Staatssekretär Dr. Thomas Griese: Der Einsatz von erneuerbaren Energien muss weiter vorangetrieben werden - Fachtagung in Olsberg liefert Impulse für mehr Nachhaltigkeit - Holz als wichtigster CO2-neutraler Rohstoff
Staatssekretär Dr. Thomas Griese hat heute in Olsberg/Hochsauerlandkreis die Fachtagung "Nachhaltige Regionalentwicklung mit erneuerbaren Energien - Brücke in die Zukunft" und die Messe "Umwelt 2002 Sauerland" eröffnet. Vom 13. bis 15. September stellen dort u.a. rund 150 Aussteller ihre Produkte in den Bereichen Zukunftsenergien und Ressourcenschonung vor. Staatssekretär Dr. Thomas Griese: "Der Einsatz erneuerbarer Energien schont die Ressourcen und ermöglicht weltweit die dezentrale Versorgung der Menschen mit Energie. Nordrhein-Westfalen hält einen Spitzenplatz im Bereich der Zukunftsenergien und des ökoeffizienten Wirtschaftens. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung sowie zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Wir wollen mit unserer Politik weiterhin dafür Sorge tragen, dass Nordrhein-Westfalen eine führende Rolle in der Entwicklung der Umwelttechnologie einnimmt."
Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und der Biomasseverordnung wurden in Deutschland bereits wichtige Grundlagen für den Einzug erneuerbarer Energien geschaffen. Entwicklungspotenziale bestehen insbesondere beim Rohstoff Holz: Allein zwei Millionen Kubikmeter nachwachsendes Waldholz werden in NRW nicht genutzt. Das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen unterstützt Waldbesitzer und holzverarbeitende Betriebe seit 1998 durch die Holzabsatzförderrichtlinie. Damit konnten bislang bereits 650 energetische Anlagen mit 65 Megawatt Leistung gefördert werden. Mehr als 300 sind allein in der ersten Jahreshälfte 2002 hinzugekommen. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Pelletheizanlagen. Durch diese Förderung können jährlich deutlich mehr als rund 20 Millionen Liter Heizöl durch den Energieträger Holz ersetzt und eine CO2-Senkung um 60.000 Tonnen erreicht werden.