Was ist Heiztechnik eigentlich und aus welchen Elementen setzt sich eine Heizung oder ein Heizsystem zusammen, die dafür sorgen, dass wir die Wärme unseren Bedürfnissen gerecht regeln können?
Um die Wärme zu den Heizkörpern in den Räumen zu führen, muss ein Heizkessel für den Brennstoff (Öl, Gas oder feste Brennstoffe) vorhanden sein. Die darauf abgestimmten Komponenten sind Brenner, Regler, Speicher-Wassererwärmer, Wärmetauscher, Heizkreislaufverteilungen, Sonnenkollektoren etc.
Zur optimalen Anpassung der zur Verfügung stehenden Wärme an den Bedarf werden Temperaturfühler eingesetzt. Sie registrieren ständig die Temperatur außerhalb des Hauses und melden dies an die Regelung des Wärmeerzeugers.
Der Heizkessel besteht aus Brennerraum und Kessel. Moderne Kessel verfügen über einen relativ ausgeklügelten technischen Aufbau. Über einen Wärmeaustauscher wird die Wärme der Brennstoffe optimal auf das Heizmedium Wasserübertragen.
Nachgeschaltete Heizflächen sichern ab, dass so wenig Wärmeenergie wie möglich verloren geht. Die üblichen Kesselnutzungsgrade liegen etwa zwischen 92 und 98 Prozent.
Die Heizkörper selber werden in den Räumen angebracht und sind meist stufenlos regelbar.
Über Rohrleitungen wird das im Heizkessel erwärmte Wasser via eines Rohrleitungssystems zum jeweiligen Heizkörpern geleitet. Dieser wiederum gibt die Wärme an die Umgebung ab.
Größe und Form der Heizkörper hängt von der Art der Heizungsanlage und, wesentlich, von der Raumgröße ab. Auch der Vorlauftemperaturbereich der Heizungsanlage hat dort ein Wörtchen mitzureden. Es gilt: Je geringer das Fassungsvermögen für Wasser innerhalb der Heizkörper ist, desto schneller reagieren die Thermostate auf Temperaturveränderungen.
Man unterscheidet hier Konvektoren, die die Wärme durch Luftumwälzung erzeugen, und Radiatoren, die die Wärme als Strahlungswärme abgeben.
Die Kriterien moderner Heiztechnik sind ganz klar Energieeinsparung und Komfort, sowie Betriebssicherheit.