Aluminium

Aluminium ist die Bezeichnung eines chemischen Elements, das die Ordnungszahl 13 hat. Aluminium wird häufig als Konstruktionswerkstoff benutzt.

Es hat eine sehr geringere Masse, was es für Anwendungen, bei denen die Masse wichtig ist, prädestiniert. Dazu zählen Transportmittel, die Treibstoff verbrauchen, hauptsächlich in der Luft- und Raumfahrt, aber auch im Fahrzeugbau. Beim Bau von Raumschiffen nutzt man beispielsweise Duralaluminim. Die Mehrzahl der Verkehrsflugzeuge nietet man heute aus Aluminiumblechen. In Legierungen aus Aluminium sowie Silicium, Magnesium und weiteren Metallen kann man Festigkeiten erzielen, die beinahe an Stahl heranreichen. Mit Hilfe von Strangpressen kann man komplexe Aluminiumprofile formen. Dies ist äußerst vorteilhaft für die Herstellung von Hohlprofilen, die im Messebau und der Automatisierungstechnik benutzt werden. Auch Kühlkörperprofile können auf diese Weise hergestellt werden. Früher nutzte man Aluminiumbleche auch für Dachrinnen und Dach- sowie Fassadenelemente. Aluminium wird nicht nur in der Baubranche, sondern auch in der Elektronik, der Elektrotechnik, der Optik und Lichttechnik sowie in der Lebensmittelindustrie eingesetzt.

Aluminium ist eines der häufigsten in der Erdkruste zu findenden Elemente und unter den Metallen sogar das häufigste. Gediegenes Aluminium kommt in Russland, China, Italien und Aserbaidschan vor. Das meiste Aluminium gibt es jedoch in chemisch gebundener Form in Alumosilikaten. Gelegentlich findet man auch Aluminiumoxid, in großen Kristallen kennt man dies als Saphir und Rubin. Gewonnen werden kann Aluminium prinzipiell lediglich aus Bauxit. Man schließt das Aluminiumoxid/-hydroxid-Gemisch mit Natronlauge auf, so wird es von Silizium- und Eisenoxid und anderen Fremdbestandteilen gereinigt. Anschließend brennt man es vor allem in Wirbelschichtanlagen, und gelegentlich auch in Drehrohöfen, um Aluminiumoxid zu erhalten.