Umweltministerin Bärbel Höhn: Umfassendes Informationsangebot über gefährliche Stoffe im Internet
Was ist der Lebensmittelzusatz E-600? Mit welchen Chemikalien darf in der Schule experimentiert werden, und was ist dabei zu beachten? Welche Höchstmengen an Lösungsmitteln dürfen Farben und Lacke enthalten? Und wie gefährlich sind Dioxine für mich und meine Umwelt? Diese und viele andere Fragen zu gefährlichen und umweltrelevanten Stoffen beantwortet IGS-public, das "Informationssystem Gefährliche / umweltrelevante Stoffe" des Landesumweltamtes NRW, das im Internet unter der Adresse http://www.lua.nrw.de/igs oder über die Homepage des NRW-Umweltministeriums unter http://www.munlv.nrw.de abgerufen werden kann.
Die Gefahrstoffe-Datenbank IGS-public bietet Erläuterungen zu über 16.000 chemischen Substanzen und Produkte. Vor allem die neuen Themenschwerpunkte Lebensmittel und Bedarfsgegenstände geben interessierten Bürgerinnen und Bürgern umfassend Auskunft über chemische Stoffe, mit denen jeder täglich hantiert. Daten zur Identifikation und zur Brennbarkeit der Stoffe sind ebenso abrufbar, wie Informationen über deren Verwendung - auch im Haushalt, am Arbeitsplatz und in der Schule.
"Mit dieser Datenbank sind viele wichtige Informationen über gefährliche Stoffe erstmals frei verfügbar und für Bürgerinnen und Bürger schnell und einfach zugänglich. Transparenz ist eine wichtige Voraussetzung für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Chemikalien, damit man sich und auch die Umwelt besser schützen kann," erklärte Umweltministerin Bärbel Höhn.
Die Datenbank bietet darüber hinaus eine Liste von Ansprechpartnern bei Vergiftungsfällen oder schweren Brandverletzungen und Adressen der Informationsstellen und Sachverständigen in NRW. Die Informationen werden regelmäßig auf den neusten Stand gebracht.