Gartentipp März: So klappt es mit den Nachbarn
Das Frühjahr ist die beste Zeit, den Garten neu zu bepflanzen oder zu verschönern. Dabei sind ein paar Dinge zu beachten, um ein gutes Nachbarschaftsverhältnis nicht zu gefährden. Hecken bergen oft das größte Konfliktpotenzial. Daher gilt: Hecken am besten nur im Einvernehmen mit der Nachbarschaft pflanzen. Bei einer Wuchshöhe von zwei Metern unbedingt einen Abstand von mindestens fünfzig Zentimetern zur Grundstücksgrenze einhalten. Bäume hingegen im Abstand von zwei Metern zum Nachbargrundstück pflanzen. Und in keinem Fall das gelegentliche Rückschneiden der Äste vergessen.Beim Aufstellen eines Gartenhauses die im Handel angebotene Standardgröße nicht überschreiten. Bei Wintergärten und bewohnbaren Gartenhäusern ist immer eine Baugenehmigung notwendig. Informationen hierzu bei der örtlichen Baubehörde einholen.
Aufgepasst beim Komposthaufen: Nie in unmittelbarer Nähe der Terrasse oder des Grundstücks des Nachbarn errichten. Komposte sind kein schöner Anblick, deshalb Sichtschutz einplanen und den Komposthaufen von drei Seiten umpflanzen. Grundsätzlich keine tierischen Abfälle auf den Kompost geben, um Geruchsbelästigungen und einen enormen Ungezieferbefall zu vermeiden. Daran denken, Kompost mindestens einmal im Jahr komplett umsetzen. Gute Dienste verrichten auch Kompostbeschleuniger: Sie sorgen für eine rasche Verarbeitung pflanzlicher Abfälle.
Weitere Tipps für den Gartenmonat März gibt es im BayWa Mondkalender, der in allen BayWa Bau & Gartenmärkten kostenlos zu haben ist.