Im Winter schimmelt´s besonders schnell
06.01.05 17:55
Alter: 1 yrs
VON: SONJA SCHMITZ
Kategorie: Feuchtigkeit, Schimmel, Presse Feuchtigkeit, Presse Schimmel
Wohnungen und Büros oft überheizt und schlecht belüftet / Gesundheitsgefahr durch Schimmelbildung / Tipps für ein gesundes Raumklima
Ein gesundes Raumklima ist im Winter besonders wichtig, denn laut der Barmer Ersatzkasse werden 90 Prozent der kalten Jahreszeit in geschlossenen Räumen verbracht. Neben Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit trägt vor allem ein möglichst niedriger Gehalt von luftgetragenen Fremdstoffen in der Luft ganz erheblich zu einem gesunden Raumklima bei. Nach der Erfahrung von Isotec, einem der führenden Anbieter bei der Beseitigung von Feuchtigkeits- und Schimmelschäden in Gebäuden, wird diese Komponente des Raumklimas häufig unterschätzt. Doch auf die dauernde Belastung durch chemische oder mikrobielle Schadstoffe reagieren immer mehr Menschen mit einer Schwächung des Immunsystems. Die Folgen reichen von Unwohlsein über Kopfschmerzen bis hin zu Allergien, Asthma und Neurodermitis. Zu den gesundheitsschädigenden Fremdstoffen zählen nicht nur Chemikalien aus Baumaterialien wie Farben, Lacke oder Klebestoffe. Die kalte Jahreszeit begünstigt vor allem die Entstehung von Schimmelpilzen. Ursachen dafür sind größtenteils bauphysikalische Mängel wie eine unzureichende Wärmedämmung oder eine fehlende oder defekte Gebäudeabdichtung. Die feuchte und warme Zimmerluft kondensiert z.B. an den kühleren Wänden und Ecken des Raumes und bildet die optimale Voraussetzung für Schimmelpilze. In diesem Fall hilft nur eine nachträgliche Dämmung der Außenwände.
Isotec hat für dieses Problem eine besonders effektive Lösung: die Klimaplatte. An der Innenseite einer Wand aufgebracht, verbessert sie durch ihre physikalischen Eigenschaften die Wärmedämmung erheblich und wirkt vorbeugend gegen Schimmelbildung. Darüber hinaus kann die Isotec-Klimaplatte die überschüssige Feuchtigkeit der Zimmerluft aufnehmen, speichern und beim Lüften oder Abkühlen des Raumes wieder abgeben.
Verbrauchertipps für ein gesundes Raumklima
Eine weitere Ursache von Schimmelschäden kann aber auch ein schlechtes Raumnutzungsverhalten sein, zum Beispiel hohe Feuchtigkeitsproduktion in Verbindung mit unzureichendem Heizen und Lüften. Durch die folgenden Isotec-Tipps lässt sich dies aber vermeiden:
Regelmäßig Lüften
Besonders im Winter ist regelmäßiges Lüften unbedingt erforderlich. Optimal wäre es, dreimal am Tag für fünf Minuten alle Fenster gleichzeitig ganz zu öffnen. Die Heizung sollte währenddessen herunter gedreht werden.
Ausgewogen Heizen
Trotz steigenden Wärmebedürfnisses sollte die Heizung nicht zu hoch eingestellt sein. In Wohnräumen sind 22 bis 23 Grad die ideale Temperatur, im Schlafzimmer kann es mit 17 bis 19 Grad auch etwas kühler sein. Bei der Arbeit gelten je nach Tätigkeit unterschiedliche Richtwerte:
- in Büros: etwa 20 Grad
- bei überwiegend sitzender Tätigkeit: 19 Grad
- bei überwiegend nicht sitzender Tätigkeit: 17 Grad
- bei schwerer körperlicher Arbeit: 12 Grad
Luftfeuchtigkeit steuern
50 bis 65 Prozent Luftfeuchtigkeit sind optimal. Bei bestimmten Bauweisen, wie zum Beispiel bei Gipskartonwänden, liegen die Werte im Winter jedoch häufig unter 40 Prozent. Schälchen mit Wasser oder kleine Luftbefeuchter an der Heizung reichen nicht aus zur Befeuchtung von größeren Räumen. Für einen Raum von 20 bis 30 Quadratmetern Grundfläche sind je nach Außentemperatur und Lüftungsverhältnissen bis zu zehn Liter Wasser pro Tag erforderlich, um die Luftfeuchtigkeit im gesunden Bereich zu halten. Am effektivsten und gesundheitsverträglichsten eignen sich dazu immer noch Grünpflanzen.
Gebührenfreie Verbraucher-Hotline: 0800/112 112 9.
Weitere Informationen finden sich auch auf www.isotec.de.