Ein Grundstücks- oder Hauskauf ist gar nicht so ohne. Und dann erst der Hausbau! Neben den vielen Überlegungen, die man anstellen muss bezüglich Planung, Beauftragung, Kontrolle und Absicherung gibt es auch einige Fallstricke, die man aber bei Kenntnis auch umgehen kann.
Allgemein gilt: Befassen Sie sich vor Abschluss und Unterzeichnung eines Vertrages immer gründlich mit dem Inhalt und dem Objekt. Es handelt sich schließlich um eine der wichtigsten finanziellen Entscheidungen.
Ein Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer wird immer unter bestimmten Bedingungen abgeschlossen. Achten Sie darauf, jede wichtige Vereinbarung schriftlich festzuhalten. Der Vertrag kann unwirksam sein, wenn eine wesentliche Vereinbarung nicht beurkundet wurde.
Auch Steuerberater oder Notare können Fehler machen. Haben sie Ihnen falsche Gestaltungshinweise gegeben, können Sie sie unter Umständen später zur Kasse bitten. Wenn der Notar beispielsweise eine Kaufpreisrate zu früh als fällig erklärt, muss er die zusätzlich entstehenden Finanzierungskosten ersetzen.
Ein häufiger Fehler ist auch das Fehlen einer Versicherung. Es ist wichtig, eine Bauleistungsversicherung abzuschließen. Diese haftet bei Schäden durch Frost, Hagel, Sturm, Hochwasser, Konstruktionsfehler und Vandalismus auf der Baustelle.
Die Bauherrenhaftpflichtversicherung reguliert Schäden, die ein Dritter sich auf der Baustelle durch Verletzung erleidet.
Prüfen Sie beim Kauf vom Bauträger immer sehr genau die Baubeschreibung! Die Ausstattung sollte schon von vornherein festgelegt werden, deshalb überlegen Sie sich das rechtzeitig. Spätere Änderungen an den Bauplänen kosten zusätzlich.
Achten Sie außerdem darauf, dass im Vertrag eine Vereinbarung enthalten ist, wer die Erschließungskosten trägt. Beitragspflichtig wird, wer im Grundbuch eingetragen ist.



