
Mieten einer Garage an.

Eine geeignete Garage, die vermietet werden soll, findet man in der Zeitung,
im Internet, durch Nachfrage im Bekannten- und Verwandtenkreis oder einfach
indem man in Garagenanlagen nach Vermietungsangeboten Ausschau hält.

Für die Vermietung einer Garage sollte ebenfalls ein Mietvertrag abgeschlossen
werden. Dieser sollte neben Anschrift der Mietparteien, Lage des Mietobjektes,
also der Garage, und Mietpreis unbedingt Ausführungen über die Nutzung
enthalten. Also zum Beispiel, ob es genehmigt ist, neben dem Auto auch Gebrauchsgegenstände
zu lagern und auch die rechtlichen Vorschriften zur Lagerung von brennbaren
Stoffen sollten nicht fehlen.

Vor der Vermietung einer Garage bzw. der Anmietung einer Garage ist es empfehlenswert,
sich über die Betriebsvorschriften für Garagen zu informieren. Dies
ist besonders versicherungsrechtlich und haftungsrechtlich von Bedeutung. Wird
beispielsweise unsachgemäß Benzin in der Garage gelagert und ein
Schadenfall tritt ein, so wird sich zum einen natürlich die Polizei sehr
dafür interessieren und zum anderen wird die Versicherung ihre Eintrittspflicht
verweigern, egal, ob aus Unwissenheit gehandelt wurde oder nicht. Es ist also
sehr anzuraten, sich Klarheit über alle Eventualitäten im Vorfeld
zu verschaffen.

27. Garage kaufen

Der potentielle Käufer einer Garage muss einige Dinge beachten. Zum einen
spielt es schon eine Rolle, ob eine bereits vorhandene Garage oder ob eine neue
Garage, zum Beispiel eine Fertiggarage, gekauft werden soll.

Bei einer bereits vorhandenen Garage ist es in der Regel so, dass man die Garage
erwirbt, allerdings das Grundstück, auf welchem die Garage steht, einen
anderen Eigentümer hat. Es ist demzufolge nicht auszuschließen, dass
es in der Zukunft Streitigkeiten geben kann, etwa wenn der Eigentümer das
Grundstück verkaufen will oder plant, eine eigene Garage zu errichten.
Daher ist es zu empfehlen, sollte man sich für eine Garage entscheiden,
bei der solche Besitzverhältnisse bestehen, alle betroffenen Parteien an
den Tisch zu bekommen.

Da es sich bei einer massiv gebauten Garage außerdem um eine Immobilie
handelt, ist es erforderlich, den Kauf über einen Notar abzuwickeln. In
einem solchen Notarvertrag werden dann ebenfalls die Rechte der einzelnen Parteien
geregelt. Der Verkauf wird zudem im Grundbuch erfasst. Es vergeht dementsprechend
auch einige Zeit, bis der Garagenkauf komplett abgeschlossen ist.

Der Kauf einer Fertiggarage dagegen ist nicht so weit reichend. Eine Fertiggarage
wird in den meisten Fällen auf das eigene Grundstück gesetzt. Hier
sind dann lediglich eventuelle baurechtliche Vorschriften zu beachten. Der Eigentümer
der Garage ist hier zumeist auch Eigentümer des bebauten Grundstückes.

28. Garagentür

Mit dem Begriff Garagentür wird eine Nebentür der Garage bezeichnet.
Eine solche Nebentür soll die Funktionalität der Garage erhöhen.
Nicht jede Garage hat neben dem Garagentor eine Tür. Durch eine Garagentür
ist das Betreten der Garage möglich, ohne das Tor zu öffnen. Es handelt
sich hier in der Regel um einfache Türen, die aus Holz, Kunststoff oder
Stahl hergestellt sind und in verschiedenen Farben zu erwerben sind.

Da diese Türen meist sehr einfach gehalten sind, bieten sie nur bedingt
Schutz vor einem Einbruch. Gleichzeitig ist es aber auch möglich, durch
eine zweiflügelige Garagentür, das Garagentor zu ersetzen.

Garagentüren kann ein geschickter Hobby-Handwerker selbst bauen, natürlich
gibt es sie aber auch in vielen verschiedenen Ausführungen zu kaufen. Die
einfachen Standardgrößen sind ohne weiteres im Baumarkt zu erhalten.
Eventuelle Sondergrößenanfertigungen können dort (fast immer)
ebenfalls bestellt werden. Selbstverständlich gibt es weiterhin verschiedene
Firmen, die sich auf die Herstellung und den Einbau jeglicher Arten von Türen
und dabei auch Garagentüren spezialisiert haben und eine Garagentür
passgenau herstellen (lassen) und diese dann fachgerecht einbauen.

Eine wichtige Rolle bei der Garagentür spielt auch die Wetterbeständigkeit.
Fertige Kunststoff- oder Metalltüren sind im Allgemeinen bereits wetterfest
gemacht. Holztüren müssen eventuell noch mit Holzschutz versehen werden.

29. Gartenlaube

Bei einer Gartenlaube handelt es sich um ein kleines Häuschen, welches
man im Garten frei oder im Schutze einer Hauswand aufstellen kann. Üblicherweise
besteht es aus 4 (offenen) Wänden, einem Zugang, einem Dach und einem Holzboden.
Je nach Variante sitzt man mehr oder weniger geschützt. Genutzt wird die
Gartenlaube vor allen Dingen gerne im Sommer, wenn zum Beispiel der Grillabend
durch einen Regenguss gestört wird.

Eine Gartenlaube ist recht einfach, eben ein simples Holzhäuschen. Herkömmliche
Materialien sind demnach vor allen Dingen Holz, es gibt aber auch Blech- oder
Kunststoffhäuschen.

Eine Gartenlaube kann man selbst errichten oder als Bausatz im Baumarkt oder
Fachhandel erwerben. Da es sich um ein einfaches Häuschen handelt, welches
nicht untrennbar mit dem Untergrund verbunden ist, sind keine Baugenehmigungen
erforderlich. Eine Gartenlaube kann also in kürzester Zeit errichtet und
genutzt werden.

Wichtig ist aber noch für die lange Lebensdauer an einer Gartenlaube der
Holzschutz. Bei einer selbst gebauten ist es selbstverständlich, dass ein
geeigneter Holzschutz aufgetragen wird, jedoch auch bei einem Bausatz darf man
diese Behandlung zum Schutz des Holzes nicht vergessen. Im Allgemeinen ist der
Holzschutz nicht im Lieferumfang enthalten und man muss sich selber darum kümmern.

Gartenlauben sind in verschiedenen Formen erhältlich. Die meisten haben
eine Größe von ca. 10 bis 15 Quadratmeter. Es werden aber auch größere
angeboten.

30. Gartenpumpe

Eine Gartenpumpe wird zum Abpumpen und Umpumpen von Wasser benötigt und
leistet somit bei der Gartenbewässerung gute Dienste. Sie kann zum Beispiel
zum Ab- oder Umpumpen von Wasser in Regenfässern und Zisternen benutzt
werden. Somit erspart man sich das lästige Füllen und Tragen von Eimern
oder Gießkannen, welches immer notwendig ist, um ein Regenfass, den Gartenteich
oder ähnliches zu entleeren.

Je nach Leistung unterscheiden sich die Gartenpumpen durch ihre Förderhöhen,
diese liegen zwischen 5 bis 50 Metern, durch ihren Förderdruck und durch
ihre Fördermengen. Die vorgenannten Eigenschaften spielen für den
geplanten Einsatz eine große Rolle.

Üblicherweise werden Gartenpumpen mit Strom betrieben, aber auch Modelle
mit Diesel- oder Benzinmotoren sind erhältlich. Die Pumpe selbst steht
deshalb im Trockenen, während sich der Ansaugschlauch in dem zu entleerenden
Behältnis befindet. Mit Hilfe einer solchen Gartenpumpe können ganz
verschiedene Wasserbehälter innerhalb kürzester Zeit geleert werden.
So kann man sie durchaus ebenfalls zum Entleeren des Gartenteiches oder des
Swimmingpools einsetzen. Und auch als Beregnungsanlage für den Rasen kann
sie gute Dienste leisten.

Wichtig bei dem Betrieb einer Gartenpumpe ist vor allen Dingen, dass der Ansaugschlauch
immer unter Wasser liegt, damit die Pumpe den benötigten Unterdruck herstellen
kann. Dass heißt also, es ist mit einer Gartenpumpe nicht möglich,
ein Behältnis komplett zu entleeren, weil sie nur bis zu einer bestimmten
Höhe funktioniert.

31. Gartenschirm

Ein Gartenschirm ist im Sommer unersetzlich. Er bringt den ersehnten Schatten
und das nicht nur im Garten, sondern auch auf dem Balkon oder der Terrasse.
Eine weitere Bezeichnung ist Sonnenschirm und unter diesem Namen findet man
ihn zuhauf in den Urlaubsgebieten zum Schattenspenden am Strand.

Ein einfacher Gartenschirm hat einen Stiel aus Stahlrohr, welcher unten meist
angespitzt ist, um ihn fest in den Boden einzubringen. Oben befindet sich dann
der eigentliche Schirm, für den meist Polyester verwendet wird und der
in allen erdenklichen Farben erhältlich ist.

Je nach Modell gibt es verschiedene Gartenschirme. Die einfachste Art, die
oben beschriebene, wird meist nur in den Boden gesteckt und muss dem Sonnenstand
angepasst werden, um den begehrten Schatten zu erhaschen. Eine etwas bessere
Ausführung hat eine Knickstelle im Stiel, wodurch der Sonnenschirm individuell
geneigt werden kann. Zu den einfachen Sonnenschirmmodellen gibt es passende
Schirmständer, die üblicherweise mit Wasser gefüllt werden, damit
sie nicht umfallen und auch mit Schirm einen sicheren Stand haben. Ebenfalls
haben manche Gartentische ein Loch zum Hineinstellen eines Sonnenschirmes.

Gartenschirme sind außerdem in verschiedenen Größen, sprich
Durchmessern, erhältlich, so dass man seine individuellen Ansprüche
an einen Gartenschirm eigentlich immer erfüllen kann. Selbst für das
bequeme Öffnen wurde eine Lösung gefunden: bei besseren Modellen muss
man nicht mehr den Ring mit den Speichen nach oben schieben und sich damit der
Gefahr des Fingerklemmens aussetzen, sondern man benutzt einfach die angebrachte
Kurbel. Inzwischen sollte es demnach also möglich sein, jedem Interessenten
den passenden Gartenschirm zu bieten.

32.Erbpacht

Der Begriff Erbpacht ist veraltet und wird heute im Sprachgebrauch kaum noch
genutzt. Heute spricht man vielmehr vom so genannten Erbbaurecht. Hierbei handelt
es sich um ein vererbliches Recht, dass man auf dem Grundstück von einem
anderen Eigentümer ein Bauwerk besitzt.

Die Erbpacht ist dabei auch wie ein Grundstück zu behandeln und ist im
Grundbuch eingetragen und beruht dabei auf der Einigung von Grundstückseigentümer
und Erbbauberechtigtem. Die Erbpacht selbst kann dadurch auch durch Grundschuld
oder Hypothek belastet werden. In der Regel ist vereinbart, dass der Inhaber
einer Erbpacht dabei an den Grundstückseigentümer eine monatliche
Zahlung leistet, den so genannten Erbbauzins.

Die gesetzliche Grundlage für die Erbpacht bildet in Deutschland die Verordnung
über das Erbbaurecht (kurz: ErbbauVO). Dieses stammt aus dem Jahr 1919.
Das Erbbaurecht ist dabei zeitlich begrenzt. Nach Ablauf dieser Zeit muss der
Erbbauberechtigte das errichtete Gebäude aber nicht vom Grundstück
des Grundstückseigentümers wieder entfernen, er erhält vielmehr
eine Vergütung für den Gebäudewert.

Häufig Anwendung findet das Erbbaurecht in Bezug auf den kommunalen Siedlungsbau.
Durch die Einräumung von Erbbaurechten schafft eine Kommune als Grundstückseigentümer
dabei Bauplätze. Gekauft werden muss der Bauplatz dann vom Bauwilligen
nicht. Eine günstige Methode zu den eigenen vier Wänden zu kommen,
denn die Kosten für ein Grundstück machen schon einen Batzen Geld
aus, wenn man plant, ein Haus zu bauen.

33 Fachwerkhaus

Die Fachwerkbauweise wurde bereits im Hochmittelalter angewandt. Sie dauerte
an bis ins 19. Jahrhundert und war die vorherrschende Bauweise in Mitteleuropa
von nördlich der Alpen bis nach England. Viele Fachwerkhäuser sind
heute noch sehr gut erhalten. Viele wurden in den letzten Jahren restauriert
und in ihren Originalzustand zurückversetzt. Zur Hilfe nahm man dabei alte
Fotos, aber auch Beschreibungen.

Ein Fachwerkhaus hat dabei ein aus Holz bestehendes tragendes Gerüst.
Die Zwischenräume bestehen meist aus einem Holz-Lehm-Verbund. Grob unterscheidet
man bei der Fachwerkbauweise zwischen der mittel- und der oberdeutschen Firstsäulenbauweise,
sowie dem niederdeutschen Zwei- oder Vierständerbau. Fachwerkhäuser
sind in vielen Städten die Attraktion schlechthin. Es gibt auch eine Deutsche
Fachwerkstraße. Die zieht sich durch fast ganz Westdeutschland. Und zwar
von der Elbe bis zum Weserbergland, von der Elbtalaue bis zum Harz, bis zum
Thüringer Wald, sowie vom Reinhardswald bis zum Waldecker Land und vom
Weserbergland zum Vogelsberg.

Insbesondere in Hessen gibt es zahlreiche Städtchen, die sehr viele Fachwerkhäuser
vorweisen können, so zum Beispiel insbesondere Städte vom Rhein und
Main bis zum Odenwald. Aber auch vom Lahntal zum Rheingau sind schöne Fachwerkhäuser
zu bewundern, wie auch vom Necker bis in den Schwarzwald und am Bodensee. Zu
betrachten gibt es dabei alle drei Stilformen, die in Deutschland vorherrschten.
Die Zuordnung zu den einzelnen Stilgruppen kann man insbesondere an den Schmuckformen
an den Häusern erkennen.

34. Fallarmmarkise

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Markisen. Eine davon ist die so genannte
Fallarmmarkise. Die Fallarmmarkise verfügt über vier Befestigungspunkte,
sowie zwei Wellen und zwei Arme. Die Bedienung ist dabei auch sehr verbraucherfreundlich,
denn sie lässt sich einmal mechanisch bedienen aber auch automatisch steuern.

Durch ihre flexible Anbringungsmöglichkeit ist sie für jede Art von
Fenster geeignet. Die Fallarmmarkise kann dabei flexibel eingesetzt werden.
Mit ihr ist eine gleichmäßige Beschattung von Fenstern möglich.
Durch attraktive Farben und eine schöne Form dient sie sehr oft auch als
architektonisches Mittel, um zum Beispiel Fassaden zu gestalten. Hat man eine
derartige an seinen Fenstern, so wirkt die Fassade gleich aufgelockerter und
setzt zudem auch neue, vorher nicht da gewesene farbliche Akzente, die man auch
mit einer noch so schönen Fassadenfarbe nicht erreichen kann.

Je nachdem, wie man die Fallarme anbringt, bewirkt man eine gewisse Grundeinstellung
für die Fallarmmarkise, wobei sich die Fallarme in der Länge auch
verstellen lassen. Dadurch werden verschiedene Neigungswinkel und Markisenlängen
erreicht, was bei unterschiedlicher Sonneneinstrahlung bewirkt, dass man immer
Schatten hat.

Da eine Fallarmmarkise oftmals an ungeschützten Hauswänden über
Fenstern angebracht wird, ist das Markisentuch von Regen und sonstigem Schmutz
nur geschützt, wenn man es nach dem Einziehen der Markise in eine entsprechende
zusätzlich installierte Hülle einwickelt, wobei dies jedoch relativ
umständlich ist.



35. Farbroller

Farbroller werden dazu benötigt, um Farbe auf eine Wand aufzubringen.
Es handelt sich um ein unverzichtbares Werkzeug eines Malers. Ein Farbroller
besteht dabei aus einem Stil, der unten zu einem Griff gebogen ist. Die Farbe
selbst wird auf die eigentliche Rolle aufgebracht, die auswechselbar ist. Im
Handel sind verschiedene Farbroller in verschiedenen Längen erhältlich.
Die Größen reichen dabei vom kleinen Farbroller, mit dem man auch
in die kleinsten Ecken kommt, bis hin zum Farbroller mit ausfahrbarem Teleskopstiel,
mit dem man auch Decken streichen kann.

Im Handel ebenfalls erhältlich sind elektrische Farbroller. Diese verfügen
über eine batteriebetriebene Pumpe oder werden kabelbetrieben. Mit Hilfe
dieser Pumpe wird die auf die Wand aufzubringende Wandfarbe direkt vom Eimer
aus in die Walze gesaugt. Insbesondere Verwendung findet ein derartiger Farbroller
dabei bei der Verwendung von dünnflüssigen, bzw. mit Wasser verdünnbaren
Dispersionsfarben und bei Latexfarben.

Wenn man bei einem elektrischen Farbroller jedoch einen Farbwechsel vornehmen
möchte, so ist dies in der Regel ein großes Problem, anders als bei
einem herkömmlichen Farbroller. Bei einem herkömmlichen Farbroller
wechselt man nämlich nur in die Walze aus, so dass die zuerst verwendete
Farbe sich mit der anschließend verwendeten Farbe nicht vermischt. Die
Walzen der herkömmlichen Farbroller lassen sich zudem besser reinigen,
als die Walzen der elektrisch betriebenen Farbroller.

36. Fassadendämmung

Eine Fassadendämmung kann sich als sehr nützlich und Energie sparend
erweisen, denn der Wärmeverlustfaktor Nr. 1 bei einem Gebäude ist
die Außenwand. Ca. 75 Prozent der Wärme tritt bei nicht sanierten
Gebäuden dabei aus. Die meisten Häuser verfügen über einen
einschaligen Wandaufbau. Durch die nachträgliche Anbringung einer Dämmung
kann jedoch viel Energie gespart werden.

Ob und in welchem Umfang eine Fassadendämmung erforderlich ist, das besagt
der so genannte U-Wert. Hierbei handelt es sich um das Maß für den
Wärmestromdurchgang bei einer Wand. Dieser Wert gibt an, wie viel Wärme
bei 1 Kelvin Temperaturgefälle durch 1 Quadratmeter Wandfläche verloren
geht. Je schlechter die Wärmeleitung ist, desto niedriger ist der U-Wert.
Das bedeutet, desto besser gedämmt ist die Außenwand eines Gebäudes
bereits.

Man unterscheidet bei einer Fassadendämmung im Übrigen zwischen Außen-,
Innen- und Kerndämmung. Bei einem einschaligen Wandaufbau, so wie in Deutschland
vorherrschend, wird in der Regel eine Außendämmung von den Experten
empfohlen. Bei einem zweischaligen Wandaufbau hingegen in der Regel eine Kerndämmung.
Eine Innendämmung kommt zum Beispiel zum Einsatz, wenn wie bei einem Fachwerkhaus
die Außenfassade auf jeden Fall im Originalzustand erhalten bleiben soll.
Der Aufwand für eine Fassadendämmung lohnt sich aber in der Regel
- insbesondere im Hinblick auf die nächste Energiekostenrechnung. Darauf
wird man erkennen, dass sich die Investition in eine Fassadendämmung gelohnt
hat.

37. Feile

Die Feile ist ein schon seit Jahrhunderten bekanntes Werkzeug. Zum Einsatz
kommt die Feile insbesondere für Arbeiten im Werkzeugbau, im Form- und
Metallbau, sowie im Maschinenbau, und zwar zum Schärfen und Entgraten von
Metall. Eine Feile kennt man darüber hinaus aber auch im Kosmetikbereich.

Die im Bereich des Handwerks verwendete Feile wird oft nach der Form von ihrem
Querschnitt beschrieben. So gibt es beispielsweise die Halbrundfeile, die Flachstumpffeile
oder aber die Vierkantfeile. Bekannt sind aber auch die Dreikantfeile und die
Messerfeile, sowie die Schwertfeile. Es gibt aber auch Feilen mit dem wohlklingenden
Namen Vogelzungenfeile und Keilbahnfeile. Darüber hinaus gibt es aber auch
noch die Barettfeile und die Diamantfeile.

Die Feilen werden nach der so genannten Hiebanzahl unterschieden. Die Hiebanzahl
ist die Anzahl der Hiebe pro cm und zwar in Längsrichtung des Feilenheftes
gesehen. Zur Unterscheidung der einzelnen Feilen wurden Hiebnummern vergeben.
Diese teilt die Hiebzahlen in Bereiche auf und zwar unter Beachtung der Feilenlänge.
Diese sind nach der DIN 8349 detailliert beschrieben. Dadurch kommt es, dass
eine kurze Feile mit einer Hiebnummer mehr Hiebe je cm hat, als eine lange Feile
der gleichen Hiebnummer. In Werkstätten werden am meisten Feilen mit Hieb
1 und Hieb 4 verwendet.

38.Fenstergitter

Es gibt verschiedene Arten von Fenstergitter. Einige sind dabei engmaschig
und dienen in erster Linie dem Schutz vor Insekten. Darüber hinaus gibt
es aber auch Fenstergitter, die dem Schutz vor Einbrechern dienen sollen. Die
Auswahl an derartigen Fenstergittern ist sehr groß. Es gibt dabei relativ
einfache, die lediglich aus gusseisernen Stäben bestehen - ohne jegliche
Verzierung. Andere Fenstergitter hingegen sind reichlich verziert.

Anbringen lassen kann man Fenstergitter an der Außenfassade direkt vor
den Fenstern. Ideal geeignet ist ein Fenstergitter für das Anbringen an
Kellerfenstern, die oberirdisch herausragen, aber auch für alle anderen
Fenster, wobei man diese in der Regel jedoch nur im Erdgeschoss anbringt.

Derartige Fenstergitter findet man dabei insbesondere auch an den Bürofenstern
von Supermärkten. Insbesondere dieser Raum bedarf nämlich in einem
als Flachbau ausgeführten Gebäude besonderen Schutzes, weil darin
sich in der Regel auch ein Tresor befindet. Ein Fenstergitter soll dabei in
erster Linie eine abschreckende Wirkung haben und auch den Mitarbeitern einen
Hauch von Sicherheit vermitteln.

Die meisten Fenstergitter an Privathäusern sind jedoch alles andere als
einfach. Sie sind zum Teil mit wunderschönen Rosetten oder anderen Verzierungen
versehen. Fenstergitter, die hingegen nur gegen Insekten schützen werden
in den Fensterrahmen eingelassen und sind im Falle eines Einbruchs kein Hindernis
für einen Einbrecher, weil die Maschen leicht durchzuschneiden sind.

39. Fenstersicherung

Jedem Hausbesitzer sollte die Sicherheit eigentlich über alles gehen.
Denn in einem Haus befinden sich in der Regel hohe Vermögenswerte. Jeder
Hausbesitzer ergreift dabei jedoch andere Maßnahmen, um seinen Besitz
zu schützen. Dabei kann schon das Herumlaufen eines vierbeinigen Familienmitgliedes
in Form eines Hundes ein hervorragender Diebstahlschutz sein, denn ein Hund
kann unter Umständen im Falle eines Einbruchs die Aufmerksamkeit der gesamten
Nachbarschaft auf sich ziehen, wenn er anfängt zu bellen.

Wer jedoch als Hausbesitzer nicht nur darauf setzt, kann auch andere Sicherungsmaßnahmen
vornehmen, und zwar direkt am Gebäude. Eine besonders große Schwachstelle
an jedem Wohnhaus sind dabei die Fenster, sowie die Balkontüren und die
Ausgänge zu der Gartenterrasse. Fenster und Balkontüren stellen für
Einbrecher kein Hindernis dar. Binnen weniger Sekunden haben erfahrene Einbrecher
auch ein geschlossenes Fenster geknackt. Noch leichter wird es wenn die Fenster
gar gekippt sind.

Um diese Schwachstellen zu beseitigen, kann man an jedem Fenster eine Fenstersicherung
anbringen. Diese kann auch leicht nachgerüstet werden. Im Bezug auf eine
Fenstersicherung sollte man sich aber ausführlich von einem Fachmann beraten
lassen, denn es gibt sehr unterschiedliche Systeme, wobei diese nicht immer
für alle Fensterarten geeignet sind. Auch der Einbau sollte durch einen
Fachmann geschehen.

40. Fertiggarage

Eine Garage dient dazu, ein Fahrzeug vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Eine Garage soll dessen Besitzer aber auch davor bewahren, dass das Fahrzeug
gestohlen wird. Dadurch dass man eine Garage für sein Fahrzeug hat, kann
man bei seiner Kfz Versicherung zum Beispiel auch in den Genuss des so genannten
Garagenrabatts kommen.

Aber nicht jeder konnte sich gleich beim Hausbau den Traum einer ins Haus integrierten
Garage mit erfüllen. Oftmals ist es nämlich so, dass der Platzbedarf
sehr eng kalkuliert ist und für eine ins Haus integrierte Garage nicht
auch noch ausreicht. Hat man jedoch noch genügend Platz auf seinem Grundstück,
so kann man sich nachträglich den Traum von einer Garage doch noch erfüllen
und zwar durch eine so genannte Fertiggarage.

Die Fertiggarage kann man dabei entweder direkt dicht neben das Haus bauen
oder auf einen noch freien Platz an der Einfahrt. Eine Fertiggarage besteht
in der Regel aus Stahlbeton. Es gibt aber auch Fertiggaragen aus Stahl. Gebaut
werden diese in einem einzigen Betoniervorgang. Dabei kann man eine Fertiggarage
sowohl als Reihengarage als auch eine Einzelgarage bauen, sowie auch als Doppelgarage.

Eine Fertiggarage ist im Gegensatz zu einer gemauerten Garage etwa um die Hälfte
billiger und benötigt darüber hinaus auch noch eine viel kürzere
Bauzeit. Darüber hinaus gibt es auch die Fertiggarage im Selbstbausatz.
Einbauen, bzw. einbauen lassen kann man wie bei einer gemauerten Garage auch
ein elektrisches Garagentor.

41. Carport als Selbstbau

Wer sein Auto liebt - der schützt es. Der "fahrbare Untersatz"
will natürlich gehegt und gepflegt sein - und darüber hinaus muss
selbstverständlich die empfindliche Lackschicht gegen alle möglichen
Umwelteinflüsse geschützt werden, wie beispielsweise bei Regen, Hagelschauern,
gegen Vogeldreck und herabfallende Zweige.

Wenn der Bau einer Garage aber nicht unbedingt vorgesehen ist, weil hier die
Luft z. B. nicht immer optimal zirkulieren kann - was im Übrigen eine beschleunigte
Rostbildung verursacht - oder aber aus Kostengründen, dann liegt die Anschaffung
eines Carports nahe. Wer sich beim Baufachhandel oder bei entsprechenden Anbietern
im world wide web einmal genauer informiert, der wird feststellen, dass es eine
große Auswahl an derartigen Unterstellmöglichkeiten gibt. Und jeder,
der zusätzlich ein paar Euros einsparen möchte, sollte die Selbstbauvarianten
vorziehen, denn es existieren einige Carport-Hersteller, die nicht nur ein breit
gefächertes Sortiment auf Lager haben, sondern zudem auch relativ einfach
selbst zu errichtende Bausätze anbieten.

Ein kleiner Tipp für alle Hobbybastler, die es dennoch vorziehen, einen
Stellplatz zu zimmern, der voll und ganz ihren eigenen Vorstellungen entspricht,
ohne gleich einen Fertigbausatz kaufen zu müssen: unterschiedliche Anbieter
im Internet veröffentlichen so genannte cad-Programme, die das Erstellen
von entsprechenden Zeichnungen vereinfachen sollen. Diese Programme stehen -
zum Teil sogar kostenlos - als Download zur Verfügung.

42. Carport aus Alu

Das lästige und zeitraubende Eiskratzen an den vereisten Scheiben im Winter
entfällt und auch bei sommerlichen Klimabedingungen bleibt der Fahrzeuginnenraum
verhältnismäßig angenehm temperiert. Nämlich dann, wenn
der Wagen in einer entsprechend geschützten Unterstellmöglichkeit
untergebracht werden kann. Sei es entweder in einer Garage oder aber in einem
Carport.

Letztere sind in vielen Materialien zu haben, wie z. B. aus Holz, Stein, Glas,
Beton oder auch Aluminium. Aktuelle Verkaufsstatistiken haben ergeben, dass
derzeit insbesondere pulverbeschichtetem Aluminium ein besonderes Interesse
entgegengebracht wird, gerade wenn es um den (Selbst-)Bau von Carports geht.
Zum einen sind solche Modelle nicht nur optisch sehr ansprechend, sondern das
Produkt ist darüber hinaus als ein sehr leichtes und sehr witterungsbeständiges
Material bekannt. Weiterer Vorteil ist, dass eine absolut wartungsfreie und
überaus langlebige Errichtung gewährleistet werden kann.

Der untere Teil von Aluminium-Carports wird aus Gründen der Stabilität
und der Sicherheit häufig aus verzinktem Stahl angeboten, um eine dadurch
erhöhte Standfestigkeit zu gewährleisten. Selbst dann, wenn im Winter
eine dicke Schneedecke aufliegt. Tipp: in einigen Bundesländern ist es
übrigens erforderlich, vor dem Bau eines Carports die Genehmigung der ortsansässigen
Baubehörde einzuholen, denn nicht immer ist es gestattet, eine solche Zusatzkonstruktion
auf dem Grundstück zu errichten. Eine vorherige entsprechende Information
ist daher häufig vonnöten.

42. Carport aus Holz

Im Prinzip spielt es keine Rolle, ob ein Haus ein modernes oder eher ein rustikal
anmutendes Äußeres hat - Carports aus Holz stellen eigentlich immer
einen optisch ansprechenden Blickfang dar. Wer sich für den Kauf, bzw.
den Bau eines Carports aus Holz entscheidet, hat in der Regel die "Qual
der Wahl", denn es gibt Modelle in allen möglichen Variationen: mit
runden oder spitzen Dächern, Flach- oder Pultdächern, etc. Welche
Holzart wird bevorzugt? Soll es imprägniertes Nadelholz sein? Oder eher
das kräftige, harte Douglasie-Holz? Vielleicht soll es ja im Endeffekt
doch eher die Fachwerkvariante sein?

Wie auch immer: man tut gut daran, im Hinblick auf Form und Farbgebung die
Beschaffenheit des jeweiligen Wohnhauses mit in die Planungen einzubeziehen,
um so später eventuelle Enttäuschungen auszuklammern. Wer sich bezüglich
des Aussehens oder der Beschaffenheit des geplanten Holz-Carports also nicht
ganz sicher ist, kann sich auf der einen Seite selbstverständlich im Baumarkt
oder im Gartenfachhandel ausführlich informieren oder andererseits auch
das Internet zu Rate ziehen. Denn auch hier gibt es interessante Möglichkeiten
en masse, sich bereits im Vorfeld anhand von Downloads oder Konfigurationsprogrammen
seinen individuellen Traum vom Carport - oft sogar in 3D-Optik - selber zu erstellen.
Natürlich sind solche Maßnahmen überwiegend kostenfrei, stellen
aber dennoch ein ungemein hilfreiches Instrument dar, um ein "genaueres
Vorhab-Bildnis" des Carports zu bekommen.

44. Checkliste Hausbau

So ein "Häuslebau" ist ein überaus umfangreiches Unterfangen
und bedarf einer besonderen (Voraus-) Planung. Sowohl hinsichtlich der benötigten
Leistungen als auch im Zusammenhang mit den entstehenden Kosten. Letztere sollten
nach Möglichkeit immer auch eventuelle Zusatzkosten, welche im Vorfeld
noch nicht exakt vorausgeplant werden können, einschließen, d. h.
zumindest sollte ein ungefährer Richtwert diesbezüglich vorliegen.

Tipp: An Volkshochschulen werden entsprechende Kurse angeboten, um bereits
im Vorfeld ein Bild über die kommenden Pflichten, Tätigkeiten und
Kosten vermitteln zu können. Denn ein absolutes "Muss" für
den künftigen Bauherrn ist, sich hinsichtlich aller Maßnahmen weitgehend
zu informieren, um im Nachhinein, sprich: während der Arbeiten stets ein
"wachsames" Auge auf die ausgeführten Arbeiten haben zu können.
Somit werden u. U. bereits im Vorfeld Fehler vermieden und mögliche zusätzliche
Kosten können eingespart werden.

Wenn die finanziellen Aspekte also - zumindest auf dem Papier - auskalkuliert
und festgelegt wurden, ist der nächste Schritt an der Reihe. Wenn alle
erforderlichen Grundstücksplanungen abgeschlossen (beispielsweise hinsichtlich
der Entwässerung, der Leitungslegung etc.), die Baugenehmigung erteilt,
der Bauleiter beauftragt und auch der entsprechende Architekt gefunden wurde,
geht es erst richtig los. Eingehende Beratung auch bezüglich der gewünschten
Energie- und Heiztechnologie, dem Schallschutz oder auch der Innenausstattung
usw. ist vorab ebenfalls notwendig. Fazit: die richtige Vorausplanung ist bereits
der halbe Erfolg!

45. Chinagarten

Leider hierzulande nur recht selten zu sehen, jedoch stellt ein Chinagarten
eine ganz besondere Augenweide dar, insbesondere für unsere "westliche
Welt". Jedoch sind nicht nur die optischen Eindrücke so bezaubernd,
sondern es werden oft eine ganze Reihe "hinweisgebender Symbole" in
diese spezielle botanische Welt eingebettet, man kann immer wieder hinschauen
und entdeckt bei jedem Blick stets neue, interessante Details.

Chinagärten werden hierzulande nach und nach immer beliebter, vermitteln
sie doch das vielsagende und zugleich geheimnisvolle Flair der chinesischen
Mentalität auf faszinierende Art. Beliebt sind beispielsweise Einflüsse
des in der chinesischen Philosophie verwendeten Yin- und Yang-Symbols, welches
u. a. die weit reichende Bedeutung des Prinzips der Gegensätze veranschaulicht,
wie es beispielsweise Sonne und Schatten usw. sein können.

Auch werden die vier Himmelsrichtungen auf symbolhafte Weise gern integriert.
Die Kombination der eingesetzten Pflanzen mit architektonischen (Bau-)Elementen
sowie darüber hinaus mit kunstvoll angelegten Wasserläufen, Teichen
etc. soll das harmonische Zusammenspiel von Natur, Bewegung und Ruhe der chinesischen
Welt verdeutlichen und - so scheint es - dadurch auch auf unsere westliche Welt
"übergehen". Übrigens gibt es in Zürich in diesem Zusammenhang
eine außerordentliche Sehenswürdigkeit zu bestaunen: die chinesische
Partnerstadt Kunming schenkte der größten Stadt in der Schweiz im
Jahr 1993 aus lauter Dankbarkeit für die Ausarbeitung einer Trinkwasseranlage
einen Chinagarten, der unbedingt einen Besuch wert ist.

46. Cuttermesser

Sie sind heutzutage aus einem "handelsüblichen" Handwerkskoffer
nicht mehr wegzudenken und werden auch in einer Reihe Haushalten gern als universelle,
hilfreiche Werkzeuge genutzt. Vielleicht fragt sich manch einer, woher wohl
die Bezeichnung Cuttermesser ursprünglich kommt? Der Begriff "to Cut"
wurde schlicht aus dem englischen Sprachgebrauch übernommen und bedeutet
nichts anderes, als schneiden, wobei auch die Bezeichnung "Teppichmesser"
gleichermaßen geläufig ist.

Sie verfügen in ihrem Schaft über auswechselbare oder abbrechbare
rasiermesserscharfe Klingen, die alle möglichen papiernen oder textilen
Dinge abschneiden, durchschneiden oder ausschneiden können.

Das hauptsächliche Einsatzgebiet von Teppich- bzw. Cuttermessern ist natürlich
bei Renovierungsarbeiten: Tapeten können mit diesen flexiblen Hilfsmitteln
schnell, sauber und gerade abgetrennt werden und eine saubere Schnittkante ist
auf diese Weise stets gewährleistet. Bei der Teppichverlegung leistet das
"Werkzeug mit den scharfen Klingen" besonders gute Dienste, aber auch
bei Bastelarbeiten oder im Zusammenhang mit dekorativen Gestaltungsarbeiten.
Cuttermesser erweisen sich quasi immer wieder als unersetzliche Helferlein.

Teppichmesser mit abbrechbaren Klingeneinsätzen werden überwiegend
bei dünnen Materialien, wie beispielsweise Tapeten, Papier etc. verwendet,
jedoch finden auswechselbare Klingen beim Schneiden von Teppichen und dicken
Textilien häufig Verwendung. Tipp: ist ein Klingensatz einmal aufgebraucht
und ein Neuer muss her, wäre überlegenswert, ob nicht gleich ein neues
Messer gekauft werden soll. Häufig ist ein Satz neuer Klingen im Verhältnis
zum neuen Cutterschneider wesentlich kostspieliger.

46 Dachausbau planen

Soll bei einem neuen Häuschen ein Dachausbau aufgesetzt werden? Oder soll
ein vorhandener Dachboden, welcher bislang eher ein unbenutzter Speicherplatz
war, attraktiv hergerichtet werden? Wenn eine solche Räumlichkeit, die
zuvor "lediglich" als Abstellraum gedient hat, umgebaut und als zusätzlicher
Wohnraum genutzt werden soll, beansprucht die entsprechende Planung und Ausführung
eine Menge Zeit und Geld, jedoch sind in diesem Zusammenhang gleichzeitig Ideen
und ein Riesenpotential an Kreativität gefordert.

Ist beispielsweise in (naher oder ferner) Zukunft Familienzuwachs geplant?
Oder sollen die neuen Räumlichkeiten später gar fremdvermietet werden?
Entsprechende gesetzliche Vorgaben sind diesbezüglich zu beachten und können
bei jeder Baubehörde oder aber auch im Internet erfragt werden. Als nächstes
stellt sich auch die Frage (wenn bereits vorhandene Räumlichkeiten ausgebaut
werden sollen), ob die gegebene Dachhöhe überhaupt den Richtlinien
entspricht, denn wenn die Raumhöhe zu niedrig ist, kann mit einer Änderung,
bzw. einem Ausbau nicht ohne weiteres begonnen werden.

Ist ein Dachausbau dann allerdings beschlossene Sache, d. h. eine ungefähre
Vorstellung des Grundrisses ist vorhanden, die Genehmigung seitens der örtlichen
Baubehörde ist zudem gesichert und die finanziellen Gegebenheiten sind
gewährleistet (sei es durch ein Darlehen oder mittels vorhandenem Eigenkapital),
kann es losgehen. Beliebt sind derzeit übrigens fensterreich gestaltete
Ausbauten, die das Flair eines Wintergartens vermitteln sollen - aber hier sind
der Phantasie (fast) keine Grenzen gesetzt.

48. Dachbegrünung

Ein Garten auf dem Dach - sicherlich wünscht sich so mancher Eigenheimbesitzer
eine solch üppig begrünte Dachanlage, was sich jedoch leider oft aus
(bau-)technischen oder anderen Gründen nicht verwirklichen lässt.
Ein wichtiger Aspekt in dieser Hinsicht ist natürlich die Schräglage
eines Daches. Diese sollte logischerweise nicht mehr als circa 5 - 35 Prozent
betragen, anderenfalls müssten sicherheitshalber vorab stabilisierende
Baumaßnahmen durchgeführt werden, um ein Abrutschen des Erdreiches
(Substrat) zu vermeiden.

Wenn ein Haus jedoch die Voraussetzungen für einen "Garten auf dem
Dach" erfüllt, ist der Rest quasi ein Kinderspiel. So eine Dachbegrünung
ist übrigens nicht nur für das jeweilige Ortsbild eine optische Bereicherung,
sondern stellt auch einen nicht unerheblichen Faktor im Hinblick auf eine gesunde
Umwelt dar, denn die Luft verbessert sich durch einen verbesserten Sauerstoffgehalt.

Der wärmeausgleichende Effekt ist ebenfalls erwähnenswert, was im
Klartext bedeutet, dass im Winter ein wärmeres Klima in den Wohnräumen
herrscht und bei sommerlichen Temperaturen bleibt es angenehm kühl im Haus.
Zu berücksichtigen vor Beginn der Arbeiten ist eine witterungsbeständige
und zugleich wurzelundurchlässige Abdeckfolie, denn eine Durchfeuchtung
sowie ein Einwachsen der Pflanzen ins Baumaterial des Daches soll natürlich
vermieden werden. Die Dicke des aufzutragenden Substrates sollte ca. 20 cm betragen
und hinsichtlich der späteren Bepflanzung sollte Wert auf windunempfindliches
Grün gelegt werden, denn hoch oben herrschen oft weitaus stürmischere
Verhältnisse als am Boden…!

49. Dachdämmung

Die richtige Isolation beim Dachneubau oder bei entsprechenden Reparaturen
ist das A und O. Soll beispielsweise aufgrund von Rissen, Löchern oder
anderen Fehlern und den daraus resultierenden Feuchtigkeitsschäden eine
Dachreparatur beim Haus durchgeführt werden? Wie dem auch sei, in beiden
Fällen gibt es im Zusammenhang mit der richtigen Dämmung einige Dinge
zu beachten.

Wichtig ist auf jeden Fall die Anbringung einer so genannten Unterspannbahn,
welche in erster Linie verhindern soll, dass Feuchtigkeit eindringen kann. Aber
Achtung: hier sollte großer Wert auf Qualität gelegt werden, denn
wer hier am falschen Ende spart, zahlt möglicherweise über kurz oder
lang kräftig drauf: spätestens bei einer notwendigen erneuten Reparatur.

Ebenso wichtig ist das Einbringen einer wasserabweisenden Glas- oder Steinwolleschicht,
welche hauptsächlich der Wärmedämmung dient. Es gibt diesen so
genannten Klemmfilz in verschiedenen Stärken und ist darüber hinaus
leicht in jede beliebige Größe zuschneidbar. Unabdingbar ist gleichermaßen
die Verwendung einer Dampfbremsplane, denn diese sorgt für einen effektiven
Feuchtigkeitsschutz bei der neu angebrachten Dämmung. Alternativ kann jedoch
auch das Einsetzen von aluminiumverstärkter Glaswolle in Betracht gezogen
werden, denn auf diese Weise ist die Verwendung der Dampfbremsfolie oft überflüssig.
So können Kosten eingespart werden.

Tipp: inwieweit Hauseigentümern bei ihren Wärmedämmvorhaben
die Zahlung staatlicher Fördermittel zusteht, ist für Interessierte
im world wide web ersichtlich!

50. Dachwohnfenster

Gerade in den letzten Jahren sind Dachausbauten, bzw. der Einbau von Fenstern
in Dächer ein überaus beliebtes Unterfangen vieler Eigenheimbesitzer.
Alte, dunkle Speicherräume erstrahlen in "neuem Glanz" und moderner,
zusätzlicher Wohnraum wird somit geschaffen.

Denn das Einsetzen von Fenstern vermag so manches Zimmer in eine lichtdurchflutete
Räumlichkeit mit angenehmer Wohlfühlatmosphäre zu verwandeln.
Insbesondere auch bei der Sanierung von Altbauten sind Dachwohnfenster ein überaus
beliebtes Thema, denn nicht nur aus optischen Gründen werden sie immer
häufiger eingesetzt, sondern auch im Hinblick auf das Energiesparen spielen
sie eine wichtige Rolle. In Kombination mit

Sonnenschutzvorrichtungen oder Rollladen-Systemen stellen sie eine Kosten sparende
und effektive Wärmedämmung dar. Heutige Dachwohnfenster sind größtenteils
als so genannte Schwingfenster erhältlich und lassen sich überaus
handlich bedienen, so dass auch beim Fensterputzen alles recht leicht von der
Hand gehen kann. Kindersicherung selbstverständlich inklusive!

Noch bis vor wenigen Jahren wurde bezüglich der verwendeten Fensterscheiben
in der Regel "unveredeltes" Glas verwendet, welches im Endeffekt die
Sonne nahezu ungefiltert in die Dachwohnung ließ, was sich - gerade bei
sommerlichen Temperaturen - als überaus störend und belastend für
die Bewohner herausstellte. Moderne Dachwohnfenster bestehen heutzutage aus
veredeltem Glas, so dass ein gewisser Wärmegrad vorab herausgefiltert und
dementsprechend in wesentlich geringerer Konzentration in die Wohnräume
strahlt. Dadurch ist ein angenehmeres Klima gewährleistet.

51. Dach

Sowohl zu früheren Zeiten, als auch heutzutage wird ein Dach schlicht
und einfach als ein wirksamer Schutz gegen alle möglichen Witterungseinflüsse
betrachtet, wie z. B. als Sonnen-, Regen-, Hagel- oder Schneeschutz. Darüber
hinaus wird damit im Winter eine gewisse Wärmespeicherung gewährleistet,
bzw. im Sommer verringert ein Dach eine allzu übermäßige Hitzeeinstrahlung.

Sicherlich ist eines gewiss: die Qualität, die Formgebung oder auch die
Materialbeschaffenheit der Bedachungen hat sich natürlich maßgeblich
verändert, wichtig selbstverständlich auch im Hinblick auf die Thematik
der Energieersparnis sowie im Zusammenhang mit dem Wärmedämmungsaspekt.
Apropos Wärme: Viele Hauseigentümer lassen sich aus Energieersparnisgründen
immer häufiger eine Solaranlage auf dem Dach anbringen, was zwar auf den
ersten Blick einen recht hohen Kostenpunkt darstellen mag, jedoch erweist sich
eine solche Investition in jedem Falle als äußerst lukrativ. Also
in Anbetracht der ständigen Stromkostenerhöhungen eine echte Alternative!

Es werden hauptsächlich die folgenden Dachformen unterschieden: Flachdächer,
also die Ausführung mit ebener Decke, im Gegensatz dazu - also mit einer
entsprechenden Neigung - wären Satteldächer (die bekannteste Variante
mit zwei Dachflächen), Walmdächer mit jeweils vier Flächen und
einer abgeschrägten Schmalseite oder Pultdächer - diese bestehen aus
nur einer Dachfläche - erwähnenswert. Darüber hinaus gibt es
beispielsweise auch Tonnen-, Steil- oder Pyramidenbedachungen, um in diesem
Zusammenhang nur einige zu nennen.

52. Dachziegel

Wurden Ziegel seit der Römerzeit bis zur Erfindung der Dampfmaschine noch
mit der Hand hergestellt, was häufig eine recht brüchige Beschaffenheit
der Ziegel zur Folge hatte, so erleben sie seither einen wahren Boom, da sich
durch die maschinelle Herstellung auch ihre Qualität verbesserte. Dachziegel
werden in zwei Kategorien eingeteilt, nämlich einerseits die Strangdachziegel
und auf der anderen Seite die Pressdachziegel. Die Betitelung von Ziegelsteinen
erfolgt einfach nach der Art ihrer Herstellungsmethode, denn wie der Name schon
sagt, werden Strangdachziegel aus einem langen Strang aus Ton produziert, wohingegen
Pressdachziegel in einer Strangpresse in ihre spätere Form gepresst werden.

Apropos Form: nahezu unzählige Formen, Farben, Größen und Eigenschaften
stehen den künftigen Bauherren zur Verfügung und die Anforderungen
an einen Dachziegel hinsichtlich ihrer Qualität steigen dennoch immer weiter
an. Dementsprechend variieren auch die Preise: ab einem Stückpreis von
einem Euro bis zu 60 € ist alles möglich, jedoch sind nach oben keinerlei
Grenzen gesetzt.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten perlt beispielsweise Regenwasser ohne
weiteres ab, ohne Rückstände (wie beispielsweise Staub, Sand etc.)
auf der Oberfläche zu hinterlassen. Darüber hinaus sind Dachziegel
standardmäßig wasserundurchlässig, außerordentlich druckbeständig
und in der Regel sogar frostsicher. Dass sich eine solche Ziegel aufgrund ihrer
Beschaffenheit darüber hinaus auch sehr leicht verlegen lässt, versteht
sich da fast von selbst.

53. Dachpfannen

Dachpfannen, die im Volksmund auch als Dachziegel oder Dachsteine bekannt sind,
werden überwiegend zur Bedachung von Dächern verwendet, um Häuser
vor dem Eindringen von Niederschlägen, Wind etc. zu schützen. Sie
werden aus Ton, bzw. Lehm gebrannt, bzw. aus Beton hergestellt, sie sind außerordentlich
druck- und wasserfest und natürlich witterungsbeständig.

Verschiedenste Formen und Farbgebungen sind am Markt erhältlich, ebenso
in matten oder glänzenden Variationen, so dass der Häuslebauer für
so gut wie jeden individuellen Baustil eine farbliche und auch im Hinblick auf
die Form jeweils optimal abgestimmte Dachpfanne erhält. Dabei halten sich
- trotz ihrer hervorragenden Qualität und Materialbeschaffenheit - die
Preise für Dachpfannen, bzw. Dachziegel im Rahmen, denn bereits ab einem
Euro pro Stück sind diese im Baumarkt, im world wide web oder direkt im
Ziegelwerk erhältlich. Andererseits sind jedoch auch Stückpreise von
bis zu 60€ und mehr möglich.

Übrigens erfreuen sich Dachpfannen auch im Bastelbereich, bzw. zu Dekorationszwecken
großer Beliebtheit, denn mit dem Bemalen von Dachpfannen und sowie dem
anschließenden Lackieren zur Fixierung der Farben können in der Tat
kleine Kunstwerke kreiert werden. Diese an Fenstern oder Haustüren dekorativ
angebracht, verschönern die Fassade eines Hauses noch zusätzlich.
Entsprechende Anleitungen mit Mustervorschlägen, Farbmaterialien etc. gibt
es als kostenlose Downloads im Internet oder sie sind in Buchform im Handel
erhältlich.

54. Dachdecker

Handwerkliches Geschick in Verbindung mit Kreativität und Know-how ist
gefragter denn je. Dass die Arbeiten auf dem Dach außerordentlich gefährlich
und risikoreich sind und demzufolge eine absolute Schwindelfreiheit erforderlich
ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Wenn man sich am Markt einmal
umschaut, variieren die Angebote der verschiedenen Dachdecker ungemein, wobei
das Dachdecken an sich fast nicht mehr gleichzusetzen ist mit der Handwerkskunst,
wie sie früher einmal verstanden wurde, denn die Serviceleistungen im Dachdeckerhandwerk
sind im Laufe der Zeit weitaus vielfältiger geworden.

Dachdecker und Zimmerer übernehmen - neben den handwerksüblichen
Bedachungsarbeiten - beispielsweise auch Ausbauten aller Art, Reparaturen, Gaubenerstellungen,
diverse Arbeiten an Fassaden und Hauswänden, Balkonsanierungen etc. Dachdeckermeister
sind in der Regel organisiert in einer so genannten Dachdeckergilde, wo in lockerer
Atmosphäre ein reger Austausch mit anderen Dachdeckermeistern stattfinden
kann. Tricks, neue Arbeitstechniken und vieles mehr wird hier ebenso ausgetauscht,
wie besondere Erlebnisse auf den Baustellen usw. Erstere waren seinerzeit übrigens
die Hauptgründe, wie die Gründung einer Gilde zustande kam: Zimmerer
und Dachdecker tauschten sich aus, behielten ihre "Baugeheimnisse"
innerhalb ihrer handwerklichen Gemeinschaft für sich, wodurch sie sich
bei den Leuten nahezu unersetzlich machten, was wiederum ihren Lohn - auch langfristig
gesehen - sicherte. Innerhalb einer Gilde, bzw. einer solchen Handwerkszunft
konnten sie so auch stetig ihre Arbeitsweise verbessern. Nicht umsonst benutzt
der Volksmund den Begriff "Handwerkskunst"….

55. Dach decken

Wer es sich zutraut, als Laie das Dach seines Eigenheimes selbst decken zu
wollen, sollte sich bereits im vorhinein diesen Schritt sehr gut überlegen,
denn auf der einen Seite stecken sehr viele Gefahren hinter einem solchen Vorhaben
und andererseits verbirgt sich dahinter ein außerordentlich großes
Fehlerpotential. Ein Dach soll natürlich in erster Linie vor äußeren
Witterungseinflüssen schützen, es soll ein Schutz gegen Wärmeverluste
etc. sein, so dass schon der kleinste Fehler fatale Auswirkungen haben kann.
Gesetz den Fall, die untere Dachkonstruktion (aus Latten, Balken etc.) wird
schief aufgestellt, bzw. instabil konstruiert?

Was wäre, wenn beim Einbringen der Schutzfolie, der Glaswolle usw. plötzlich
Löcher auftauchen oder beim Eindecken mit den Dachziegeln Mängel auftreten?
Dieses sind nur einige der Risiken, die es natürlich unbedingt zu vermeiden
gilt! Die gesundheitlichen Risiken, sprich: die Sicherheit der unerfahrenen
Arbeiter auf dem Dach sowie die entsprechenden unfallversicherungstechnischen
Konsequenzen werden hier einmal ganz außen vor gelassen….

Bedingt durch mangelndes Know-how, über welches eben nur gelernte Dachdecker
verfügen, können also hohe Kosten durch - teils irreparable - Folgeschäden
aufgrund von eindringender Nässe oder Feuchtigkeit, Schimmel usw. entstehen.
In der Regel zahlt natürlich die durch unsachgemäße Arbeit entstehenden
Mängel am Haus keine Versicherung.

Was liegt in Anbetracht solcher Folgen näher, als sich vor Ort oder im
Internet nach geeigneten, fachkundigen Dachdeckerunternehmen umzuschauen?

56. Dachstuhl

Bei einem Dachstuhl oder auch Dachtragewerk genannt, handelt es sich sozusagen
um das tragende Kernstück, welches üblicherweise aus Holz besteht.
Es ist der wesentliche Bestandteil einer jeden Bedachung, sprich: alle Belastungen
und Kräfte werden auf die tragenden Wände übertragen, so dass
eine in sich absolut stabile Konstruktion gegeben ist. (Anm.: sicherlich sind
auch Dachstuhlkonstruktionen aus Stahl etc. möglich.)

Alle weiteren Aufbauten, wie z. B. Latten, Dämmstoffe usw. werden hieran
befestigt und bilden im Endeffekt die fertige Bedachung. Ein Dachstuhl besteht
sowohl aus den Stielen, also dem senkrecht stehenden Lattenholz, als auch aus
den so genannten Pfetten, den Holzbalken, welche exakt parallel zum Dachfirst
verlaufen.

Im Allgemeinen kann man einen Dachstuhl im Hinblick auf die jeweilige Anzahl
der Pfetten und Stiele kategorisieren in die "einfachstehende", "zweifachstehende"
oder "dreifachstehende" Dachstuhlvariante. Gemeint ist in diesem Zusammenhang
die Anzahl der Stielreihen, also eine Stielreihe bei dem einfachstehenden Dachstuhl
usw. Grundsätzlich werden bei Dachstühlen drei Bauweisen unterschieden,
wie zum einen das Pfettendach (s. o.), das Sparren- und schließlich das
Kehlbalkendach.

Im Gegensatz zu Pfettendächern sind bei Sparrendächern keine weiteren
Stützbalken etc. im Dachraum vonnöten, bei der Kehlbalkenversion wird
die Belastung über die so genannten Sparrenbalken auf die tragenden Außenwände
weitergeleitet, wobei zusätzlich die Kehlbalken gesichert werden, um ein
Durchbrechen zu verhindern.

57. Dämmung Altbau

Ein neues Dach, die Aufbereitung der Kellerräume, alte Holzfenster gegen
neue Wärmeglasfenster eintauschen, eine Rundum-Deckenerneuerung, eventuell
gar eine Neudämmung der Fassaden sowie einige andere Maßnahmen zur
Altbausanierung schlagen auf jeden Fall kostenmäßig zunächst
recht "eindrucksvoll" zu Buche.

Doch auch wenn ein derartiges Vorhaben daher mit Sicherheit zunächst ein
Dorn im Auge eines jeden Hauseigentümers sein mag, so wird sich die Sanierung
über kurz oder lang als wesentlich Kosten sparender und effizienter herausstellen,
als eine "Generalüberholung" immer weiter "auf die lange
Bank" zu schieben. Denn es ist ja nun hinlänglich bekannt, dass bedingt
durch immer höhere Strom- und Gaspreise das "Finanzloch" im Geldbeutel
zwangsläufig weiter auseinander reißen wird.

Je mehr also solch` ein Altbau "in die Jahre kommt", desto größer
wird parallel dazu wohl oder übel auch der Energieverbrauch. Von ganz allein
verschwinden bereits vorhandene Mängel leider nicht, im Gegenteil: Feuchtigkeit
sammelt sich an, wodurch sich wiederum Schimmelpilze bilden und vermehren können
- und auf diese Weise wird die Mängelliste nach und nach immer länger….

Dabei ist es sogar relativ einfach, Kosten zu sparen. Interessenten könnten
sich bei einem entsprechenden Fachmann in ihrer Nähe diesbezüglich
weitere Informationen besorgen, wobei man auch im Internet rasch fündig
werden kann, wenn es um eine effektive Energieberatung geht.



58. Dampfbad

Im Gegensatz zu einer Sauna hat ein Dampfbad - im Volksmund auch Nebelsauna
genannt - im Allgemeinen eine niedrigere Temperatur bei erhöhter Luftfeuchtigkeit,
sprich: Temperatur-bedingun-gen von zwischen 40°C und 50°C bei einer
Luftfeuchtigkeit von bis zu 100%. Daher mag auch möglicherweise so mancher
Sauna- oder Dampfbadliebhaber den Eindruck haben, eine wohltuende Wirkung setze
beim Besuch in der Sauna ein wenig schneller ein, als dies in einem Dampfbad
der Fall ist.

Einen besonderen Bekanntheitsgrad erlangten übrigens hierzulande auch
beispielsweise das türkische Dampfbad, das "Hamam" sowie gleichermaßen
das römische Thermalbad oder die so genannte "Banja", die russische
Dampfbadvariante. Wie auch immer: ähnlich wie bei einem Saunabesuch fühlt
man sich nach einem wohligen Dampfbad nahezu "wie ausgewechselt".

Rheumatische Beschwerden können durch ein Dampfbad genauso gemildert werden,
wie Atemwegserkrankungen oder Schleimhautreizungen gelindert sowie Hautunreinheiten
nach und nach beseitigt werden können. Viele Saunen und Dampfbäder
sind an öffentliche Fitness-Center oder auch Schwimmbäder angeschlossen,
wo gegebenenfalls besondere Spezialangebote (beispielsweise in Kombination mit
besonderen Aromen usw.) offeriert werden.

Wer es allerdings vorzieht, sich in einem Dampfbad allein zu entspannen, könnte
über die Anschaffung eines Dampfbades für die eigenen vier Wände
nachdenken. Denn im Gegensatz zu früheren Zeiten hat sich z. B. das Preisniveau
im Hinblick auf die private Nutzung um ein Vielfaches verbessert.

59. Dampfdusche

Ein Besuch in der Sauna oder in einem Dampfbad ist in der Tat ein wahres Gesundheitserlebnis
- nicht nur für Erwachsene. Für jemanden, der diesen Luxus gern regelmäßig
für sich und die Familie in Anspruch nehmen möchte, jedoch für
die wohltuende Entspannung nicht immer gleich ein Schwimm- oder Thermalbad aufsuchen
möchte, könnte die Anschaffung eines Dampfbades recht sinnvoll sein.
Leider ist es allerdings so, dass diese Wohlfühl-Oasen in der Regel noch
relativ kostspielig sind, so dass - auch unter finanziellen Gesichtspunkten
betrachtet - eine Dampfdusche eine perfekte "Alternative" darstellen
würde.

Denn mit einem solchen Duscherlebnis kann man entweder allein für sich
oder aber mit dem Partner herrlich relaxen. Der erzielte Effekt gleicht in etwa
dem eines Dampfbades: Erkältungskrankheiten werden gelindert, Verkrampfungen
können gelöst, Hautunreinheiten beseitigt und Atemwegserkrankungen
gemildert werden. Nach einem Bad in der Dampfdusche kann jeder Tag aufs Neue
stets gutgelaunt begonnen werden.

Der Einbau von Ein- oder Zweiraumkabinen ist genauso möglich, wie die
Installation unterschiedlichster Zusatzfunktionen: von Massageaufsätzen
bis hin zu speziellen Aromavorrichtungen etc. ist fast alles möglich. Wer
sich für seine private "Wellness-Dusche" entscheidet, kann sich
vorab bei den verschiedenen Online-Anbietern dahingehend informieren, welche
Variante jeweils die Geeignete ist. Übrigens variieren die preislichen
Vorgaben teils recht erheblich, so dass ein Vergleich in jedem Falle lohnenswert
ist.



60. Grundstück finden

Nicht jedermann hat das Glück, ein Grundstück von den Eltern oder
vom "reichen Onkel in Amerika" zu erben. Ein Grundstück gilt
als - nicht gerade leicht erschwingliche - Wertanlage und man kann behaupten,
dass gute Grundstücke in der heutigen Zeit verhältnismäßig
schwer zu haben sind. In Anbetracht der Tatsache, dass im Vergleich zu früheren
Zeiten die Grundstücke oft um ein Vielfaches größer und dennoch
im Verhältnis günstiger waren, wobei der künftige Häuslebauer
heutzutage für eine relativ kleine Parzelle tief in die Tasche greifen
muss, scheint sich die Gesamtlage tatsächlich nicht unbedingt verbessert
zu haben. Wenn man sich jedoch in den verschiedenen Medien einmal in aller Ruhe
umschaut, wird man in der Regel relativ rasch fündig.

Gegliedert nach Orten, gewünschter Lage, Grundstücksgröße
usw. wird dem Interessierten die Suche nach dem geeigneten Bauplatz eigentlich
recht einfach gemacht. Dabei spielt es keine große Rolle, ob man hierzulande
auf "Grundstückssuche" ist oder aber z. B. auf Mallorca &
Co. seinen Bauplatz erwerben möchte. Wer mag, kann die "Nachforschungen"
auch ganz unkonventionell angehen: man erkundet die Gegend, in der man gern
"seine Zelte aufschlagen" würde und klingelt bei interessanten,
leer stehenden Plätzen beim angrenzenden Nachbarn an, um nachzuhaken, inwieweit
das Grundstück nebenan zum Verkauf steht. Vielleicht handelt es sich dabei
um eine Fläche, welche nicht einmal einem Immobilienmakler bekannt ist…?!

61. Einfamilienhaus

Im Grunde weiß jeder, was ein Einfamilienhaus ist. Ein Einfamilienhaus
stellt eine Wohngelegenheit von einer Familie dar. In der Regel meint man mit
diesem Begriff das Haus in idyllischer Gestaltung. Der große weiträumige
Garten, der weiße Gartenzaun und selbstverständlich darf das obligatorische
Haustier (idealerweise ein Familienhund - Bernhardiner oder Ähnliches)
nicht fehlen.

Diese Vorstellung dürfte der Traum vieler Menschen sein, ein Eigenheim
zu besitzen, bis ans Lebensende einen Wohnplatz zu haben und vor allem, in dem
Haus tun und lassen zu können, was man gerne möchte. Aber diese idyllische
Wohnvorstellung hat auch eine Schattenseite. Dieses Haus muss gekauft oder gebaut
werden, enorme Geldbeträge werden zur Zahlung fällig, wie beispielsweise
Kaufpreis für das Grundstück, die Kosten der Baumaßnahmen bzw.
Umbaumaßnahmen oder Instandsetzungsmaßnahmen, jährliche Grundsteuerbeträge,
Versicherungsbeträge und viele Kosten mehr, und letztendlich muss man sich
auf einen Wohnort festlegen, denn ein Haus lässt sich bekanntlich nicht
so leicht verschieben.

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Aber im Endeffekt geht man für ein schönes,
den eigenen Wünschen entsprechendes Eigenheim gerne ein paar Kompromisse
ein und schaut über etwaige Zahlungsverpflichtungen hinweg. Schließlich
bekommt man nichts umsonst und auch eine monatliche Miete müsste gezahlt
werden, sofern man sich gegen den Hauskauf oder den Hausbau entscheidet.

62. Einbauherd

Ein Einbauherd ist, wie der Begriff schon äußert, ein Herd, der
nicht freistehend aufgestellt wird, sondern in ein Bauelement (Schrank) der
Küche eingebaut wird. Einbauherde gibt es mit unterschiedlichen Funktionen.
So kann man beispielsweise wählen, ob ein Einbauherd in einer Doppelfunktion
eingebaut wird, das heißt, der Herd besitzt neben den Herdplatten einen
Ofen, oder aber in einzelner Funktion, das heißt, der Ofen befindet sich
nicht unter den Herdplatten, sondern ist, wie heutzutage häufiger vorkommend
in einer Extra-Einbauvariante.

Öfen können heutzutage in verschiedenen Höhenlagen der Küche
eingebaut werden. Zum einen - wie schon erwähnt - können sie sich
unter den Herdplatten wieder finden, zum anderen können diese aber auch
in Augenhöhe in einen der Oberküchenschränke eingebaut werden.
Der Vorteil dieser Einbauart liegt darin, dass eine rückenfreundliche Bedienung
des Ofens stattfinden kann. Man muss sich hier nicht bücken, um verschiedene
Backwaren aus oder in den Ofen zu schieben.

Der Einbauherd ohne Ofen findet sich in normaler Höhe (Hüfthöhe)
für ein unbeschwertes Arbeiten wieder. Einbauherde werden in der heutigen
Zeit modern mit einem Ceranfeld ausgestattet, das bedeutet, dass keine erhöhten
Herdplatten Anwendung finden, sondern eine ebene Schicht den Herd schmückt.
Auf dieser Schicht sind dann die jeweiligen Herdplattenbereiche aufgezeichnet,
so dass man die Töpfe und Pfannen genau aufstellen kann. Ob eine solche
Herdplatte an oder aus ist, kann zudem einfach daran erkannt werden, ob sich
die Umrandung der jeweiligen Platte rot und heiß gestaltet oder ob diese
dem Rest der Beschichtung farblich gleicht.

63. Eimer

Ein Eimer findet heutzutage für verschiedene Zwecke Anwendung. So werden
beispielsweise Eimer als Mülltonnen oder Papierkörbe angeboten. Des
Weiteren heißt es in der Umgangssprache beispielsweise "einen Eimer
Wasser holen", wenn man die Wohnung bzw. das Haus durchwischen möchte.

Eimer stellen im Grunde einen Behälter dar, der für verschiedene
Anwendungen eingesetzt werden kann. Seinen Ursprung hat der Eimer in den Situlen,
diese Eimer waren mit Bronze verziert. Des Weiteren enthielten diese Eimer eine
Standfläche und zwei Henkel zum Tragen des Eimers. Heutzutage sind diese
zwei Henkel zu einem Rundbogenhenkel am Eimer umkonstruiert worden, aber auch
Eimer mit zwei Henkeln sind noch zu finden, sofern es sich um Größenordnungen
handelt, die mit einer Hand bzw. einem Bügel recht unhandlich zu transportieren
wären.

Auch wurden bereits Funde von Eimern errungen, die aus römischen Kaiserzeiten
stammen. Diese Eimer waren aus Metall und hatten Ähnlichkeiten mit einem
Kelch. Des Weiteren waren die mittelalterlichen Eimer aus Holz gefertigt und
mit Eisenbeschlägen gefestigt und wasserundurchlässig gestaltet. Diese
Eimer enthielten einen Bogen als Griff und wurden daher mit der Hand oder auch
mit einer Tragestange getragen. Eimer sind in verschiedenen Größen
erhältlich, allerdings wird hier nicht anhand des Eimerdurchmessers gerechnet,
wie groß dieser ist, sondern vielmehr heißt es auf dem entsprechenden
Verkaufsschild "5-Liter-Eimer", "12-Liter-Eimer" oder Ähnliches.

Des Weiteren werden Eimer auch in der Spielzeugabteilung angeboten, hier enthalten
sie jedoch keine Litervolumen und sind eher für Kinder zum Spielen im Sand
gedacht.

64. Eigenleistungen

Der Begriff "Eigenleistungen" stammt aus dem wirtschaftlichen Bereich
des Lebens. Der Begriff wird beispielsweise dann angewendet, wenn es darum geht,
ein Eigenheim (sprich ein Haus) zu erbauen und eine Immobilienfinanzierung zu
beantragen. Um hier abzuwägen, welcher Darlehensbetrag benötigt wird,
um das Eigenheim zu erbauen, werden anfangs zunächst die Eigenleistungen
ausgerechnet.

Diese Eigenleistungen können einerseits durch Geld abgegolten werden,
andererseits durch eigene Arbeitsleistung am Objekt selbst. In diesem Zusammenhang
wird die Eigenleistung in dieser Branche auch "Muskelhypothek" genannt.
Umso höher hier die Eigenleistung erbracht werden kann, umso höher
stehen die Chancen auf eine Restfinanzierung durch die jeweilige Bank oder Sparkasse.

Aber auch im Unternehmensbereich wird dieser Begriff des Öfteren verwendet,
hier allerdings nicht zu Zwecken der Darlehensaufnahme für einen Immobilienbau,
sondern eher dafür, wenn bestimmte Maschinen oder auch Immobilien vom "eigenen"
Geld ohne Fremdleistungen gekauft wurden. Buchhaltungstechnisch hat diese Bezeichnung
eine große Bedeutung, da auch die jeweiligen jährlichen Abschreibungen
anhand dieser "Eigenleistungen" errechnet werden.

Kurzum, eine Eigenleistung stellt den Wert dar, den man selber in ein bestimmtes
Bauvorhaben erbringen kann, entweder in Form von einem bestimmten Geldbetrag,
der eigens zur Verfügung steht oder anhand von handwerklichen Eigenleistungen,
selbstverständlich unter Eigenbezahlung der dafür benötigten
Materialien, d.h. nicht nur die handwerklichen Dinge fertigt man selber, sondern
man kauft auch die entsprechenden Materialien selber.

65. Fußbodenheizung

Eine Fußbodenheizung ist heutzutage schon kein Luxus mehr. Wo früher
noch staunende Augen und neidische Gesichter zum Vorschein kamen, wenn man von
einer Fußbodenheizung sprach, gehört diese Art von Heizung heutzutage
fast in jeden Neubau, ohne Frage. Der Vorteil dieser Heizungen ist gravierend.
Während man bei unseren üblichen Heizungen lediglich einen warmen
"Schimmer" fühlt, wenn man sich in die Richtung der Heizung begibt,
aber ansonsten im Raum nicht wirklich eine Wärme verspürt (gerade
zu Zeiten, wo an den Heizkosten gespart werden muss, weil die Gaskosten relativ
hoch sind), hat man im Gegensatz mit der üblichen Heizungsvariante mit
einer Fußbodenheizung nahezu den gesamten Raum kuschelig warm gestaltet.

Ein weiterer Vorteil ist derjenige, dass sich eine Fußbodenheizung, wie
der Begriff schon aussagt, im Fußboden befindet, so dass man hier kontinuierlich
den Boden heizen kann. Gerade im Winter ist es ein schönes Gefühl,
nicht auf eiskalten Fliesen herumlaufen zu müssen. Auch für Kinder,
die in der Regel lieber auf Socken oder barfuss rumlaufen, statt Hausschuhe
zu tragen, bietet die kontinuierliche Wärme des Fußbodens einen Vorteil.
Die Aussage: "Zieh´ die Schuhe an, du wirst sonst krank" findet
in diesem Zusammenhang keine Verwendung mehr.

Nachdem man Fußböden auch mit einer Fußbodenheizung nachrüsten
kann, werden diese Heizungen in Neubauten in der Regel auf Wunsch gleich mit
eingebaut.



66. Raumspartreppen - kleine Platzwunder

Hausbesitzer kennen das Problem. Auch wenn das Haus genügend Platz bietet
für die ganze Familie, aber scheinbar ist der gegebene Platz irgendwann
doch nicht mehr ausreichend. Vielleicht vertragen sich die Geschwister nicht
und eines von ihnen muss umziehen. Oder man möchte den Kindern ein Spielparadies
im eigenen Haus bieten, unabhängig von den Kinderzimmern, die somit aufgeräumt
bleiben könnten. Oder es wird dringend ein eigenes Büro benötigt.

Glücklich, wer einen Dachboden hat, auch wenn dieser erst noch ausgebaut
werden muss. In den meisten Häusern jedoch ist der Dachboden so konstruiert,
dass er über eine Klappe aus dem Flur oder aus dem Wohnzimmer erreichbar
ist - oftmals zieht man dann einfach eine Treppe nach unten, die sich dann auch
wieder einfahren lässt. Das wäre natürlich ein wenig zu umständlich,
für eine normale Treppe, die fest installiert ist, ist jedoch meistens
der Platz nicht ausreichend.

Eine wunderbare Alternative hier sind Raumspartreppen, die in der Regel nicht
breiter sind als die Leitertreppen, die meist auf den Dachbodenklappen ursprünglich
installiert sind. Eine Raumspartreppe hat mehr Stufen, allerdings wechseln die
Stufen ab - eine ist auf der linken Seite, die nächsthöhere Stufe
ist dann wieder auf der rechten Seite. Eine geniale Erfindung, denn sonst würde
die Treppe zu steil werden. Raumspartreppen sind bereits sehr günstig zu
haben, und sie beanspruchen weniger als die Hälfte des Platzes, den eine
normale Treppe einnehmen würde.

67. Deko im Haus

"My Home is my castle" - wer kennt diese Aussage nicht? Sicher ist
das eigene Heim, das Schönste, was man hat. Doch um sich hier wirklich
wohl fühlen zu können, bedarf es mehr als nur ein paar Möbeln
und einer schö