Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn: Schulmilchförderung fließt direkt in Schulen und Kindergärten - Maßnahmen zur Verbesser

Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn: Schulmilchförderung fließt direkt in Schulen und Kindergärten - Maßnahmen zur Verbesserung der Verteilung und des Angebotes von Milchprodukten werden in Zukunft unterstützt

Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn richtet die Schulmilchförderung neu aus: Nach den Sommerferien werden mit den jährlichen 1,5 Millionen Euro Landesmitteln die Verteilung und das Angebot von Milch in Schulen und Kindergärten unterstützt. Die neue Schulmilchförderung richtet sich nicht mehr wie in der Vergangenheit nur an die Milchwirtschaft, sondern wird auch den Schulen und Kindergärten direkt zugute kommen. Dafür stehen in diesem Jahr noch rund 800 000 Euro zur Verfügung. Bisher hatte das Verbraucherschutzministerium damit die Preise der Milchwirtschaft pro ¼ Liter-Portion Schulmilch um zusätzlich 1,5 Cent subventioniert. Mit dieser Unterstützung wurde erreicht, dass Nordrhein-Westfalen mit 9,3 Litern getrunkener Milch an den Schulen im Schuljahr 2000/2001 im bundesweiten Vergleich der Verbrauchszahlen pro Schüler direkt hinter Berlin, Bremen und Brandenburg und damit vor allen anderen großen Flächenländern lag. Damit haben die Schülerinnen und Schüler in NRW rund 1/3 mehr Milch getrunken als der Bundesdurchschnitt. rotzdem konnte ein Einbruch des Schulmilchabsatzes im letzten Jahr um acht Prozent auf nur noch 20.869.433 Liter Milch nicht verhindert werden. Mit einer neuen Konzeption soll dieser negative Trend gestoppt werden. Ab dem nächsten Schuljahr werden die Gelder beispielsweise zur Verkaufsförderung durch Schüler- und Elterninitiativen, für die Aufstellung von Automaten, für die Ernährungsberatung oder die Prämierung innovativer Ideen und besonders erfolgreichen Absatzes eingesetzt. In einem Arbeitkreis legt das Verbraucherschutzministerium zurzeit gemeinsam mit der Landeselternschaft, dem Schulministerium, Direktvermarktern und der Milchwirtschaft die genauen Förderbedingungen fest.

Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn: "Wir fördern Schulmilch, weil sie wichtig für die Gesundheit unserer Kinder ist. Wir wissen, dass die Ernährungsgewohnheiten aus gesundheitlicher Vorsorgesicht nicht optimal sind: Es wird zu viel zuckerhaltige Limonade getrunken statt Milch, die das für den Knochenaufbau wichtige Calcium enthält. Der erhobene Zeigefinger nützt jedoch nichts. Deshalb möchten wir wieder Lust auf Milch machen und werden Initiativen in Schulen und Kindergärten fördern, in denen zum Beispiel bisher keine Milch verkauft wird. Zurzeit werden alle Schulen und Kindergärten ausführlich über das neue Programm informiert und wir freuen uns auf eine große Beteiligung. Darüber hinaus haben wir sichergestellt, dass die Preise, die die Milchwirtschaft maximal verlangen darf, für die am meisten nachgefragten Milchprodukte - Vollmilch und teilentrahmte Milch mit Zusätzen in der ¼-Liter-Packung - mit 2 Cent nur moderat angestiegen sind und bei der 0,2 Liter-Packung sogar um 1 Cent verringert wurden."


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