Altbausanierung für einen besseren Hitzeschutz

Altbausanierung für einen besseren Hitzeschutz“

Im Winter wünschen wir es uns warm und gemütlich. Im Sommer halten wir die heisseren Aussentemperaturen lieber aus unseren Wohnräumen fern.

Dies gelingt jedoch nur, wenn das Gebäude im Wand- und Dachbereich optimal gedämmt ist. Insbesondere im Sommer bieten Dämmplatten aus Holz hier kühl kalkulierbare Vorteile. Die Möglichkeiten ein Haus zu dämmen sind sehr vielfältig. Am besten ist es, gleich beim Bau eines Hauses auf eine gute Wärmedämmung zu achten. Viele schöne alte Häuser müssen heute entsprechend saniert und renoviert werden, um den Bedürfnissen unserer Zeit gerecht zu werden.
Analyse der Gegebenheiten. Abwägung der Möglichkeiten.
Die Wahl des Dachaufbaus hängt bei der Altbaurenovierung stark von den Gegebenheiten ab. Sollen die Dachziegel erneuert werden? Ist die Innenansicht des Daches noch in Ordnung, so dass diese beibehalten werden kann? Dann bietet es sich an, das Dach von aussen zu öffnen und sozusagen von oben neu aufzubauen (vgl. Beispielaufbau Abb. 1).

Aufbau der Konstruktion von aussen nach innen:

Dachziegel
Ziegellattung
Konterlattung
GUTEX Multiplex-top / Ultratherm
GUTEX Thermoflex
Dampfbremse
bestehende Putzträgerplatte
bestehender Innenputz
2435 Kb Dämmstoffaufbau

Abb. 1 Beispielhafter Systemaufbau für eine Aufdachdämmung (nachträglich im Altbestand).

Sommerlicher Hitzeschutz durch Dachsanierungen mit Holzfaserdämmplatten.

Die niedrige Wärmeleitfähigkeit und die hohe Wärmespeicherkapazität von Dämmplatten aus Holz sorgen dafür, dass im Winter die warme Innenraumluft nicht so schnell an die Aussenluft abgeben wird.
Im Sommer kommt es durch diese Materialeigenschaften zu einem Puffereffekt. Das Dämmmaterial nimmt die durch die Sonnenenergie entstehende Wärme langsam auf und gibt sie erst zeitverzögert zu einem Teil an den Innenraum weiter. Diese Zeitverschiebung des Wärmedurchgangs, Phasenverschiebung genannt, wirkt sich positiv auf das Raumklima aus, da die warme Aussenluft erst in den späteren Abend- und Nachtstunden im Rauminneren ankommt, wenn es draussen bereits wieder kühler wird. Der Rest der gespeicherten Wärmeenergie geht wieder in die abgekühlte Aussenluft.

Entscheiden die Bauherren, dass die Dachhülle erhalten bleiben soll, ist eine Ergänzung von innen mit GUTEX Holzfaserplatten, wie im Beispiel 2, problemlos realisierbar.

Aufbau der Konstruktion von aussen nach innen:

bestehende Dachziegel
bestehende Ziegellattung
bestehende Bitumenbahn
bestehende Schalung
GUTEX Thermoflex zwischen den Sparren
Dampfbremse
GUTEX Thermosafe zwischen Lattung
Lattung
Innenbekleidung
Dämmung 2469 Kb

Abb. 2 Beispielhafter Systemaufbau für nachträgliche Innendämmung eines Dachwohnraums.

Offenporige Strukturen speichern Wärme besser.
Holz in seiner natürlichen Form besitzt bereits gute Dämmeigenschaften. Durch seine Verarbeitung zu leichten, gut verarbeitbaren Platten ist er sowohl im Wandaufbau, in Zwischendecken als auch im Dachbereich einsetzbar. Je weicher und offenporiger das Material, desto höher sind die Dämmeigenschaften.

Energiesparen und angenehmer wohnen durch gezielte Dämmmassnahmen mit Holzfaserplatten.

„Schön warm“ und „schön kühl“ sind mit dem gleichen Dämmmaterial zu erreichen Holzfaserplatten sind im Dach-, Decken- und Wandbereich ein idealer Dämmstoff und individuell einsetzbar.