Aus den verschiedensten Gründen kann irgendwann einmal der Wunsch nach mehr Wohnraum aufkommen. Ein Kind steht ins Haus oder eine Einliegerwohnung soll eingerichtet werden für ein Mehrgenerationenhaus oder zur Vermietung an Dritte.
Es ist sicher schwierig, sich vorzustellen, wie aus einem bisherigen Einfamilienhaus mehrere Haushalte Platz finden können. Als Anwohner ist der bisherige Grundriss so fest im Kopf verankert, dass einem die Vorstellungskraft für andere Lösungen fehlt.
Deshalb ist es in solchen Fällen günstig, oder sogar nötig, einen Außenstehenden hinzuzuziehen. Hier hilft am besten ein umbauerfahrener Architekt.
Die Sache wird durch ihn objektiv und professionell an gegangen.
Bei einigen Umbauten gewissen Ausmaßes, beispielsweise bei der Trennung von Wohneinheiten ist eine Baugenehmigung vonnöten.
Dies macht in der Regel der Architekt für Sie.
Bevor Sie mit dem Planen beginnen, sollten einige grundlegende Fragen geklärt sein.
Sollen in jeder Etage gleich große Wohnungen entstehen? Oder ist es vielleicht besser, im Erdgeschoss eine kleinere Wohneinheit zu planen, um dann die erste Etage über eine Geschosstreppe mit dem Dachgeschoss zu verbinden?
Die dadurch entstehende Maisonettewohnung bietet ausreichend Platz für eine junge Familie.
Gut als Erweiterung könnte auch die Ausdehnung des ersten Stockwerks beispielsweise über das Dach einer angrenzenden Garage oder Werkstatt dienen.
Alternativ könnte das Dachgeschoss oder das Kellergeschoss (bei Eignung) zu einer kleineren Einliegerwohnung umgebaut werden. Es bieten sich unendlich viele Möglichkeiten.
Jedoch hängen alle Möglichkeiten sehr stark von der Form des Baukörpers, vom bisherigen Grundriss und den Verkehrsflächen wie Fluren und Geschosstreppen ab.