Prinzipiell wird die Qualität guter Innenfarben durch verschiedene Kriterien, je nach Anforderung bestimmt.
Grundlegend kann man jedoch drei Hauptkriterien identifizieren:
1. Der Gehalt an hochwertigen Bindemitteln
2. Der Gehalt an hochwertigem Weißpigment
3. Optimale Umweltverträglichkeit.
Die ersten beiden Rezeptur-Komponenten bilden die Basis für folgende Qualitätsmerkmale für den typischen Gebrauch:
- Tuch- oder stumpfmatte Oberflächen
Bei der Verwendung einer hochwertigen Wandfarbe sollte eine absolut tuch- oder stumpfmatte Oberfläche entstehen, so dass weder an Decke noch Wand bei Lichteinfall von oben oder von der Seite ein Glanzeffekt auftritt.
- Wasch- und Scheuerbeständigkeit bei Dispersionsfarben
Eine wirkliche Waschbeständigkeit wird eigentlich bei Dispersionsfarben nur im Küchen- und Badbereich benötigt. Fette, Flüssigkeiten und andere Flecken sollen ohne Auswirkungen auf die Farbe entfernbar sein . Bindemittelreiche und glänzende Latexfarben sind in dieser Eigenschaft den matten Wandfarben überlegen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Latexfarben nicht gilben. Ein Nachteil besteht in der fast unmöglichen Überstreichung mit anderen Farben.
Wir schlussfolgern: Viel Bindemittel bedeutet gute Waschbeständigkeit.
Eine Auszeichnung einer Qualitäts-Dispersionsfarbe besteht auch darin,, dass sie auf unterschiedlichen Untergründen fest haftet, ohne dass es zu Ablösungen kommt.
- Innenfarbe - Gutes Deckvermögen
Sehr wichtig in der Praxis ist das Deckvermögen einer Farbe. Es soll so gut sein, dass in den meisten Fällen mit einem einzigen Auftrag eine einwandfreie Oberfläche erzielt wird und Verunreinigungen der Wand beseitigt werden. Ein gutes Deckvermögen lässt sich nur durch einen hohen Prozentsatz an hochwertigem Weißpigment in der Farbenrezeptur sicherstellen.
Inzwischen gibt es auch einige Farben, die aufgrund des Fehlens an Konservierungsstoffen für Allergiker besonders geeignet sind.