Arbeitslosenquote der Eurozone bei 8,9 Prozent

Arbeitslosenquote der Eurozone bei 8,9 Prozent
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland

(05.11.2004 09:38)

(Brüssel/Berlin) - Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im September 2004 betrug in der Eurozone wie im Vormonat August 8,9 Prozent. Dies berichtet Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften. Im September 2003 hatte sie ebenfalls bei 8,9 Prozent gelegen. Die Arbeitslosenquote der EU25 lag im September 2004 bei 9,0 Prozent und blieb damit ebenfalls gegenüber dem Monat August unverändert. Im September 2003 hatte sie 9,1 Prozent betragen.

Die niedrigsten Quoten wurden im September 2004 in Luxemburg (4,3 Prozent), Irland (4,4 Prozent), Österreich (4,5 Prozent), im Vereinigten Königreich (4,6 Prozent im Juli) und in den Niederlanden (4,7 Prozent im August) verzeichnet. Die höchsten Arbeitslosenquoten hatten Polen (18,7 Prozent), die Slowakei (18,0 Prozent), Spanien (10,6 Prozent) und Litauen (10,4 Prozent) zu vermelden.

In zehn Mitgliedstaaten stieg die Arbeitslosenquote im Jahresverlauf, in vierzehn Mitgliedstaaten ging sie zurück und in einem blieb sie gleich. Den stärksten relativen Anstieg verzeichneten die Niederlande (von 3,8 Prozent im August 2003 auf 4,7 Prozent im August 2004), Schweden (von 5,6 Prozent auf 6,8 Prozent) und Luxemburg (von 3,8 Prozent auf 4,3 Prozent). Die größten relativen Abnahmen wurden in Litauen (von 12,4 Prozent auf 10,4 Prozent), Estland (von 10,2 Prozent auf 8,9 Prozent) und Slowenien (von 6,6 Prozent auf 5,9 Prozent) beobachtet.

Eurostat schätzt, dass im September 2004 in der Eurozone 12,7 Millionen und in der EU25 insgesamt 19,2 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren. Dabei handelt es sich um saisonbereinigte Zahlen, die gemäß den Kriterien der International Labour Organization (ILO) erstellt wurden. In den USA lag die Arbeitslosenquote im September 2004 bei 5,4 Prozent, in Japan bei 4,6 Prozent.

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