Im eigenen Garten kann man auch im Winter viele Vögel anziehen und sie beobachten.
Mit einem Vogelhäuschen oder einer Futterstation ziehen Sie die verschiedensten Vogelarten an. Doch es kommt hierbei auf die richtige Mischung und die Häuschenbeschaffenheit an.
Nicht jede Vogelart ist gleich. Sie unterscheiden sich in Ernährungsweise und Fressverhalten. Hier werden Körnerfresser (z.B. Sperlinge und Finken) und Weichfutterfresser (z.B. Rotkehlchen und Meisen) unterschieden. Sie sollten das angebotene Futter also möglichst vielfältig wählen. Dann ziehen Sie auch vielfältige Vogelarten an.
Fertigmischungen enthalten meist eine gute Auswahl an Körnern. Jedoch ist hier oft der Samen der Beifuß-Ambrosie enthalten, die sich in Ihrem Garten schnell als Unkraut verbreitet. Sehr gut geeignete Samen wie Sonnenblumenkerne und Hanfsamen sind recht preiswert erhältlich. Auch Rosinen, Äpfel und Nüsse werden gerne genommen. Für die kleineren Vögel wie Meisen mit kleinen Schnäbeln brauchen Sie fetthaltige Meisenknödel. Sie können auch aus Tiertalg oder Kokosfett und Körnern einfach selbst gemacht werden.
Die passenden Futterhäuschen sind in Baumärkten oder Ähnlichem erhältlich. Sie können auch ohne großen Aufwand selbst eines zimmern. Hierbei ist es wichtig, kein Holz zu wählen, das allzu sehr splittert. Es sollte trocken bleiben, auch bei starkem Schneefall.
Eine regelmäßige Reinigung des Futterplatzes sollten Sie ebenfalls vornehmen. Schnell ist das Futter durch Kot oder Verdorbenes verschmutzt. Wenn Sie die Futterstelle erhöht oder auf Ständern platzieren, können Tiere wie zum Beispiel Katzen sich nicht an die Vögel heranpirschen und sie beim Fressen fangen.
Auch ausserhalb des Winters kann man den Vögeln mit Tränken und Badestellen eine große Freude machen.