Vor einigen Wochen haben wir ein Baudenkmal erworben, das zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet wurde. Die Treppenanlage dieses Hauses stammt aus der Zeit um 1810 und es ist nicht erlaubt, diese zu ersetzen. Es ist eine einstemmte, gerade Holztreppe, einläufig und mit zwei Viertelpodesten. Leider hat der Vorbesitzer ziemlich an der Treppe rumgepfuscht. Er hat die Treppe, die leicht abgesackt war, begradigen wollen, indem er auf jede Stufe Granulat getan hat und anschließend eine Spanplatte verschraubt hat. Um dem Ganzen das i-Tüpfelchen aufzusetzen, hat er auch noch Setzstufen aus Pressspan aufgebracht. Einfach scheußlich! Außerdem ist dadurch die Tritthöhe ungleichmäßig. Gott sei Dank haben wir den ganzen Plunder schon abbekommen. Das Problem ist aber jetzt natürlich nach wie vor: Wie begradigen wir die Treppenkante? Wir haben uns gedacht, dass es vielleicht möglich wäre, es mit Sägen zu versuchen, also die Auftrittskante von Wange zu Wange abzusägen. Wäre das exakt genug möglich? Welche Säge empfiehlt sich dafür? Danke schon jetzt für eure Tipps!



Mo, 2009-04-13 15:40