Mit neuen Porenbeton-Plansteinen:
Höher geht schneller
Längst hat sich erwiesen: Am meisten lässt sich beim Rohbau sparen, vorausgesetzt, der Bauherr entscheidet sich für einen leicht und zügig zu verarbeitenden Wandbaustoff. Seit dem Frühjahr diesen Jahres ist ein neues Produkt auf dem Markt, mit dem sich die Bauzeiten für den Wandaufbau verkürzen lassen: der 37,5 cm hohe Porit-Planstein. Der im Porenbetonwerk Havelland bei Berlin produzierte Stein wurde speziell für zweischaliges, meist verklinkertes Mauerwerk entwickelt. Er ist über die Porit-Partner in ganz Deutschland lieferbar.Bereits sieben Schichten dieser neuen Porenbeton-Plansteine ergeben die übliche Raumhöhe von 2,63 m. Durch den Fußbodenaufbau und den Deckenputz entsteht die endgültige Raumhöhe von 2,50 m. Beim Wandaufbau beispielsweise mit dem 25 cm hohen Hochlochziegel sind dagegen elf Schichten inklusive einer Ausgleichsschicht erforderlich. Die neuen Steine im Format von 50 cm x 37,5 cm x 17,5 cm erfüllen mit ihrer Höhe und geringen Dicke problemlos die statischen Anforderungen an tragendes Mauerwerk. Ihre Druckfestigkeit und die für den Porenbeton charakteristische Wärmedämmung sind identisch mit den normalen Plansteinen.
Trotz ihrer Höhe liegen die neuen Porenbeton-Plansteine noch unter der magischen Gewichtsgrenze von 25 kg. Sie können also per Hand versetzt werden. Griffhilfen erleichtern das Verarbeiten. Mit Nut und Feder versehen, werden die Steine knirsch, also ohne Vermörteln der vertikalen Stoßfuge, aneinander gesetzt. Lediglich in der Lagerfuge werden sie in Dünnbettmörtel verlegt. Und so erfolgt der zweischalige Wandaufbau: Die tragende Wand wird mit den 17,5 cm dicken neuen Plansteinen hochgezogen. Davor wird eine 4 bis 6 cm dicke Dämmung aufgebracht. Zwischen der Dämmung und der Verblendung, z. B. aus Kalksandstein-Verblendern, verbleibt eine 4 cm breite Luftschicht. Zusammengehalten werden die Schalen mit Luftschicht- oder Verblendankern.
Ebenso nützlich, weil zeitsparend, sind die Steine für den Innenausbau. Es gibt sie mit 17,5 cm Dicke für tragende sowie mit 10 und 11,5 cm Dicke für nichttragende Wände. Der Anschluß der Innenwände an die Außenwände erfolgt in der Regel mit Hilfe von Mauerverbindern aus Edelstahl. Selbst im Dachgeschoss macht sich die neue Steinhöhe bezahlt. Denn ganz speziell für die Drempelwände bekommt man beispielsweise schon mit drei Schichten eine angenehme Höhe, um Möbel zu stellen.
Mit dem innovativen Planstein beweisen die unter der Marke Porit zusammengeschlossenen Hersteller, dass sie bei der Entwicklung ihrer Produkte keinen Stillstand dulden. Durch sein geringes Gewicht ist er auch für den Selberbauer problemlos ohne Versetztechnik handhabbar. Die Verarbeitung im Dünnbettmörtel und die Anbindung mit Mauerverbindern aus Edelstahl verringern die Bauzeiten. Und über die ersparten Lohnkosten dürfen sich Profis und private Bauherren gleichermaßen freuen.
Mit einer Höhe von 37,5 cm verkürzt der neue Porenbeton-Planstein von Porit deutlich die Zeit für den Wandaufbau. Er eignet sich besonders für zweischalige Außenwände, aber auch für tragende und nichttragende Innenwände sowie Drempelwände im Dachgeschoss.
Foto: PORIT