Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn: Start der Kampagne für verantwortungsvollen Konsum der Verbraucher-Zentrale NRW - Gesunde und qualitativ hochwertige Produkte durch nachhaltige Herstellung
Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn hat heute in Köln den Startschuss zur landesweiten Kampagne "futureins - Unser Land wird zukunftsfähig" gegeben. Bis Ende 2006 werden Beraterinnen und Berater der Verbraucher-Zentrale NRW gemeinsam mit landesweiten und regionalen Kooperationspartnern direkt auf die Menschen in NRW zugehen, um über gesunde und qualitativ hochwertige Produkte zu informieren, die nachhaltig hergestellt wurden. Im Mittelpunkt stehen in der ersten Phase die Themen Tierschutz, Schulmaterialien aus Recyclingpapier, Produkte aus dem Fairen Handel, Lebensmittel aus ökologischem Anbau und Gartenmöbel aus Holz mit FSC-Siegel. Die Kampagne startet mit der Aktion "Weihnachtsbraten mit gutem Gewissen". Bis Ende des Jahres gehen die Beraterinnen und Berater auf Gastronomiebetriebe zu und informieren auf regionalen Weihnachtsmärkten über artgerecht gezüchtete Enten und Gänse. Darüber hinaus wird die Verbraucher-Zentrale u.a. eine Einkaufscheckliste zum Thema Geflügel aus artgerechter Haltung erstellen.Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn: "Mit dieser Kampagne wollen wir Verbraucherinnen und Verbrauchern Informationen zur besseren Wahl auch an der Ladentheke geben. Wir zeigen einfache Möglichkeiten und Vorteile des verantwortungsvollen Konsums durch gesunde und qualitativ hochwertige Produkte auf. Geflügel von einem Hof, der die Umwelt schont, die Tiere artgerecht versorgt und gleichzeitig unsere wertvolle Kulturlandschaft pflegt, ist ein Beispiel dafür. Auch wenn man Blumen kauft, die das Flower Label tragen, kann man als Verbraucher seinen persönlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Diese Kampagne für nachhaltigen Konsum ergänzt unsere Förderungen der Angebotsseite, die von der Erzeugung über die Verarbeitung bis hin zur Schaffung von Gütesiegeln reicht. Damit leisten wir in NRW einen Beitrag zu der in Johannesburg verabredeten Nachhaltigkeit."
Das Projekt wird vom Verbraucherschutzministerium finanziert und von der Verbraucher-Zentrale NRW als unabhängige Einrichtung umgesetzt.