Unter der Entwässerung von Häusern versteht man das Abführen von Wasser vom Dach, aus dem Keller oder generell von den Mauern nach außen.
Oft wird bei einer Beratung für die Entwässerung des Hauses auch gleich die Isolierung des Mauerwerks angesprochen, durch Isolierungsmaterialien wie Spezialkautschuk, dadurch kann Eindringen von Wasser verhindert werden, und eine direkte Entwässerung durch z.B. Pumpen ist gar nicht erst nötig.
Dachentwässerung Fallrohr
Die einfachste Art des Abführens von Wasser vom Haus weg, ist die Dachrinne, die an jedem Haus zu finden ist. Das Regenwasser welches vom Dach nach unten läuft wird von der Dachrinne aufgefangen, und zu Fallrohren geleitet welches das Wasser dann in die Kanalisation abführt.
In Deutschland sind Fallrohre so ausgelegt das sie Regen mit einer Niederschlagsmenge von etwa 60-100l(/h*m²) ableiten können.
Eine weitere Form der Entwässerung ist die Drainage (auch Dränage oder Dränung), dabei wird das Wasser durch gelochte Rohre oder Schläuche aufgefangen, und dann auch abgeführt.
Die Drainage wird verwendet um Keller- und Außenwände von Gebäuden vor Feuchtigkeit zu schützen. Drainage Schläuche und Rohre werden in abgestuften Kiesschichten verlegt, damit Erde/ oder Sand die Löcher nicht verstopfen können, denn dann wäre die Dränage nicht mehr funktionstüchtig.
Allerdings wirkt auch bei korrekter Verlegung eine Drainage nicht alleine, damit kein Wasser in die Mauern zieht ist eine Isolierung des Mauerwerks notwendig. Die Drainage vermindert lediglich den Wasserdruck der auf die Mauern von außen einwirkt.