Bei der Planung einer Tür sollten Sie immer entsprechend Ihren Bedürfnissen planen.
Wollen Sie eine Schiebetür oder eine Klappbare, soll die Tür in den Raum hinein aufgemacht werden oder ausnahmsweise nach außen oder sind Sie vielleicht Linkshänder und wollen eine „Links“-Tür einbauen? Die Seite, an der die Tür sitzt, kann selbst entschieden werden.
Die Wahl des richtigen Türrahmens ist ebenso wichtig. Der Türrahmen sitzt rings um die Tür in der Wandöffnung. Eine Türschwelle auf dem Fußboden kann, muss jedoch nicht geplant werden. Doch Schwellen geben der Tür einen Anschlag und trennen unterschiedliche Fußbodenbeläge optisch und auch verlegetechnisch voneinander und decken die Schnittstellen ab. Häufig bilden Türschwellen jedoch auch Stolperfallen.
Bei Türrahmen werden 4 Arten unterschieden:
• Blockrahmen: werden in die Mitte der Mauerdicke gedübelt, Verputzung der Laibung, Kaschierung von Fugen mit Leisten.
• Blendrahmen: sitzen an eingelassenen Schrauben oder aufgesetzten Dübeln.
• Zargenrahmen: Bedeckung der Laibung von Kante zu Kante. Unsichtbare Befestigung des Rahmens mit Winkeln oder Montageschaum; auch sichtbar mit Schrauben.
• Futterrahmen: Vollständige Bedeckung der Laibung. Zusätzliche Umgreifung der Mauerkanten in U-Form.
Direkt am Rahmen befinden sich die Türbänder, das sind Beschläge zum Anschrauben oder Einbohren. Sie halten das Türblatt und sorgen für seine Beweglichkeit.
Sogenannte Rahmentüren werden mit einem rundumlaufenden Rahmenfries gefertigt, in das die Holzfüllung gesetzt wird. Sperrtüren sind Türen mit glatten Türblättern aus Holzwerkstoffen. Meist werden sie maschinell gefertigt und haben eine Oberfläche aus Edelholzfurnier, Schichtholzplatten oder fertiger Oberflächen-Behandlung.
Unter der Oberfläche befindet sich ein hölzerner Rahmen, jeweils an den Ecken verstärkt.