Im Schlafzimmer verbringt der Mensch etwa ein Drittel seiner Zeit. Und das nicht nur zum Schlafen – hier wird auch mal ein gutes Buch gelesen , ferngesehen oder einfach nur gekuschelt.
Deshalb ist es im Schlafzimmer besonders wichtig, Wohlfühlstimmung zu erzeugen, jedoch ohne zu „schummerig“ zu sein. Wenn das Schlafzimmer praktisch und komfortabel sein soll, sind verschiedene Lichtquellen nötig, um auf jede Situation reagieren zu können.
Neben einer Allgemeinbeleuchtung, die einen Überblick über das ganze Zimmer zulässt, sind drei weitere Lichtquellen zu empfehlen: am Schrank, am Bett sowie an Spiegel.
Für die Allgemeinbeleuchtung eignen sich Deckenanbau-, Seilsysteme oder Stromschienen. An einen Dimmer, der das Licht nach Bedarf regelt, können auch mehrere Lampen angeschlossen werden. Warmes weißes oder pastellfarbenes Licht erzeugt behagliche Stimmung und milde Kontraste.
Ein- oder Anbauleuchten am Kleiderschrank sorgen für einen schnellen und guten Überblick über den Inhalt. In etwa 50 bis 80 cm Abstand voneinander montiert ist eine ausreichende Helligkeit. Auch in Schubladen oder Schranktiefen sind solche Strahler denkbar.
Am Bett kann die Beleuchtung sowohl als Stimmungslicht als auch als helleres Leselicht fungieren. Tischleuchten auf dem Nachttisch mit einem Schirm aus Opalglas oder Stoffbespannung streuen das Licht diffus in den Raum. Über dem Kopfende angebrachte Leseleuchten spenden Helligkeit für die Lektüre. Es genügen schon geringe Wattzahlen, damit der Bettnachbar nicht gestört wird.
Am Spiegel muß auf die schattenfreie Wiedergabe des Spiegelbildes geachtet werden.
Zwei Wandleuchten, die links und rechts neben dem Spiegel angebracht sind sorgen für optimale Beleuchtung. Das Licht sollte nicht blenden und diffus in den Raum streuen.
Wechselschalter können dafür sorgen, dass die Allgemeinbeleuchtung sowohl vom Bett als auch von der Tür aus geschaltet werden kann.