Im Zuge der immer aktueller werdenden Klimadiskussion in allen Ländern sind die Sanierung und Modernisierung von Wohngebäuden immer mehr in den Fokus gerutscht.
Ein sparsamer und effizienter Umgang mit Energie, egal ob Heiz- oder Stromenergie, sind der Schlüssel für eine zukünftige Schonung von Ressourcen und damit auch dem Klima.
Immer noch sind viele Häuser nicht genug gedämmt oder verfügen über eine ineffiziente Energieversorgung bzw. Heizung.
Zur Entlastung der Umwelt und zur geplanten Reduzierung des Ausstoßes von CO2 bis 2020 durch Bundesregierung und EU wurde nun der Energieausweis eingeführt, der auch Modernisierungstipps beinhaltet. Das Ziel ist, den Kohlendioxidgehalt um 36 Prozent zu verringern. Der größte Ausstoß von CO2 erfolgt dabei durch Gebäude.
Deshalb wurde der Energieausweis eingeführt, der unter anderem die Energieeffizienzklassen enthält.
Jedes Gebäude wird nach Gebäudetyp, Baujahr und der Anzahl der Wohneinheiten klassifiziert und im Ausweis eingetragen.
Für die zukünftige Entscheidung für Immobilien werden die eingetragenen Energieklassen von Bedeutung sein. Hier haben die zukünftigen Mieter oder Besitzer, ähnlich wie der der Energieklasse auf Weißware (Kühlschrank, Waschmaschine…) die Möglichkeit, auch nach Umweltfreundlichkeit zu entscheiden.
Die Energieeffizienzklassen sind von A (sehr energieeffizient) bis I (am wenigsten energieeffizient) eingeteilt. Der Energieberater stellt bei der Energiediagnose die Klasse fest und vermerkt sie im Energieausweis.
Auf dem Ausweis wird ebenfalls der Primärenergiebedarf ausgewiesen. Es wird zum Beispiel der Gesamtbedarf an Energie für Beheizung, Klimatisierung und Warmwasserversorgung angegeben. Richtlinie ist hier eine normale Nutzung.
Auch der Aufwand für die Gewinnung, die Aufbereitung und den Transport der Energie, egal ob Öl oder Gas, wird berücksichtigt.