Bewertung von Unternehmen
Warum ist ein Unternehmen nach zwei Jahren weniger Wert als bei Gründung?
Liebe Fördermittelinteressierte,
immer öfter wird an uns die Thematik der Bewertung von Unternehmen herangetragen. Dies aus verschiedenen Gründen.
Die Banken, die bei uns nachfragen, möchten neben den Kennzahlen weitere Anhaltswerte für die Bewertung von Unternehmen haben, um aus deren Sicht die richtige Entscheidung bei der Kreditvergabe zu treffen.
Die Unternehmer möchte wissen, wie sich ihr zweites Gehalt, der Wertzuwachs des Unternehmens, nun tatsächlich darstellt.
Die Spezialmakler fragen uns nach dem richtigen Preis für die Anteile an Unternehmen und die zukünftige Ertragserwartung.
Bei Verkäufern und Käufern von Unternehmen ergeben sich entsprechende Fragestellungen, hier zur Ermittlung des Verkehrswertes bzw. des Verkaufspreises.Nun gibt es seit jeher ein typisches Bewertungsproblem, die Bewertung der Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.
Zuerst ein Beispiel:
Denken Sie sich einmal in ein neu gegründetes Unternehmen, das einen Planverlauf nehmen wird, der üblich ist. Es wird einen Anlaufverlust in den ersten beiden Jahren geben und ab dem dritten Jahr werden die Kosten gedeckt mit der Entwicklung zu einer guten Ertragslage. Ist ein solches Unternehmen nach zwei Jahren mehr wert als zu Beginn? Was glauben Sie?
Tatsächlich ist ein solches Unternehmen nach zwei Jahren mehr wert als zu Beginn. Die Bilanzkennzahlen sind jedoch schlechter, durch die Anlaufverluste. Die Folge daraus ist nun, dass ein solches Unternehmen von Kreditinstituten nun sehr viel kritischer betrachtet wird, als ein neu gegründetes Unternehmen.
Ist dies nicht, gelinde gesagt, bedenkenswert? Warum findet der selbst geschaffene Wert, der originäre Firmenwert wie ihn die StB und WP nennen, nun keinen Eingang in die Kennzahlenbetrachtung?
Die Wahrheit ist genauso einfach, wie erschütternd. Es gibt keinen schlüssigen Bewertungsansatz in Deutschland, der den tatsächlichen Unternehmenswert nachvollziehbar macht.
Es gibt solche Ansätze, die sich aus der Gründungsberatung ableiten. Die Struktur der Gründungsunterlagen ist:
1. die handelnden Personen
2. die Idee, der Sinn, des Unternehmens
3. die Umsetzung dieser Idee, Struktur
4. die Möglichkeiten
5. die Risiken
6. das Marketing
7. die notwendige Kapitalbindung
8. die Erfolgsrechnung
Hier kann man sich gut mit einem Bewertungssystem behelfen. Hier gewinnt auch das bench-marking an Bedeutung. Die Bewertung eines Unternehmens fällt mit einem Referenzunternehmen viel leichter. Dies macht wabecosetup schon immer, da der Betriebsvergleich immer mit einem optimalen Betrieb vorgenommen wird.
Was bis heute fehlt ist eine eindeutige, empirische Dokumentation, in welchem Stadium sich ein Unternehmen heute befindet. (siehe Bewertungsproblem oben) Tatsächlich scheitern ein Vielfaches an Betriebsübernahmen gegenüber den Neugründungen. Meist einfach an dem Problem, dass die Preise zu hoch sind und daraus zu hohe Belastungen aus der Finanzierung resultieren.
Bewertung tut not. Die Subventionslotse bemühen sich darum hier Ansätze zu finden. Im Rahmen der nächsten Newsletter werden Sie über die laufenden Ansätze zum Thema informiert.
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