Haengegeruest zur Sanierung des Womser Domes
Am über 800 Jahre alte Dom zu Worms finden derzeit dringend notwendige Restaurierungsarbeiten statt. Das Buntsandsteinmauerwerk und speziell die Fugen der Dachflächen müssen um größere Schäden abzuwenden überarbeitet werden. Den ersten Bauabschnitt bilden die beiden 57 m hohen Turmkronen neben dem Westchor. Sie wurden von den Gerüstbauern der Firma Feig aus Seewald mit Allround, dem Modulgerüst von der Wilhelm Layher GmbH & Co. KG aus Güglingen-Eibensbach, eingerüstet.
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Layher entwickelt, produziert und verkauft hochwertige Gerüst Systeme. Das Aufstellen überlässt Europas führender Gerüsthersteller seinen Kunden, den Spezialisten für Gerüstbau. Layher steht nicht im Wettbewerb zu seinen Kunden, schließlich macht jeder das was er am besten kann.
Die Türme des Domes wurden aus zwei Gründen nicht von unten nach oben eingerüstet. Da das Gerüst zum Großteil auf öffentlichem Grund stehen würde, wäre der Zugang zum Kreuzgang gar nicht oder nur beschränkt möglich. Dieser musste aber auf Wunsch des Bauherren zugänglich bleiben. Deswegen und aus Kostengründen entschied sich die Firma Feig für eine Hängekonstruktion, denn auch dafür ist das Layher Allround Gerüst hervorragend geeignet. Es ist eines der wenigen Modulgerüste am Markt mit dem dies möglich ist.
Die Alternative sah folgender Maßen aus. Von Turm zu Turm wurden Traversen gespannt an welchen das Gerüst aufgehängt wurde. Laut statischer Berechnung sind auf der West- und Ostseite je zwei 800er H-Träger nötig, welche wiederum auf 500er H-Trägen lagern. Diese beiden Träger sind durch Öffnungen des Turmes hindurchgeführt und lagern zur Lastverteilung auf je zwei Leimholzschwellen. Das Auflager im Nordturm ist mittels Teflonplatte verschieblich ausgeführt um zu vermeiden dass horizontale Kräfte übertragen werden.
Die Alternative sah folgender Maßen aus. Von Turm zu Turm wurden Traversen gespannt an welchen das Gerüst aufgehängt wurde. Laut statischer Berechnung sind auf der West- und Ostseite je zwei 800er H-Träger nötig, welche wiederum auf 500er H-Trägen lagern. Diese beiden Träger sind durch Öffnungen des Turmes hindurchgeführt und lagern zur Lastverteilung auf je zwei Leimholzschwellen. Das Auflager im Nordturm ist mittels Teflonplatte verschieblich ausgeführt um zu vermeiden dass horizontale Kräfte übertragen werden.
Für die gesamte Steinsanierung sind etwa zwei Jahre eingeplant. In dieser Zeit wird das Gerüst mehrmals umgebaut. Dabei ist es zum einen entscheidend wie schnell dies geschehen kann, zum anderen eminent wichtig wie gut sich das Gerüst an die Gestalt des Domes anpassen lässt. Beide Kriterien sind mit dem AllroundGerüst äußerst wirtschaftlich zu erfüllen.