Altbau -Zuzätzliche Aufsparrendämmung Dampfdicht oder diffusionsoffen?

Ich möchte das Dach unseres Hauses neu dämmen. Die Dämmung soll an den Sparren erfolgen. Das Dach ist wie folgt aufgebaut: Eine Dampfbremse steht an erster Stelle, dann folgen 12 Zentimeter Sparren, die mit Steinwolle gedämmt sind, anschließend eine 3 Zentimeter dicke Luftschicht, die Dachpappe, Lattung und die Betondachpfannen. Eine Entlüftung der Traufe oder des Firsts ist nicht vorhanden. Jetzt haben wir vor, die Dachpfannen, die Lattung und auch die Dachpappe zu entfernen, um eine PUR-Aufsparrendämmung zu machen. Sollen wir lieber eine diffusionsoffene oder eine diffusionsdichte Dämmung wählen?

Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Gast
    Mo, 2008-11-03 13:17
    Hallo, Am besten den Fachmann fragen. Jedoch ist es unbedingt notwendig egal ob Glaswolle oder Hanf, dass das Material darf keine Feuchtigkeit aufnehmen können. Durch das Temperaturgefälle zwischen warmer Innenluft und kalter Außenluft strebt die feuchte Warmluft nach außen. Deswegen müssen die Sparrenfelder komplett mit einer so genannten Dampfbremsfolie lückenlos abgedichtet werden. Moderne Dampfbremsfolien sind winddicht und dennoch diffusionsoffen. Sie können Feuchtigkeit auszutrocken, die sich innerhalb der Konstruktion bildet. "Die Folie muss absolut luftdicht verschlossen werden. Am besten erreicht man das mit einem speziellen beidseitig klebenden Band. Für den Anschluss an die konstruktiven Bauteile verwendet man imprägniertes, einseitig klebendes Weichschaumband. Um ganz auf Nummer Sicher zu gehen, werden die Anschlüsse zusätzlich mit einer Auflattung versehen.".... Quelle: http://www.dach.de/dach/allgemeines/undichtes-dach/
  2. Gast
    Mo, 2008-11-03 12:23
    Darüber lässt sich streiten. Auf jeden Fall benötigen Sie eine Dampfsperre und idealerweise an der Oberseite noch eine Polymer-Bitumenbahn. Außerdem müssen Sie die Dämmung winddicht verlegen, ansonsten ist sie nicht effektiv.
  • Das könnte Sie auch interessieren: