KfW spendet 500.000 EUR für den Wiederaufbau der Stadt Grimma nach der Flutkatastrophe
Finanzierung von zwei Straßen durch die Frankfurter Förderbank
Heute hat die KfW der Stadt Grimma eine Spende in Höhe von 500.000 EUR überreicht. Die Gelder werden in den Wiederaufbau der vollständig zerstörten Schulstraße sowie der Klosterstraße fließen. Anlässlich des symbolischen Spatenstiches zum Beginn der Wiederaufbauarbeiten in der Schulstraße sagte Hans W. Reich, KfW-Vorstandssprecher: "Wir sind heute hier vor Ort, um ein Zeichen besonderer Art für den Wiederaufbau zu setzen." "Die KfW ist keine Schönwetterbank," betonte der Vorstand weiter. "Sie ist eine Bank, auf deren Hilfe man sich auch in außergewöhnlichen Situationen verlassen kann. Dann sind wir in erster Linie ein Partner, der finanzielle erste Hilfe leistet. Die KfW möchte schnell und unbürokratisch mit dem helfen, worauf es jetzt ankommt: Mit Geld statt guten Worten."In seiner Begrüßung betonte Grimmas Bürgermeister, Matthias Berger, die enorme Herausforderung des Wiederaufbaus, vor der die Stadt stehe. "Daher sind wir sehr dankbar für die Direkthilfe der KfW, die uns im Rahmen der Wiederaufbauarbeiten ein großes Stück weit voranbringt."
Nach der Wende hat die KfW in den neuen Bundesländern mit Finanzierungen für den Mittelstand, für den Aufbau der Infrastruktur sowie den Wohnungsbau beziehungsweise die Sanierung von Wohnungen getätigt. Im Zeitraum vom 1. Januar 1990 bis zum 30. September 2002 hat die KfW insgesamt 880.000 Kreditzusagen mit einem Volumen von rund 85 Mrd EUR an Darlehensnehmer in den neuen Bundesländern vergeben. Hiermit wurden Investitionen in Höhe von rund 162 Mrd EUR angestoßen.
Für betroffene Hauseigentümer und Unternehmer gibt es die Möglichkeit, Kredite der KfW-Sonderprogramme Hochwasser zu beantragen. Kommunen können einen Kredit aus dem KfW-Infrastrukturprogramm erhalten. Weitere Informationen erhalten Interessierte im KfW-Informationszentrum unter der Telefonnr. 01801 / 33 55 77 zum Ortstarif.