Wir alle kennen die Gärten, in denen Blumenbeete akkurat aufgeteilt und bepflanzt werden, die Hecken alle eine gewisse Grundgröße aufzeigen, die Böden eben sind und evtl. Statuen vorhanden sind. Diese Art und Weise von Garten wird des Öfteren in verschiedenen Parks gewählt, um diese schön und sauber zu gestalten.
Ein englischer Garten jedoch entspricht diesem Strenge-Bild eines Gartens in keinster Art und Weise. Weder sind Blühpflanzen zu sehen, noch stehen Hecken und Bäume akkurat zueinander und schon gar nicht sind die Böden eben. Diese Gartenart, welche im 18. Jahrhundert hervorgerufen wurde, stellt im Grunde eine beliebige Gestaltung (ohne Tabus) dar, ohne den entsprechenden Park auch nur ansatzweise unsauber zu gestalten. Es muss nicht immer ein Rechteck sein, in dem verschiedene Blühblumen blühen. Auch eine wilde Kunterbunt-Bepflanzung kann ein schöner Anblick sein.
Auch unebene Hecken und Bäume sind in einem Park nicht weg zu denken, denn im Grunde geht es hier um die Natur. In Deutschland gibt es mehrere Gärten, die auf diese Art und Weise bepflanzt wurden. So beispielsweise der bekannteste, der Englische Garten in München, der Englische Garten in Meiningen, der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel und ebenso der Park Sanssouci in Potsdam. Alle diese Gärten sind so bepflanzt, wie es die Natur im Grunde bereits erledigt hat, nur wohl an anderen Stellen der Welt.


