Mehr als 180.000 Brände in Privathaushalten werden jedes Jahr vermerkt. Meist sind veraltete Leitungssysteme, defekte Technik oder Kurzschlüsse die Ursache.
Besonders in der Küche können sich Essensreste oder Fett entzünden, wenn der Herd oder Ofen nicht ausgeschaltet wird. Bereits bei 200 bis 300 Grad entzünden sich Öle in der Pfanne. Ein verbreiteter Fehler bei einer brennenden Pfanne ist immer noch der Versuch des Ablöschens des brennenden Fettes mit Wasser. Doch dadurch wird immer das Gegenteil erreicht. Eine riesige Stichflamme entsteht, die nicht zu löschen ist und in Sekundenschnelle Schränke entzündet. Am besten ist hier zu erst das Abstellen des Hitzezufuhr und das Abdecken des Gefäßes mit einem schließenden Deckel oder einer Brandschutzdecke.
Bei Montage einer Dunstabzugshaube sind immer angegebene Abstände einzuhalten.
Generell gilt auch: Flambieren Sie niemals unter einer Abzugshaube!
Handwerken erzeugt auch oft Hitze. Beim Schweißen, Schleifen oder Sägen sollten Sie immer auch auf Sicherheit achten. Ein eventueller Flug von Funken darf keine brennbaren Materialien in der Nähe erreichen können. Besondere Vorsicht sollte auch bei Lacken, Farben oder Lösungsmitteln wie Terpentin herrschen. Hier entzündet sich sehr leicht schon die kleinste Menge. Rauchen sollte deshalb immer tabu sein in einer Werkstatt.
Bei Kabelbränden in der Nachbarwohnung können Flammen auch auch auf die eigene Wohnung überschlagen, das besonders in Wohnblocks die Leitungen und Versorgungsschächte miteinander verbunden sind.
Sorgen Sie deshalb vor: Ein Rauchmelder gehört in gefährdete Zonen ebenso, wie Feuerlöscher, mit dem Sie im Notfall wenigstens wesentliche Brandherde löschen können.
Die Feuerwehr bietet auch Kurse an, in denen man den richtigen Umgang mit Feuer lernen kann, so dass man im Notfall schnell und gezielt reagieren kann.