Minijob-Zentrale verzeichnet 7,2 Mio. Minijobber .
[Bochum, den 21. Mai 2004]
Die Zahl der Minijobber in Deutschland ist im ersten Quartal 2004 auf 7,2 Millionen angestiegen. Dies geht aus dem heute veröffentlichten Bilanzbericht der Minijob-Zentrale der Bundesknappschaft hervor. Bei den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen sind es sogar 7,6 Millionen, da es Beschäftigte gibt, die mehrere Minijobs ausüben.
Im Vergleich zum Dezember stieg die Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigten im gewerblichen Bereich um rund 200.000 Beschäftigte auf insgesamt rund 6,4 Millionen.
Der prozentual größte Anstieg ist bei den Minijobbern in Privathaushalten festzustellen. Hier ist im Vergleich zum Vorquartal ein Zuwachs um rund 9.000 auf jetzt rund 47.000 zu verzeichnen. Dies entspricht einer Steigerung von 22,2 Prozent im Vergleich zum Dezember 2003. Bereits vorliegende, aber noch nicht erfasste Meldungen werden zu einem weiteren überproportionalen Anstieg führen.
Bei den kurzfristigen Beschäftigten - Arbeitnehmer, deren Beschäftigungszeit 50 Arbeitstage oder zwei Monate innerhalb eines Kalenderjahres nicht übersteigt - ist ein Anstieg um rund 5.500 Beschäftigte auf insgesamt rund 805.000 festzustellen.
Zusammen mit den kurzfristig Beschäftigten und den geringfügig entlohnten Beschäftigten in Privathaushalten liegt die Zahl der Minijobber zum Stichtag 31. März 2004 in Deutschland bei rund 7,2 Millionen.