Wer ein Haus baut weiß, wie viel nerven, ärger und immer wieder Kontrolle dies erfordert. Neben dem vorgelagerten „Papierkrieg“ und der Klärung der Finanzierung, kann es auch während es Bauvorgangs zu Vorfällen und Fehlern kommen, die manchmal schwer wieder zu korrigieren sind.
Pfusch am Bau ist hier leider keine Ausnahme. Für Neubau und Sanierung oder Modernisierung gleichermaßen gilt derzeit der Erfahrungswert: Bei der Bauabnahme am Ende treten im Schnitt immer noch 8 Baumängel bei Ein- und Zweifamilienhäusern auf.
Die Kosten für die nachträgliche Behebung solcher Mängel kann ein Vielfaches dessen kosten, was man bereits in diesen Abschnitt investiert hat. Meist mehrere 1000 Euro.
Manche Schäden werden auch erst nach Jahren sichtbar, wie zum Beispiel bei einer mangelhaften Abdichtung.
Ein guter Weg, dies alles zu Umgehen, ist, vor Baubeginn Vereinen wie zum Beispiel dem Verbraucherschutzverein beizutreten und sich hier neutral und unabhängig beraten zu lassen.
Der Bauherren-Schutzbund e.V. bietet beispielsweise eine unabhängige Beratung an, die nicht nur Handwerksfirmen der Region empfiehlt, sondern einem auch vor Baubeginn mit Rat und Tat zur Seite steht.
Hier können Verträge und Vereinbarungen geprüft werden. Immer noch findet man ungültige oder rechtswidrige Klauseln in ihnen. In der Bauzeit kontrollieren Mitarbeiter des Bundes auf Wunsch auch die Baustelle. So kann rechtzeitig durch Fachmänner eingegriffen werden, bevor ein Baumängel entsteht.
Informieren Sie sich über Vereinigungen in Ihrer Nähe und vereinbaren Sie einen Termin – am besten noch vor Baubeginn. Der Mitgliedsbeitrag im Verhältnis zu den so vermiedenen späteren Kosten ist es wert.