» Die Gefahr im Auge / Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband informiert mit neuer Broschüre über Ursachen sowie Vorbeuge-

» Die Gefahr im Auge / Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband informiert mit neuer Broschüre über Ursachen sowie Vorbeuge- und Behandlungsmöglichkeiten gefährlicher Augenerkrankungen
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

(Verbandspresse, 23.12.2005 09:22)

(Berlin) - Sie heißen „Altersabhängige Makuladegeneration“, „Grüner Star“ oder „Diabetische Retinopathie“ - Augenkrankheiten, die zu irreparablen Sehbehinderungen oder sogar Blindheit führen können. Nur wenn sie früh durch den Augenarzt erkannt werden, ist eine Heilung oder zu mindest das Aufhalten eines weiteren Sehverlustes möglich. Um über die Ursachen und die ersten Symptome aufzuklären, aber auch, um Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung allgemeinverständlich zu vermitteln, hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) jetzt eine Broschüre mit dem Titel „Augenerkrankungen als Ursache für Blindheit und Sehbehinderung“ herausgegeben.
„Das Augenlicht zu verlieren, ist für die Deutschen eines der Dinge, vor denen sie am meisten Angst haben. Vielleicht wird deshalb die Tatsache verdrängt, dass die Zahl der Patienten mit schwerwiegenden Augenerkrankungen stetig zunimmt. In Deutschland leiden derzeit rund zwei Millionen Menschen an der Altersabhängigen Makuladegeneration. 800.000 Menschen sind am Grünen Star erkrankt. 6.000 bis 8.000 Menschen erblinden bei uns jährlich allein an den Folgen der Diabetes. Wir hoffen, gerade als Betroffenenverband mit dieser Broschüre einen nachhaltigen Beitrag zu mehr Aufklärung leisten zu können “, so Jürgen Lubnau, Präsident des DBSV.

Die 56-seitige, farbig gestaltete Publikation beinhaltet zwei Themenbereiche: Der medizinische Teil ist in enger Zusammenarbeit mit Professor Dr. Ullrich Kellner, Augenarzt mit langjähriger wissenschaftlicher und klinischer Erfahrung, entstanden. Darüber hinaus enthält die Broschüre eine Einführung in die Rehabilitationsmöglichkeiten für Menschen, denen die Medizin das Augenlicht nicht retten kann, sowie ein umfangreiches Adressverzeichnis von Sehbehindertenambulanzen und Augenkliniken.

Quelle/Kontaktadresse:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Thomas Krieger, Presseabteilung
Rungestr. 19, 10179 Berlin
Telefon: (030) 285387-0, Telefax: (030) 285387-20

eMail: t.krieger@dbsv.org
Internet: http://www.dbsv.org


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