Umweltministerin Bärbel Höhn: Zukunftsrat NRW wird am 29. Januar 2002 zum zweiten Mal tagen - Auswertung der Arbeitsgruppenergebnisse zur nachhaltigen Entwicklung in NRW
Der Zukunftsrat NRW wird am 29. Januar 2002 nach der ersten konstituierenden Sitzung im Oktober 2001 zum zweiten Mal über Strategien und Ziele zur nachhaltigen Entwicklung des Landes Nordrhein-Westfalen beraten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Berichte der Arbeitsgruppen, die seit Oktober folgende Schwerpunktthemen behandeln: Ressourceneffizienz und Zukunftstechnologien, Vorschläge für eine zukunftsfähige Bildung und Fortbildung sowie die Bevölkerungsentwicklung und ihre Auswirkungen auf Sozialsysteme und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen. Umweltministerin Bärbel Höhn: "Nachhaltige Entwicklung ist ein Generationenprojekt. Deshalb ist es wichtig, dass die Mitglieder des Zukunftsrates ihre Ideen und Erfahrungen in die Entwicklung unseres Landes einbringen. Der Zukunftsrat NRW wird bis 2003 für Nordrhein-Westfalen Strategien und konkrete Handlungsziele entwickeln, um der umweltverträglichen Entwicklung, dem wirtschaftlichen Wohlstand und der sozialen Gerechtigkeit bis 2025 gleichermaßen gerecht zu werden."
Der Zukunftsrat kommt drei Mal jährlich plenar zusammen und setzt sich aus 28 hochrangigen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, aus Kirchen, Kultur und Medien, Sport, Gewerkschaften und Umweltschutz zusammen. Der Zukunftsrat ist ein Element der Agenda 21 NRW, die die Landesregierung gemeinsam mit gesellschaftlichen Gruppen im Auftrag des Landtages NRW bis Ende 2003 durchführen wird.