Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn: NRW wird Bundesratsinitiative für Preisangabenpflicht vor der Nutzung von besonderen Handydiensten starten - Schutz vor Schuldenfallen für Jugendliche und Kinder - Ausstellung "Guck mal, was Du kaufst" in Berlin eröffnet - Ab 15. März 2005 in Bielefeld
Der Staatssekretär im NRW-Verbraucherschutzministerium, Dr. Thomas Griese, hat heute in Berlin gemeinsam mit Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast die Ausstellung "Guck mal, was Du kaufst" eröffnet. Die Wanderausstellung, die ab dem 15. März 2005 auch in Bielefeld zu sehen ist, wendet sich an kleine und große Verbraucherinnen und Verbraucher ab acht Jahre und zeigt in kreativen Erlebnisräumen Wissenswertes zu den Themen Konsum, Bedürfnisse, Produktqualität, Umweltschutz und Verantwortung. NRW-Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn und Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast haben dafür die Schirmherrschaft übernommen. Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn: "Die Ausstellung "Guck mal, was Du kaufst" zeigt sehr informativ und kreativ, wie Kinder und Jugendliche einen verantwortungsvollen Umgang mit Konsum und Geld lernen und Schuldenfallen vermeiden können. Sie bietet auch Hilfestellungen für den Preisvergleich und die Planung von Ausgaben. Das Handy spielt bei der Verschuldung eine wesentliche Rolle, da mehr als drei Viertel aller Jugendlichen ein Handy besitzen und Schuldnerberatungen von Handy-Monatsrechnungen im vierstelligen Bereich berichten. Vor allem die besonders beliebten Dienste wie das Herunterladen von Klingeltönen oder Chat- und Premium-SMS tragen dazu bei, da die Gebühren vorher wenn überhaupt oft nur im Kleingedruckten angegeben werden. Deshalb fordern wir mehr Preistransparenz. Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium wird eine Bundesratsinitiative starten, die eine Preisangabenpflicht vor der Nutzung dieser besonderen Dienste in der geplanten Telekommunikationskundenschutzverordnung verankern soll."
Die Wanderausstellung bleibt noch bis zum 15. Februar 2005 in Berlin-Wuhlheide im Kindermuseum FEZ. Ab dem 15. März 2005 dem Weltverbrauchertag - zieht sie in das Historische Museum in Bielefeld um. Sie wurde u.a. mit Mitteln des NRW-Verbraucherschutzministeriums gefördert.