ANDERNACH

ANDERNACH
Die Stadt Andernach kann eine bewegte Geschichte vorweisen: Eine altsteinzeitliche Fundstelle aus der Zeit des Homo erectus im Stadtteil Miesenheim verweist auf das Jahr 500.000 vor Christus, ein Lagerplatz von Eiszeitjägern auf dem Martinsberg geht auf das Jahr 13.000 v.Chr. zurück. Erste Siedlungsfunde aus der Altstadt stammen aus dem 4. Jahrhundert v.Chr., im Jahr 17 errichten die Römer ein Kastell zum Schutz der Rheingrenze. Von den Franken wurde Andernach 454 erobert, 1167 gelangte die Stadt in den Besitz des Erzbistums Köln. Der Ort mit 30.000 Einwohner und einer Fläche von gut 53 Quadratkilometern entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Industrie- und Handelsort, in dem auch heute noch Maschinenfabriken, ein Feinblechwalzwerk sowie Metallgießereien ansässig sind. Der Runde Turm als Bestandteil der mittelalterlichen Befestigungsanlage, die Ruine der kurkölnischen Stadtburg, die evangelische Christuskirche sowie die katholische Liebfrauenkirche zählen zu den Sehenswürdigkeiten. Traditionelle Veranstaltungen sind das Bäckerjungenfest am ersten Wochenende im Juli sowie das Fest der 1000 Lichter am August-Wochenende.