So manche Immobilie entpuppt sich bei Betrachtung unter Aspekten einer modernen und umweltfreundlichen Ausstattung als wahrer Energiefresser. Und das meist ganz unnötig, denn schon mit kleinen Maßnahmen können Sie die Energiebilanz Ihres Hauses entscheidend verbessern. Sind doch laut Umweltbundesamt zu 13 Prozent die Privathaushalte für den hohen CO² -Ausstoß in Deutschland verantwortlich.
Alte Fenster, Alte Heizung oder eine unzureichende Dämmung sind dabei die Hauptgründe.
Bevor Sie mit Modernisierungsmaßnahmen beginnen, verschaffen Sie sich einen Überblick über den Zustand Ihrer Immobilie.
Als Faustregel kann hier gelten: Fenster sollten nach maximal 40 Jahren ausgetauscht werden, die Heizung nach spätestens 25 Jahren. Fachleute empfehlen ein neues Dach nach etwa 30 Jahren. Erste Schäden treten jedoch oft schon öfter in Erscheinung.
Sie sollten sich unbedingt von einem Fachmann beraten lassen. Kaminkehrer oder Heizungsfachfirmen beraten in Sachen Heizung, Glaser oder wiederum Fachfirmen in Sachen Fenster.
Sie können auch gleich die Heizungsart umstellen. Heutzutage gibt es effektive Möglichkeiten, den Geldbeutel und auch die Umwelt zu entlasten.
Eine Wärmepumpe, die Nutzung des Daches oder des Carports zur Solarwärmeerzeugung oder der Einbau eines Holzpelletofens sind sinnvolle Alternativen für einen optimalen Energiehaushalt . Stellt sich nur noch die Frage der Finanzierung. Für den, der keine paar Tausend Euro bereitliegen hat, hilft beispielsweise ein Bausparvertrag dabei weiter. Entweder wird über einen neu abzuschließenden ein zinsgünstiger Kredit vorfinanziert, der dann in einigen Jahren durch die Bausparsumme abgelöst wird, oder Sie nutzen nur das Darlehen bei einem bereits abgeschlossenen Bausparvertrag.
Egal wie, eine Modernisierung Ihres Hauses wird sich alle Mal lohnen und erhöht auch den Wert eines Eigenheims.