Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn: Vorsorglich mussten 350 Schafe aus Großbritannien gekeult werden
Rund 350 aus Großbritannien importierte Schafe sind gestern und heute vorsorglich wegen der auf der britischen Insel herrschenden Maul- und Klauenseuche gekeult worden. Dies geschah unmittelbar nach der Information durch die britischen Behörden, dass diese Schafe von einer Farm stammten, auf der die Maul- und Klauenseuche nachgewiesen worden war.Die Schafe waren zudem innerhalb der Inkubationszeit nach Nordrhein-Westfalen transportiert worden. Veterinäre des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums und der zuständigen Kreise untersuchten die Schafe und fanden dabei keine typischen klinischen Symptome für das Vorhandensein der Seuche. Es wurden Blut- und Gewebeproben entnommen, die zur Zeit von der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere in Tübingen untersucht werden. Das Ergebnis wird in einigen Tagen vorliegen. Bis dahin bleiben die Bestände gesperrt. Die gekeulten Schafe wurden anschließend sofort in Tierkörperbeseitigungsanstalten seuchenhygienisch aufbereitet und anschließend in Sondermüllverbrennungsanlagen verbrannt.