Für Jugendliche soll Milchtrinken attraktiver werden - Ministerinnen Gabriele Behler und Bärbel Höhn: Milchprodukte für gesunde Ernährung unerlässlich
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung und das Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft teilen mit:10 bis 20 Prozent aller Schulkinder in Nordrhein-Westfalen sind übergewichtig, etwa 23 Prozent der Jungen und 35 Prozent der Mädchen im Alter zwischen 10 und 13 Jahren sind untergewichtig. Fast jedes zweite Schulkind ernährt sich falsch: 46 Prozent erhalten zuhause kein ausreichendes Frühstück.
Gründe genug, sich dem Thema Ernährung von Schulkindern zuzuwenden. Denn gerade Kinder und Jugendliche benötigen für ihr rasches Wachstum und die Entwicklung ihrer geistigen und körperlichen Fähigkeiten eine vollwertige Ernährung. Die Ernährungsgewohnheiten der Erwachsenen werden zumeist schon im Kinder- und Jugendalter geprägt. Kinder lernen am meisten durch Nachahmung, auch beim Essen und Trinken. Doch jede noch so ausgeklügelte Strategie der Ernährungsaufklärung wird am schlechten Vorbild der Erwachsenen scheitern. Deshalb sind Eltern, Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer aufgefordert, den Kindern durch ein richtiges Beispiel vorzuleben, was zur gesunden Ernährung gehört, so die beiden Ministerinnen.
Schulmilch spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Milchprodukte sind beipielsweise unerlässlich zur Deckung des hohen Calcium-Bedarfs. Die Calcium-Versorgung von Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren weist eine Lücke von bis zu 30 Prozent auf. Die durchschnittlich nötige Menge an Calcium kann jedoch schon durch einen viertel Liter Schulmilch pro Tag ausgeglichen werden.
Vor diesem Hintergrund sollten Erzieher, Pädagogen und die Schulen nachdrücklich versuchen, das Milchtrinken attraktiver zu machen. Dazu passen auch, so die Ministerinnen, das vom Umweltministerium erarbeitete Schulmilchkonzept sowie die geplanten Maßnahmen des nordrhein-westfälischen Landesverbandes der Milchwirtschaft e.V., die der Milch vor allem bei Jugendlichen zu einem besseren Image verhelfen sollen.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung, Tel.: 0211/896-3505 oder -4273.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft 0211/4566 294 oder 295.