Finanzierungsvereinbarung für ICE-Anschluß an den Flughafen Köln/Bonn unterschrieben
Die Umsetzung des Berlin-Bonn-Gesetzes und der Ausgleichsvereinbarung für die Region Bonn kommt zügig voran.
Jetzt ist auch die Finanzierungsvereinbarung für den ICE-Anschluß des Flughafens Köln/Bonn vertraglich unter Dach und Fach. Bundesbauminister Eduard Oswald, Beauftragter der Bundesregierung für den Berlin-Umzug und Bonn-Ausgleich, der Wirtschafts- und Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen Wolfgang Clement sowie die Geschäftsführer der Flughafen Köln/Bonn GmbH, haben am Montag einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Noch in diesem Monat solle mit dem Bau der insgesamt 15 km langen Strecke durch die Deutsche Bahn AG begonnen werden, erklärten die Minister anschließend vor Journalisten in Bonn. Damit wäre die rechtzeitige Fertigstellung zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der ICE-Neubaustrecke Köln - Rhein/Main gesichert. Der Bund stellt für den Flughafenanschluß einen Festbetrag in Höhe von 500 Millionen Mark zur Verfügung, wie dies bereits in der mit den Ländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie der Region Bonn abgeschlossenen "Ausgleichsvereinbarung" von 1994 (Gesamtvolumen: 2,81 Milliarden Mark) festgelegt war. An den insgesamt für den Bau des Flughafenbogens veranschlagten 1,04 Milliarden Mark beteiligt sich das Land mit 435 Millionen Mark und die Flughafen GmbH mit 105 Millionen Mark.
Abschließend unterstrichen Bundesminister Oswald, Minister Clement wie auch Dr. Johannes Ludewig, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, die wirtschaftliche und verkehrliche Bedeutung des Flughafenanschlusses an das regionale, nationale und internationale Schienennetz.
Quelle:
Bundesbauministerium