Einen Kompost sieht man in vielen Gärten. Das Vorbild dafür liegt in der Natur. Hier ist alles ein Kreislauf, der auch die Verwertung von heruntergefallenem Laub oder gestorbenen Tieren vorsieht. Hierbei wird das verrottende Laub in Nährstoffe umgewandelt und dient als natürlicher Dünger. Im Garten der Menschen ist dieser Kreislauf unterbrochen. Zudem bepflanzen wir unser Land intensiver, als es in der Natur der Fall sein würde.
Auf einen Kompost kommen Laub, Rasenschnitt, verblühte Zweige und Pflanzen.
Kompostbedeutet die richtige Mischung von Küchen- und Gartenabfällen und deren gezielte und gesteuerte Verrottung.
Ein Komposthaufen sollte nicht in der Sonne oder im totalen Schatten liegen. Er darf nämlich weder austrocknen noch ständig durchnässt sein.
Auch sollte der Platz in ausreichendem Abstand zum Gartenzaun und damit zum Nachbarn eingerichtet werden. Damit vermeidet man eventuellen Ärger.
Es ist sinnvoll zwei Komposthaufen einzurichten. Davon ist einer bereit zum Verwenden des fertigen Düngers und der andere verrottet.
In kleinen Gärten zahlt es sich aus, zwei kleine Behälter aufzustellen. Aber auch große Komposthaufen sind denkbar.
Ein gängiges Modell für den Hausgarten ist der Kompostbehälter aus Holz. Man kann den auch selber herstellen aus alten Brettern oder Leisten. Aber auch als fertigen Bausatz sind diese Holzkisten im Handel erhältlich. Für den Holzschutz dürfen natürlich nur biologische Substanzen verwendet werden und niemals chemische! Auch eine ausreichende Luftzufuhr rund um den Komposthaufen muss gewährleistet werden. Aber auch Metalldraht mit Maschen oder Zaunmaterial kann verwendet werden.
Manche Kommunen subventionieren das private Kompostieren. Rufen Sie deshalb vor der Anschaffung erst einmal die zuständige Gemeinde- oder Stadtverwaltung an.