Baustoff ohne gesundheitssch�dliche Emissionen
Untersuchung best�tigt Umweltvertr�glichkeit von
Thermopor-Ziegeln
Das Bauproduktengesetz stellt an die Hygiene, Gesundheit und Umweltvertr�glichkeit von Baustoffen hohe Anforderungen. Bei der Vielzahl der Bauprodukte reicht eine Beurteilung auf der Grundlage von Erfahrungen nicht mehr aus. Jetzt wurden zahlreiche Baustoffe im Rahmen eines Forschungsvorhabens untersucht. Das Ergebnis: Ziegel zeigten nur eine verschwindend geringe Emission fl�chtiger organischer Verbindungen. Nach 30 Tagen war sie weitgehend abgeklungen. Unter realen Nutzungsrandbedingungen sind damit Thermopor-Ziegel gesundheitlich unbedenklich.
Baustoffe sollen hygienisch, gesund und umweltvertr�glich sein. Zusammen mit dem Institut f�r Toxikologie und Umwelthygiene der Technischen Universit�t M�nchen entwickelte das Fraunhofer-Institut f�r Bauphysik, im Auftrag der Bayerischen Forschungsstiftung und des Arbeitskreises "Gesundheits- und umweltvertr�gliche Bauprodukte (GUB), jetzt objektive Bewertungsverfahren und �ma�st�be. Die deutsche Baustoffindustrie, u.a. die THERMOPOR-Gruppe, Ulm, f�rderte das Projekt, indem sie neun Bauprodukte analysieren lie�. "Der Ziegel gilt zwar seit Jahrtausenden als besonders gesundheitsvertr�glicher Baustoff. Wir wollten diese Erfahrung jedoch durch Messungen �berpr�fen lassen" begr�ndet Reinhold Heigl, Gesch�ftsf�hrer der THERMOPOR-Gruppe, Ulm, die Beteiligung an dem Forschungsvorhaben.
Drei Kriterien sind f�r eine umfassende Bewertung ma�geblich. Die
* chemische Analyse der aus den Baumaterialien emittierenden Stoffe
* Beurteilung der freigesetzten Geruchstoffmengen und der daraus folgenden Luftqualit�t
* toxikologische Beurteilung der Einzelstoffe und der Stoffgemische.
Die Analyse der Bauprodukte ergab, dass nur Ziegel keinerlei Auff�lligkeiten aufwiesen. Selbst bei porosierten W�rmed�mmziegeln konnte nur eine verschwindend geringe oberfl�chenbezogene Emissionsrate an fl�chtigen organischen Verbindungen gemessen werden. Diese war nach 30 Tagen nahezu vollst�ndig abgeklungen. Bei der Untersuchung "gerochene Ausd�nstungen" zeigten Ziegel ebenfalls die geringsten Werte. Bis auf zwei Substanzen, die gerade noch nachgewiesen werden konnten, lagen die gemessenen Expositonskonzentrationen unter der Nachweisgrenze. Sie unterschreiten deutlich sowohl nationale als auch internationale Grenzwerte.
Die abschlie�ende Bewertung der Gesundheits- und Umweltvertr�glichkeit der untersuchten Bauprodukte kommt zu dem Schluss: Bei Ziegeln sind unter realen Nutzungsrandbedingungen keine Beeintr�chtigungen zu erwarten. Auch porosierte Ziegel gasen kein Styrol und Formaldehyd aus. Der Forschungsausschuss konnte somit keine Vorschl�ge zur Produktverbesserung unterbreiten.
Erg�nzende Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts f�r Bauphysik (IBP), Holzkirchen best�tigten die o.a. Pr�fungsergebnisse. Selbst bei der extrem niedrigen Luftwechselrate von
0,25 h-1 unterschritten die untersuchten Thermopor ISO-Blockziegel deutlich die Grenz- und Richtwerte. Sie sind deshalb auch ohne Bedenken f�r Niedrigenergieh�user geeignet.
Weitere Informationen erhalten sie bei den THERMOPOR-Ziegelwerken und der THERMOPOR-Gesch�ftsstelle ZIEGEL-KONTOR Ulm, FAX.: (0731) 6 30 53 bzw. im Internet unter www. thermopor.de.