Die Nutzung von Brennöfen

Alternativen zur herkömmlichen Heizungsanlage boomen. Besonders Pelletheizungen oder Brennöfen vervollständigen die klassische Heizung oder werden als Stand-Alone-Lösung genutzt. Zur Zeit sind auch Kaminöfen voll im Trend. Sie lassen sich automatisch steuern und einige Modelle können sogar über ein Wasserregister mit der Zentralheizung kombiniert werden. Gerade in Frühjahr und Herbst bringen solche Kamine schnell Wärme in einen Raum. Sie werden wie ein Möbelstück in den Raum integriert und sind dementsprechend auch in verschiedensten Designs erhältlich.
Mit Stahl oder Gusseisen ummantelt, besteht der Feuerraum, in den die Brennstoffe eingebracht werden, oft aus Schamottesteinen oder keramischem Kunststoff. Die eingebaute Tür mit Glasscheibe gewährt tiefe Einblicke in den Brennraum. Auch das Speichern der Wärme wird durch Kacheln oder Speckstein sichergestellt.
Die Wärmeleistung ist steuerbar, je nachdem ob man wirklich den Raum heizen will, oder nur für eine gemütliche Stimmung sorgen möchte.
Die nötige Heizleistung wird bei der Montage vom Handwerker errechnet.
Auf jeden Fall muß vor Einbau geprüft werden, ob der Boden und der Untergrund das Ofengewicht tragen. Des Weiteren darf in der Wand direkt hinter der Heizquelle keine Elektroleitungen verlaufen.
Kaminöfen werden nach 2 grundlegenden Bauarten unterschieden: Bauart 1 besitzt selbstschließende Türen, die beim Betrieb geschlossen sind, jene der Bauart 2 können geschlossen oder offen betrieben werden.
Beim Anheizen des Ofens strömt die vorgewärmte Primärluft von unten in den Brennraum. Da Feuer viel Sauerstoff benötigt, wird dieser aus Raum und Schornstein gezogen. Das Brennmaterial muß vorher in den Brennraum eingebracht worden sein. Zu Beginn sollte die Feuertemperatur so schnell wie möglich ca. 1000 Grad gebracht werden.