Nachhaltigkeit bei der Modernisierung von Wohnungsbeständen / GdW und BDH unterstützen die Nutzung von Solarenergie

Nachhaltigkeit bei der Modernisierung von Wohnungsbeständen / GdW und BDH unterstützen die Nutzung von Solarenergie
Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH)

(Verbandspresse, 03.08.2005 10:55)

(Berlin) - Das von der Bundesregierung Mitte Juli verabschiedete Klima-schutzprogramm sieht unter anderem vor, die wirtschaftlichen Anreize zur Nutzung erneuerbarer Energien im Gebäudebestand zu verstärken, etwa durch das "Marktanreizprogramm" oder das Programm "Solarthermie2000" der KfW. "Bereits jetzt erzeugen rund 5 Millionen m² Solarkollektorfläche umweltfreundlich Solarwärme und Warmwasser, davon über 200.000 m² in größeren Anlagen mit mindestens 20 m² pro Anlage, wie sie auf Mehrfami-lienhäusern eingesetzt werden", sagte Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Woh-nungsunternehmen, die bereits thermische Solaranlagen installiert haben, berichten laut einer Umfrage der Berliner Energieagentur von überwiegend positiven Erfahrungen. "Diese Erfahrungen sollen genutzt werden, damit Solarenergie überall dort, wo es wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist, zu einem Baustein der Sanierungsstrategie wird", erklärte der GdW-Präsident.
Der GdW hat vor diesem Hintergrund mit Unterstützung des Bundesindust-rieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) die Ar-beitshilfe „Nutzung von Solarenergie bei der nachhaltigen Modernisierung von Wohnungsbeständen“ erstellt. Die Arbeitshilfe fasst die konkreten Er-fahrungen der Wohnungsunternehmen bei der Nutzung von Solarenergie im Rahmen von Modernisierungsvorhaben zusammen und hilft mit Checklisten und Informationen bei der Entscheidungsfindung.

Andreas Lücke, der Geschäftsführer des BDH, verweist auf den von den BDH-Mitgliedsunternehmen verfolgten Ansatz moderner Versorgungstech-nik, der in der Kombination hocheffizienter Wärmeerzeuger mit Systemen zur Nutzung erneuerbarer Energien, also z.B. Solaranlagen, besteht. Ge-meinsam verfolgen die BDH-Mitgliedsunternehmen als Leitziel, dass in 10 Jahren bei 80 Prozent aller dann neuinstallierten Anlagen Systeme zur Nutzung erneuerbarer Energien zum Einsatz kommen.

Quelle/Kontaktadresse:
Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH)
Frankfurter Str. 720-726, 51145 Köln
Telefon: 02203/93593-0, Telefax: 02203/93593-22

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