Dekorative Hausapotheke aus dem Garten
München, 11. Januar 2005 Pflanzen sind wahre Genies. Sie sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch in Küche und Haus nützliche Helfer. Im Folgenden zeigen sich Kapuzinerkresse, Bärlauch und Aloe vera von ihrer praktischen Seite. Die leuchtend rot-grüne Kapuzinerkresse macht als Gruppe im Blumenbeet oder als Partner in bunten Arrangements eine gute Figur. Ihr hoher Anteil an ätherischen Ölen fördert den Appetit, wirkt abführend und stärkt die Widerstandskraft des Körpers. Die blutreinigenden Eigenschaften helfen bei Bronchitis, grippalen Infekten und Erkältung. Alle Bestandteile der Pflanze sind verwertbar. Die jungen Blätter zum Beispiel würzen pikant mit ihrem senfähnlichen Geschmack Salate oder Frischkäse. Die Kapuzinerkresse ist bescheiden: Im Abstand von 30 cm im Halbschatten gepflanzt, gedeiht sie ebenso wie in der Sonne. Düngen ist nicht erforderlich, nur regelmäßiges Gießen ist wichtig. Wie Bärlauch kann sie ganzjährig draußen stehen. Aloe vera mag nur in den Sommermonaten ins Freie. Die Bärlauchstaude wächst an sehr feuchten und schattigen Standorten. Beim Pflanzen einen organisch-mineralischen Dünger beimischen. Zum Ernten mit einem scharfen Messer die Blätter dicht oberhalb der Erde abschneiden, drei bis fünf Blätter bleiben. Bärlauch ist entzündungshemmend, reinigt, löst Krämpfe und hat gegenüber Knoblauch den Vorteil, dass kein Körpergeruch entsteht. Er senkt den Cholesterinspiegel, hilft bei Appetitlosigkeit und bei Magen- und Darmstörungen. Bärlauch ist ideal für Pesto, Suppen, Salate, Frischkäse und Quark.
Pflege- und Erntehinweise von Aloe vera sowie seine Anwendungsmöglichkeiten, verrät der Mondkalender Februar, der in allen BayWa Bau & Gartenmärkten erhältlich ist.