Ärger bei Nikotinrückstände in der Mietwohnung zwischen Mieter und Vermieter

Nikotinrückstände in der Miet-Wohnung durch den Mieter.

In einem Mietshaus entstand ein heftiger Streit zwischen dem Mieter sowie dem Vermieter. Streitpunkt war der starke Zigarettenkonsum des Mieters. Der Vermieter sah durch die Nikotinrückstände eine Wertminderung seiner Wohnung vorliegen. In der Hausordnung war dieser Punkt überhaupt nicht vermerkt. Der Streit konnte zwischen den beiden Parteien nicht geschlichtet werden. In einem Urteil des BGH vom 28. Juni 2006 war bereits erklärt worden, dass der Vermieter keine Schadensersatzansprüche gegen einen rauchenden Mieter geltend machen kann. Das Urteil stellte klar, dass das Rauchen zur freien Lebensführung eines jeden Mieters gehört und damit erlaubt werden muss. Da der Mieter nur gelegentlich raucht, konnten die beiden sich auf der Grundlage dieses Urteils einigen.