In allen Bereichen werden die Anforderungen in Bezug auf Klimaschutz verschärft. Auch Heizkessel unterliegen 2004 einer strengeren Regelung in Bezug auf die Immissionen. Laut Bundes-Immisionsschutz-Verordnung sind nur noch 11% Abgasverlust für Anlagen mit 4-25 kW Leistung gestattet. Das entspricht etwa der Leistung eines Heizkessels für ein Einfamilienhaus.
Anlagen, die den Grenzwert überschreiten, müssen erneuert werden. Wer finanziell etwas knapp ist, kann Förderungen vom Staat in Anspruch nehmen. Bis zu 100% der Einbaukosten können mit einem zinsgünstigen Kredit gefördert werden.
Nähere Informationen erhalten Sie bei der KfW Förderbank.
Ältere Modelle halten das Wasser konstant auf 70° Temperatur und erst über ein Mischventil wird kaltes Wasser hinzugefügt und zur gewünschten Gradzahl gemischt.
Das ist jedoch wenig wirtschaftlich. Bei neuen Geräten kann man im Vergleich dazu bis zu 40% Energie sparen.
Niedrigtemperaturkessel nutzen dagegen gleitende Wassertemperaturen. Je nach Wetterlage wird hier Energie zugeführt und das Heizwasser fließt zum Beispiel direkt durch den Kessel, nicht durch separate Rohrsysteme.
Durch den Einbau von Wärmepumpen wird kostenfreie Umweltwärme aus der Luft, dem Grundwasser oder der gezogen und auf Heiztemperatur erhöht. Diese effizienten Geräte gibt es als Strom- oder Gasbetrieb. Je niedriger die Heiztemperatur ist, desto besser arbeiten Wärmepumpen und umso kühler das Heizwasser ist, desto größer muß die beheizte Fläche sein. Zum Beispiel kann man hier Heizschlangen in den Fußboden oder die Wand einbauen.
Komplettsysteme sorgen für eine ganzheitliche und nachhaltige Energiegewinnung. Hier können per Fußbodenheizung auch entfernte Räume geheizt werden. Kollektoren sammeln die Energie und wärmen dann damit das Brauchwasser.