Das Eigenheim rentiert sich doch!

Das Eigenheim rentiert sich doch!
Soll Wohneigentum bei der Neuordnung der privaten Altersvorsorge aus dem Kreis der staatlich begünstigten Vorsorgemaßnahmen aus­ge­schlossen werden? Diese Diskussion bewegt die Politik und Öffentlich­keit. „Eine Eigentumswohnung ist ungünstiger als andere Kapital-anlagen“, meint das Bundesfinanzministerium und empfiehlt, in einer Mietwohnung zu leben und Geld für die Altersvorsorge in Fonds anzu­legen. „Die selbst genutzte Immobilie ist ein mindestens ebenso guter, wenn nicht sogar besserer Beitrag zur Altersvorsorge“, ergaben dage­gen Vergleichsrechnungen der DIA Consulting. Es wäre unsinnig, Wohneigentum aus dem staatlichen Förderungs­programm auszu­schließen.Zu welcher Aussage eine Untersuchung kommt, hängt von den Ein­gangsdaten ab. Das Bundesfinanzministerium ging von sehr ungünsti­gen Randbedingungen aus. Es berücksichtigte lediglich Eigentums­wohnungen und setzte deren Wertsteigerung über den Zeitraum von 30 Jahren mit mageren 1,5 % pro Jahr an.
Nur langfristige Durchschnittswerte können eine halbwegs zuverläs­sige Basis für Vergleichsrechnungen bilden, meint dagegen die DIA Consul­ting. Die tatsächliche Wertentwicklung der letzten 25 Jahren zeige: Eigentumswohnungen stiegen im Jahr um 2,2 %, Reihen­häusern um 2,8 % und freistehende Einfamilienhäuser um 3,5 % im Wert. Im Mittel erlebten Wohnimmobilien eine Wertsteigerung von 3,2 % im Jahr. Sie legte deshalb ihrer im Auftrag des Informations­zentrums MASSIV MEIN HAUS e.V. und der Initiative Pro Schorn­stein durchgeführten Unter­suchung die durchschnittlichen Kennzah­len für Mieten und Wertsteige­rungen zugrunde. Das Ergebnis: Frei­stehende Eigenheime haben die gleiche Wertentwicklung wie ein Fond. Damit verschieben sich die Aus­sagen zur Anlagenempfehlung drastisch zu Gunsten der Immobilie.

Einfluss der Mietsteigerungen
„Der Mietwohnungsbau geht ständig weiter zurück“, warnen die Ver­braucherzentralen und der Mieterbund. Mieter müssen mit Wohnungs­knappheit und steigenden Mieten rechnen. Weiterhin steigen die Kosten für das immer knapper werdende Gut „Grund­stück“. Schon aus diesem Grunde werden die Kosten für Neubauten steigen.

Das Statistische Bundesamt ermittelte über die letzten 25 Jahre eine Mietsteigerungsrate von 3,3 % pro Jahr. Trotz der ungünstigen Ent­wicklung am Wohnungsmarkt, ging das Bundesfinanzministerium bei seiner Berechnung nur von einer jährlichen Mietsteigerung von 1,5 % aus. Sollten die vom Ministerium angesetzten, extrem niedrigen Miet­steigerungen eintreffen, hätten Mieter nach 30 Jahren gegen­über Eigenheimbesitzern lediglich einen Gewinnvorteil von 15,9 %.

Für die private Altersvorsorge bedeutet das: Selbst wenn die Miet­stei­gerungen die Durchschnittswerte der letzten 25 Jahre nicht über­schreiten, ist Geld in Fonds schlechter als in Wohneigentum ange­legt. Zusätzlich bieten die eigenen „Vier-Wände“ Vorteile, die sich in Geld nicht beziffern lassen: Unabhängigkeit, Unkündbarkeit und eine zuver­lässige, von Mietsteigerungen, Aktienindex oder Geschäftsent­wicklung unabhängige Berechnungsgrundlage für die Alterssiche­rung.

Alternativ-Szenario
Als Kompromiss zwischen den beiden Untersuchungen verglich die DIA Consulting die unterschiedlichen Kapitalanlagen bei einer Steigerung des Wertes, der Mieten und Instandhaltungskosten von vorsichtig an­gesetzten 3% im Jahr. Selbst bei dieser unterdurch­schnittlichen Ent­wicklung haben Eigenheimbesitzer nach 30 Jahren ein um 12,5 % größeres Vermögen als Mieter mit einer Fond-Alters­vorsorge.

Schlussfolgerungen
Nur langfristige Durchschnittswerte können eine halbwegs zuverläs­sige Basis für Vergleichsrechnungen bilden. Selbstverständlich kann man durch willkürliche Annahmen Ergebnisse im gewünschten Sinne beein­flussen. Das öffnet jedoch jeder Manipulation Tür und Tor. Voraus­sagen, wie sich Wirtschaftsdaten vielleicht entwickeln könn­ten, sind wenig zuverlässig. Wie schwer sie einzuschätzen sind, zeigen die hochqualifizierten „Wirtschaftsweisen“, die ihre Voraus­sagen regel­mäßig korrigieren müssen.

Die oben vorgestellte Vergleichsrechnung mit zur sicheren Seite ab­ge­rundeten Kennzahlen bestätigt die langjährige Erfahrung: Eigen­ge­nutzte Immobilien sind eine solide wertbeständige Kapitalanlage. Die Bauwirtschaft fordert deshalb zu Recht, Wohneigentum bei der Neu­regelung der Altersvorsorge wie andere Vorsorgemaßnahmen steuer­lich zu begünstigen.

Die vollständige Studie kann im Internet unter www. massiv-mein-haus.de/Gutachten Vermögensendwert abgerufen werden. Weitere Informationen bei MASSIV MEIN HAUS e.V., Fon: (0821) 78 49 773, Fax: (0821) 78 44 47, www.massiv-mein-haus.de


Bilder Hausbau

Angebote und Gesuche im Marktplatz

HerstellerBezeichnung
Mehrfach Bohrmaschine von Steinel.bohrmaschinenAngebot
Dachfenster Stahldachfenster Taunuspfannendachfenster | BieberschwanzAngebot
Kubota KH 66 Minibagger mit Kinshofer ZweischalengreifeKubotaZweischalengreiferAngebot
BODENABLAUF BADABLAUF DUSCHABLAUF EINLAUFROST 105/105BODENABLAUF | rostAngebot
Rolladenfertigteilkästenrolladen | mauerwerkAngebot
Imprägnierung TI-W Epoxidharz Estrich Beton Bodenimprägnierung | beton | boden | estrichAngebot
großer Hofablauf Gulli Bodenablauf 30x30x40cm begehbarablauf | einfahrt | pflasterAngebot
Isolierglasscheiben Glasscheiben FensterscheibenIsolierglasscheiben | einbauAngebot
Altstadtpflaster, Pflastersteine Eckigpflasterstein | hauseingang | GarageneinfahrtAngebot
75 Meter Randdämmstreifen Cuprotherm PFSR 8 x 180estrich | randstreifen | bodenbelagAngebot