» Technologieplattform Photonics21 gegründet / Förderung der Optischen Technologien in der EU-Forschung

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Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. (SPECTARIS)

(Verbandspresse, 02.12.2005 12:19)

(Berlin) - Am 1. Dezember hat sich auf Initiative der Branchenverbände SPECTARIS, VDI und VDMA in Brüssel die Technologieplattform Photonics21 gegründet. Photonics21 zielt darauf ab, den Bereich Optische Technologien besser im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU zu positionieren. Photonics21 ist eine Plattform für alle Akteure der Optischen Technologien in Europa. An erster Stelle steht die Erarbeitung einer strategischen Forschungsagenda, die das 7. Forschungsrahmenprogramm, welches den Rahmen für die Vergabe europäischer Fördergelder darstellt, inhaltlich begleitet. Durch den Einbezug von Industrie, Forschung, Politik und Verbänden stellt Photonics21 für die EU eine Schnittstelle zur Industrie dar, um die Anwendungsbezogenheit der Forschung zu gewährleisten. Zum Präsident von Phononics21 wurde Alexander von Witzleben, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG, gewählt. Die Arbeitsgruppe Life Science und Medizin leitet Dr. Michael Kaschke, Mitglied des Vorstandes der Carl Zeiss AG und Vorsitzender des Industrieverbandes SPECTARIS.

Rund 200 Spezialisten aus Europa nahmen an der Gründungsveranstaltung von Photonics21 teil, unter ihnen hochrangige Vertreter aus Industrie, Politik und Wissenschaft. Nach einer Ansprache der EU-Kommissarin Vivienne Reding steht am heutigen Tag die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen im Vordergrund. Die Arbeit der Technologieplattform findet in sieben Arbeitsgruppen statt, die sich an den zukunftsträchtigsten Anwendungsgebieten der optischen Technologien orientieren: Information- und Kommunikationstechnik, Industrielle Fertigung, Life Science und Medizin, Beleuchtung und Displays, Messtechnik und Sensorik, Fertigung von optischen Komponenten und Systemen und Forschung, Aus- und Weiterbildung in den Optischen Technologien.

Die optischen Technologien in Europa bieten ca. 500.000 Arbeitsplätze und leisten somit einen positiven Arbeitsmarktbeitrag. 16 Prozent aller industriellen Arbeitplätze sind direkt abhängig von dieser Zukunftstechnologie. Experten gehen davon aus, dass die Beschäftigtenzahl bis 2010 auf 1,5 Millionen ansteigt. Es wird geschätzt, dass der europäische Markt für optische Technologien bereits jetzt einen Gesamtwert von rund 60 Mrd. Euro erreicht hat. Für das Jahr 2010 wird eine Vervierfachung auf 250 Mrd. Euro prognostiziert. Die führende Rolle nimmt dabei Deutschland ein.

Quelle/Kontaktadresse:
Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. (SPECTARIS)
Markus Saga, Leitung, Kommunikation
Saarbrücker Str. 38, 10405 Berlin
Telefon: (030) 414021-0, Telefax: (030) 414021-33

eMail: saga@spectaris.de
Internet: http://www.spectaris.de


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