Bei der Gestaltung des Gartens spielen auch Gartenmauern eine Rolle. Sie sorgen für ruhige und stimmungsvolle Sitzplätze, schützen vor Wind und neugierigen Blicken. Auch für die Platzierung von Tischplatten und Grills sind sie praktisch.
Den Bau einer Gartenmauer können geübte Handwerker auch selbst vollbringen.
Zuerst muß man den Fundamentgraben bis zur Frostgrenze ausheben. Das ist etwa 80 Zentimeter tief. Der Graben muß etwas breiter sein, als die Mauer sein soll. In den mit einer Schalung aus Holzlatten versehenen Graben die angerührte dickflüssige Betonmischung gießen. Die Mischung kann z.B. aus einem Teil Portlandzement und fünf Teilen Kiessand bestehen. Nach dem Auffüllen des Grabens mit Holzstampfern verdichten. Dann mit einer Folien abdecken.
Jetzt wird die eigentliche Mauer errichtet. Machen Sie Mörtel wie, auf der Packungsbeilage angegeben, an. Nun wird der Mörtel mit einer Maurerkelle einen Zentimeter dick auf die Betonbasis aufgebracht, ein Stein hineingesetzt und festgeklopft.
Überschüssigen Mörtel mit der Kelle entfernen. Die Prozedur mit Mörtel und Steinen wird solange wiederholt, bis eine Mauer entsteht. Messen Sie mit der Wasserwaage nach.
Am stabilsten sind Mauern, wenn die Steine versetzt gemauert werden.
Bearbeiten lassen sich die Steine am besten mit einem Maurerhammer. Wenn Sie eine Richtschnur errichten, wird die Mauer schnurgerade.
Die Fugen sollten Sie nach etwa einer Woche vervollständigen.
Nach Austrocknen der Mauer können Sie sie imprägnieren.
An der Oberseite der Mauer kann man jetzt entweder Mauerkronen anbringen, die das Wasser auch sehr gut abtropfen lassen, oder Bleche aus Aluminium oder Zink.
Ausführliche Fachliteratur mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen gibt es im Handel.